Steckbrief Chihuahua

Bei dem Begriff Chihuahua werden vermutlich bei jedem Assoziationen ausgelöst. Kaum ein Hund wird gleichzeitig so verehrt und abgelehnt wie diese Rasse. Vorurteile prägen sein Bild als “wütenden, faulen Schoßhund”, was in diesem Artikel näher zu untersuchen ist. Dabei sind unter Anderem wichtige Fragen bezüglich der Herkunft, Erziehung, Charakter, seiner Krankheitsbilder, Kosten, Versicherungen sowie Ernährung zu erläutern.

Herkunft

Dass die Rasse nach dem gleichnamigen mexikanischen Bundesstaat (Herkunftsregion) benannt worden ist, hat der eine oder andere wahrscheinlich schon gehört. Was aber wenige wissen: Die Hunderasse wurde bereits zu Zeiten der Tolteken gezüchtet und domestiziert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie ebenfalls als kleine Opfer- und Speisetiere dienten und die Spuren der Rasse bis ins 11. Jahrhundert nachvollziehbar sind. Somit sind sie keine neumodische Erscheinung, wie fälschlicherweise oftmals angenommen wird, da sie erst recht spät an Popularität gewannen. Als die Nachkommen der Ureinwohner im 19. Jahrhundert einige Tiere an amerikanische Touristen verkauften, wurde ein Boom ausgelöst, wodurch er 1905 als Rassehund eingetragen wurde. Seitdem gehören sie zu den bekanntesten Hunderassen weltweit und genießen einen speziellen Status, was sie als eine wahre Ikone der Kleinrassen hervorgehen lässt.

Chihuahua Charakter

“Dieser freche Dachs!” hat bestimmt jeder Chihuahua schon gehört und es ist nicht übertrieben anzunehmen, dass er dieser Aussage tatsächlich mehr als gerecht wird. Er ist der kleinste Hund der Welt mit dem wohl gleichzeitig größten Temperament. Diese ikonische Hunderasse ist alles andere als ein modisches Accessoire.

Der Charakter des Chihuahuas ist wahrscheinlich das, was die Rasse ausmacht. Er wird seinen lateinamerikanischen Wurzeln durch sein feuriges Temperament mehr als gerecht, da sie selten zurück stecken und ihren Artgenossen gerne eine Lektion erteilen, sowie ihr Revier mit Leidenschaft verteidigen. Folglich zeigt sich ihre Größe in ihrem übermäßigem Ego. Sie sind furchtlos und tapfer, was ihre äußerliche Hülle zunächst nicht preisgibt. Im Herzen ist der Chihuahua also eine Kämpfernatur und neigt zur Selbstüberschätzung, was bei vielen auf dem ersten Blick ein Schmunzeln auslöst. Somit ist eins soweit klar: Dieses Tier besitzt eindeutig Charakter. Besonders die kurzhaarigen Varianten zeichnen sich durch ihren übermäßigen Mut aus. Nichtsdestotrotz ist die Rasse für ihre ausgeprägte Zuneigung bekannt, welche dem Besitzer viel Aufmerksamkeit abverlangt. Durch ihre Treue, Verschmustheit und Verlässlichkeit sind sie ebenfalls als Familienhunde geeignet. Zusammengefasst sind sie wachsam, willensstark, energisch und aufgeweckt – Der Chihuahua ist keinesfalls ein schläfriger Schoßhund.

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Das richtige Hundefutter ist entscheidend

Die Händler unterscheiden dabei grob das Nassfutter und das Trockenfutter, welche als Fertigfutter in Dosen, Packungen oder in größeren Säcken in Fachgeschäften sowie in Supermärkten zu erhalten sind. Die Kategorisierung der verschiedenen Futterarten kann dennoch weiter vertieft werden, sodass nicht nur inhaltliche Unterschiede entstehen, sondern auch wichtige Charakteristika für individuelle Fälle (z.B. das Alter) oder spezifisch für einige Rassen. Somit gibt es “Spezialfutter”, das in allen Futterarten erhältlich ist und sich beispielsweise auf Welpen, übergewichtige Hunde oder Hunde mit Zahnproblemen (sehr häufiges Problem) bezieht.

Hundefutter Vielfalt

Hundefutter ohne Tierversuche

Andere besitzen wiederum kein Getreide, da dies bei dem einen oder anderen Vierbeiner zu Problemen kommt. Anzumerken ist, dass Hundefutter ohne Tierversuche und auf natürlicher Basis stetig an Beliebtheit gewinnt und hat sich somit auf dem Markt in den letzten Jahren stark etabliert. Generell ist anzumerken, dass das Nassfutter sich mehr an den natürlichen Bedürfnissen und Inhaltsstoffen orientiert und die Hunde zusätzlich mit Wasser versorgt, was zur Folge hat, dass die meisten Hunde zum Nassfutter tendieren und auch trotz des höheren Preises vom Besitzer häufiger auf die Speisekarte gesetzt werden sollte.

Bedeutet Preis gleichzeitig eine hohe Qualität?

Leider enttäuschen teure Markenprodukte oftmals und besitzen nicht ausreichend Inhaltsstoffe. Demnach ist der Preis kein klares Indiz über die Qualität des Futters. Dabei empfiehlt sich eine genauere Auseinandersetzung, wenn es um das Wohlergehen des Hundes geht. Vielmehr sollte sich der Besitzer nach ausgezeichneten Produkten orientieren, um auf der sicheren Seite zu sein. Letztendlich steht das ​Individuum im Mittelpunkt.

Man erkennt leicht: Das Thema Ernährung ist komplex und verlangt große Aufmerksamkeit!

Ein weiteres Ziel ist ebenfalls, es seinem Vierbeiner bezüglich seiner Rasse gerecht zu machen. Was ist also das ideale Futter für den Chihuahua?​ ​Jede Rasse zeichnet sich durch ihre individuellen Bedürfnisse aus, die sich natürlich ebenfalls in der Ernährung widerspiegeln sollten! Vorweg zu entnehmen ist: Die Futtermenge orientiert sich nach dem Gewicht des Hundes. Da der Chihuahua die kleinste und somit leichteste Hunderasse ist, ist auch seine Mahlzeit recht gering zu halten, was von vielen Besitzer, die ihrem Gefährten natürlich nur einen Schmaus präsentieren möchten, nicht artgerecht eingehalten wird.

Kostenlose Ernährungsberatung

Die Richtige Ernährung ist sehr wichtig für deinen Hund. Oftmals ist es nicht klar ersichtlich wie man den Hund passend genau Füttern soll und mit, welcher Menge. Wir von Hundefutter-Helden Helfen Dir zu 100% Kostenlos!

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Überfütterung verhindern!

Der Chihuahua wird folglich leider oft überfüttert. Bei einem Gewicht von 2 kg ist eine Futtermenge von ca. 360 Gramm bereits ausreichend. Auch die Leckerlis sollten möglichst klein sein oder eine geringere Menge übergeben werden. Verlässlich sind dabei ausgezeichnete Produkte von spezialisierten Herstellern. Da der Hund zur Dehydration neigt, ist auch bei ihm das Nassfutter von Bedeutung, wobei auf kleine Fleischstücke zu achten ist, da es zu Verdauungsprobleme kommen kann.

Anifit ist hierbei zu empfehlen und anzumerken. Sie fokussieren auf eine natürliche Ernährung der Hunde und Katzen und gehören somit zum BARF (biologisch artgerechtes rohes Futter). Da das Interesse und die Wichtigkeit einer ausgewogenen, auf natürlich basierten Produkten immer weiter wächst, ist Anifit der zuverlässige und zukunftsorientierte Hersteller, auf dem hier an dieser Stelle nach unserer Erkenntnis zu erwähnen ist. Tiermehle und Chemikalien sind strikt vom Menü verbannt worden, um dem Vierbeiner nicht nur ein Geschmackserlebnis anzubieten, sondern auch seine Gesundheit zu fördern.

Darüber hinaus wird eine rassenspezifische Beratung zur Dosierung und ein individueller Gesundheitscheck vom Hersteller angeboten, was keine Selbstverständlichkeit ist und somit das Wohl des Hundes im Mittelpunkt steht. Letztendlich spricht die hohe Kundenzufriedenheit für sich, wovon sich jeder Besitzer inspirieren lassen sollte. Da besonders Chihuahuas durch Züchtungsfehler und ihres hohen Alters vermehrt unter Krebserkrankungen aller Art leiden, ist es umso wichtiger, sich von unnatürlichen Inhaltsstoffen abzuwenden, um einem Großteil der Krankheitsbilder entgegen zu wirken. Folglich wird klar: Wer seinen Hund liebt, investiert Zeit und Kosten in seine Ernährung, da dies die Grundlage eines glücklichen und gesunden Tieres ist. Besonders der geplagte Chihuahua wird seinem Herrchen für sein Engagement bezüglich seines Futters mehr als danken!

Welches Futter erfüllt diese Anforderungen? Unsere Meinung!

Das schwedische Tierfutter Anifit ist hierbei zu empfehlen und anzumerken. Sie fokussieren auf eine natürliche Ernährung der Hunde und Katzen und gehören somit zu den B.A.R.F. Produkten (biologisch artgerechtes rohes Futter). Dies bedeutet Natur pur für Ihren Hund! Chemikalien und künstliche Zusatzstoffe werden so von der Speisekarte verbannt und durch eine Ernährung, die sich an den ursprünglichen Essgewohnheiten der Hunde bzw. Wölfe orientiert, ersetzt. Da das Interesse und die Wichtigkeit einer ausgewogenen, auf natürlich basierten Produkten immer weiter wächst, ist Anifit der zuverlässige und zukunftsorientierte Hersteller, der einen Standard in Sachen Tierfutter setzen soll.

Hundefutter Rechner Chihuahua

Hundefutterbedarf Chihuahua

Viele Besitzer machen sich keine große Gedanken über die Ernährung Ihres Hundes. “Es gibt schließlich zahlreiche Marken, die eine Vielfalt an Produkten anbieten, wobei die Vierbeiner buchstäblich alles verschlingen, was ihnen vorgeworfen wird – und sie sind glücklich damit!” Diese Annahme ist schlichtweg falsch und sollte einen Weg aus den Köpfen der Hundebesitzer finden, da es heutzutage längst nicht mehr darauf ankommt, einen leckeren Snack anzubieten. Somit sollten Sie sich ernsthafte Gedanken über eine ausgewogene, rassespezifische Ernährung machen. Unsere Hundefutter Rechner soll Ihnen Helfen, den Bedarf an Hundefutter Ihres Vierbeiners zu errechnen.

Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender Email zur Verfügung: info@hundefutter-helden.de

AlterWelpe1-2 Jahre3-7 Jahreüber 7 Jahre
Gewicht33-45-84-7
Idealgewicht
Bewegung
Welpe
Welpe

Aussehen Chihuahua

Größe und Gewicht: 15 bis 25 Zentimeter bei 1,5 bis max. 3 kg

Körperbau- und Charakteristika

rassetypischer apfelförmiger Kopf, einfallende Backen, zulaufende Schnauze, aufgestellte und gebogene Rute, zierlich bei verhältnismäßig breiten Brustkorb und kurzem Rücken. Augen und Ohren sind proportional groß (besonderes Charaktermerkmal der Rasse), wobei die Ohren hochstehen und die Augen nicht selten aus dem Schädel hervortreten.

Fell

Hier liegt grundlegend eine Unterscheidung zwischen den langhaar- sowie kurzhaar Varianten vor. Die langhaarigen Chihuahuas besitzen glattes bis welliges Fell, wobei ihr Haarkleid besonders an den fransigen Ohren und am Kragen zur Geltung kommt. Kurzhaarige Varianten hingegen besitzen geschmeidiges, anliegendes Fell. Allgemein ist dabei die Unabhängigkeit der Felllänge und der Fellfarbe. Folglich erscheint die Rasse in braun, rot, silber, schwarz und weißen Farbtönen. Tricolore Haarkleider sind dabei keine Seltenheit und zeichnen sich rassetypisch im Gesicht des Chihuahuas ab.

Besonderheit

Gehört zu den Hunderassen mit der höchsten Lebenserwartung von etwa 17 Jahren durchschnittlich

Erzeihung/Haltung

Jungtiere wissen genau, wie sie alle Aufmerksamkeit auf sich lenken und benötigen aufgrund ihres ausgeprägten Charakters oftmals eine einschlägige Erziehung – Somit hebt sich die Erziehung des Chihuahuas eindeutig von der anderer Rassen ab. Das erste Stichwort hierbei ist Gewöhnung. Es ist sehr wichtig, dass der Chihuahua so früh wie möglich mit neuen Menschen, Hunden und Regeln konfrontiert wird, damit er diese verinnerlicht und akzeptiert.

Wenn dies nicht korrekt erfolgt, kann es dazu kommen, dass der kleine Begleiter sich durch seine natürliche Art in der Alpha-Position sieht und das Erlernen von neuen Inhalten aller Art zur Herausforderung wird. Somit ist eine geläufige und tiefgründige Erziehung das Rezept, das einen gehörigen Chihuahua hervorbringt. Seine hohe Intelligenz ist demnach ein Fluch und ein Segen – Sie wissen oftmals genau, welche Knöpfe sie bei ihrem Besitzer drücken müssen, um ihren Willen durchzusetzen. Folglich muss auch der Besitzer letztendlich wie sein Gefährte Charakterstärke beweisen.

Wie vielleicht schon erwartet, ist auch die Geduld des Besitzers grundlegend für einen Lernerfolg, da die Chancen sehr hoch sind, dass der neue Gefährte seinen Dickkopf in den Vordergrund stellt. Auf der anderen Seite ist es sehr wirksam, mit dem Bedürfnis nach Nähe, die die Rasse auszeichnet, zu arbeiten. Somit zeigt sich das Prinzip der positiven Bestärkung durch das Zeigen von Zuneigung und Geborgenheit beim Lernen als äußerst versprechend – für den Chihuahua ist eine Kuscheleinheit genauso wichtig wie das Erhalten eines Leckerlis. Für Familien mit jüngeren Kindern ist es ebenfalls essentiell, diese auf ihren “so niedlichen” neuen Freund vorzubereiten. Ein Chihuahua neigt dazu, ungewollt durch grobe Handgriffe von Kindern verletzt zu werden.

Familie für den Chihuahua

Wenn der Hund ständig in diese belastenden Situationen gerät, können leicht Ängste entstehen, die schwer zu behandeln sind. Folglich ist es unentbehrlich, das gesamte Umfeld des Chihuahuas in die Erziehung einzubeziehen, da ein zierliches Wesen mit großem Gemüt das Engagement aller Bezugspersonen braucht, um sich prächtig zu entwickeln. Der Chihuahua besitzt nämlich das Potenzial, Sachverhalte und Anforderungen äußerst schnell ​zu lernen und gehört zu den intelligentesten Hunderassen, die bei richtiger Erziehung wahre Schätze birgt und das Leben der Besitzer mehr als bereichert. G​ewöhnung, ​G​eduld und ​G​eborgenheit sind somit die erfolgversprechenden G’s, die den kleinen Frechdachs zu einem perfekten Begleiter und Familienhund hervorgehen lassen.

Auslastung & Haltung

Durch die Popularisierung des Chihuahuas durch Hollywood als der ​Handtaschenhund einer reichen, modebewussten Frau, wird leider ein fälschliches Bild von ihm in die Welt gesetzt. Der kleine Freund hat leider nichts in einer Tasche zu suchen und dies sollte bei jeder Möglichkeit gemieden werden – Sie sind alles andere als schwach, langsam und faul! Fakt ist, dass die Rasse genau so viel Auslauf benötigt wie jeder andere Hund. Dies bedeutet, dass aufgrund der Größe keine kleinen Runden gelaufen oder weniger Zeit in der Natur verbracht werden sollte.

Wie sich bereits herauskristallisiert hat, sieht sich der Chihuahua selbst als Dobermann und der Besitzer sollte ihm in Sachen Auslastung in seinem Selbstbild stark entgegenkommen. Die übermäßige Energie kann somit einen Weg nach außen finden, was letztendlich zur Entspannung sowie zum Wohlbefinden des Hundes beiträgt und sich mehr als positiv auf die Erziehung auswirkt. Dabei ist es ebenfalls wichtig, dass der niedliche und unschuldig aussehende Begleiter regelmäßig mit anderen Hunden in Kontakt tritt und sich austobt. Dabei muss man auch keine Angst um ihn haben – Der Kleine wird sich mühelos gegenüber jedem Sennenhund und Rottweiler beweisen und Freundschaften schließen.

Sport hat noch nie jemanden geschadet

Somit ist es ebenfalls nicht verwerflich, den Chihuahua in sportliche Aktivitäten mit einzubinden und darf gerne bei der einen oder anderen Joggingrunde mitlaufen – Richtig gehört! Schnellere und ausdauernde Sportarten, wie beispielsweise Fahrradfahren, sind dennoch nicht zu empfehlen. Durch seine hohe Beweglichkeit bietet sich das Agility-Training an, wodurch der Hund perfekt ausgelastet wird und seine körperlichen Vorzüge ausnutzt. Doch wie ist der treue Begleiter gerecht zu halten? Natürlich muss Alleinesein gelernt sein und das gilt für jede Hunderasse. Wie bereits erläutert worden ist, erfordert das Lernen beim Chihuahua eventuell eine extra Einheit, also nicht aufgeben!

Somit darf sich der Besitzer nicht von Trotzreaktionen einschüchtern lassen. Letztendlich sollte das kleinste Familienmitglied nie länger als 6 Stunden alleine sein am Tag, was dennoch auf regelmäßiger Basis zu vermeiden ist. Das Wichtigste ist dennoch zu erkennen, dass der Chihuahua ein Hund und kein Kuscheltier ist und folglich nicht von Luft und Liebe zu einem glücklichen Gefährten heranwächst. Der Besitzer muss ihm viel Freiraum, Eigeninitiative und Vertrauen schenken, damit von einer artgerechten Haltung die Rede ist. Somit ist es besonders wichtig, dass das Tier nicht ständig “gehätschelt” wird, da dadurch ebenfalls Angstzustände ausgelöst werden können. Letztendlich möchte der Chihuahua trotz allem genauso ernst genommen werden wie ein gestandener Schäferhund. Einem Haushalt mit sehr ​ jungen Kindern ist somit weniger empfehlenswert, da das Risiko sehr hoch ist, dass der Hund als Knuddelkissen und Spielzeug angesehen wird.

Kosten

Natürlich hat das ganze Vergnügen eines Hundes seinen Preis. Der Chihuahua ist als beliebter Rassehund ein relativ teures Exemplar und sollte als Faustregel niemals unter 1000 € angeboten werden. Da es leider gerade bei dieser Rasse viele unseriöse Züchter gibt, werden viele Tiere für lediglich für den Erlös gezüchtet und leiden unter Zuchtkrankheiten. Somit ist gerade hier eine hohe Achtsamkeit des Besitzers geboten, um diesem Prozess entgegen zu wirken.Seriöse Züchter bieten in der Regel die Tiere zwischen 1100 und 1800€ an.

Eine komplette Erstausstattung kostet ca. 150€, was beispielsweise die Futterstelle, Körbchen, Transportbox, Leine usw. umfasst. Die Nahrung kostet monatlich je nach Hersteller und persönlicher Orientierung zwischen 20 und 100€. Des Weiteren kostet der Tierarzt durchschnittlich pro Jahr ca. 150€. Da der Chihuahua anfällig ist für Krankheiten, was später zu erläutern ist, sind hier die Kosten in der Regel über dem Durchschnitt. Weitere Kosten können ebenfalls durch Hundeschulen entstehen, die durch die hartnäckige Art der Rasse zu empfehlen sind.

In Deutschland ist jeder Hundebesitzer dazu verpflichtet, in die Hundesteuer einzuzahlen. Die Hundesteuer ist von der Gemeinde abhängig und kostet jedem Halter zwischen 65 und 186 € im Jahr. In die Hundehaftpflichtversicherung ist zwar eine individuelle Entscheidung, wird aber dennoch als unverzichtbar angesehen. Hier können monatlich zwischen 3 und 40€ eingezahlt werden. Wenn der kleine freche Chihuahua also gerne etwas anstellt, was bei dieser Rasse nicht selten ist, ist diese Versicherung stark zu empfehlen. Letztendlich kostet ein Hund in Deutschland ca. 150€ monatlich, wobei ein Chihuahua in den meisten Fällen besonders durch die Anfälligkeit zur Krankheit und dem hohen Kaufpreis in der Regel über diesem Wert liegt, er gehört also zu den teuren Rassen. Natürlich gibt es starke Variationen, die hauptsächlich von den Entscheidungen der Halter abhängen

Alle Kosten im Überblick

  • Hundewelpe ab 1100,00€
  • Erstaustattung ab 150,00€
  • Nahrung ab 100,00€/Mtl.
  • Tierarzt Impfungen ca 150,00€/Jahr
  • Hundesteuer ca. 170,00€/Jahr
  • Hundeversicherung ca 30€/Mtl.

Pflegehaltung Chihuahua

Der Chihuahua ist ein ​Hund, wie jeder andere, ​ der seinen Auslauf liebt, spielt und die Aufmerksamkeit seines Besitzers benötigt. Seine geringe Körpergröße birgt in vielen Fällen eine ausgiebige Pflege, um Risiken zu entgehen.

Pflege

Die erdrückende Niedlichkeit verlangt ebenfalls eine ausgiebige Pflege. Der Chihuahua benötigt zum Einen eine besondere Krallenpflege, da er diese weniger gut abbaut aufgrund seines geringen Körpergewichts und leider in vielen Fällen weniger Auslauf genießt als seine Artgenossen. Somit ist es oft unumgänglich, bei dieser Rasse die Krallen zu schneiden. Dabei ist es wichtig, keine Blutgefäße zu verletzen, da schnell Entzündungen entstehen, die für kleine Tiere ein Risiko darstellen. Auch das Gebiss von Jungtieren verlangt eine größere Aufmerksamkeit. Nach vier bis sechs Monaten fangen sie an, ihre Milchzähne zu verlieren. Um diesem Prozess positiv entgegen zu wirken, bietet es sich an, auf Büffelknochen oder Schweineohren zu kauen, damit keine Fehlstellung der bleibenden Zähne entsteht.

Zahnpflege

Wer möchte, dass der Hund im hohen Alter noch ein schönes Lächeln besitzt, investiert regelmäßig in Zahnreinigungsknochen zum Kauen. Heutzutage gibt es ebenfalls Zahnreinigungspasten, die besonders bei alten Hunden anzuwenden sind. Da der Chihuahua in der Regel sehr alt wird, ist die Zahnpflege unersetzlich, um spätere Beschwerden zu vermeiden.

Augen

Die großen Augen sind nicht selten von Verkrustungen und Schmutz geplagt, wodurch das umliegende Fell häufig verklebt. Mit warmen Wasser auf einem Tuch lässt sich dieses kleine Problem gut bändigen, sodass der kleine Freund wieder strahlt. Bei Missachtung kann es zu Entzündungen und Schmerzen rund ums Auge kommen. Im Winter ist es sehr wichtig, die kleinen Pfoten vor dem Streusalz zu schützen. Da die Rasse sehr zart gebaut ist, ist es ratsam Ballenbalsam aufzutragen, damit es nicht zu Schmerzen und kleinen Verletzungen kommt. Auch ein Jäckchen darf hierbei nicht fehlen.

Fell

Last but not least ist das prächtige Fell oftmals das Markenzeichen vieler Chihuahuas. Besonders die langhaarigen Varianten müssen gründlich gebürstet und auf Parasiten untersucht werden. Dabei ist eine ruhige, sanfte Hand von Bedeutung. Es empfiehlt sich, langhaarige Tiere zwei bis drei Mal wöchentlich zu bürsten, während bei kurzhaarigen Varianten ein Mal pro Woche genügend ist. Das Wichtigste ist dennoch den Hund bei jeder Pflegeeinheit ordentlich zu loben, um eine angenehme Pflegeroutine entstehen zu lassen.

Zusammengefasst ist der Chihuahua tatsächlich ein ​Hund, wie jeder andere, ​ der seinen Auslauf liebt, spielt und die Aufmerksamkeit seines Besitzers benötigt. Seine geringe Körpergröße birgt in vielen Fällen eine ausgiebige Pflege, um Risiken zu entgehen. Nichtsdestotrotz ist er sich jede Mühe wert und wird bei einer artgerechten Haltung zum Superstar jeder Familie.

Krankheitsbilder

Auch wenn kein Besitzer sich gerne mit diesem Thema auseinandersetzt, ist es umso wichtiger für den Hund. Durch die stetige Züchtung aller Rassen nach Rassestandard haben sich im Laufe der Zeit Krankheiten entwickelt, die durch falsche Züchtung häufig vorkommen. Da der Chihuahua ein bewährter Rassehund ist, hat er somit auch ein Päckchen zu tragen. Besonders seine kleine Größe ist dabei ein großer Nachteil. Krankheiten müssen zur erfolgreichen Behandlung möglichst schnell erkannt werden, um ein Risiko auszuschließen. Bei einer falschen Pflege neigt der Hund oftmals zu Ohrenentzündungen, Erbrechen und Durchfall und ist somit häufig dehydriert.

Da auch Diabetis über alle Rassen hinweg zum wachsenden Problem wird, ist somit auch der Chihuahua besonders lebensbedrohlich gefährdet, wenn eine Unterzuckerung vorliegt. Darüber hinaus neigt die Rasse zur Unterkühlung, was ebenfalls auf die geringe Körpergröße zurückzuführen ist und von Blasenentzündungen geplagt wird. Somit geht klar hervor: Bei einem kleinen Hund wie dem Chihuahua ist eine übermäßige Vorsicht absolute Pflicht, da er durch die geringe Körpermasse gegen ​jede ​ Art von Problem mehr zu kämpfen hat. Folglich ist auch die Sterberate bei Jungtieren verhältnismäßig hoch.

Die richtige Ernährung als wichtiger Faktor

Ein weiteres Risiko entsteht durch die falsche Ernährung. Verdauungsprobleme sind ebenfalls keine Seltenheit, was oftmals darauf zurückzuführen ist, dass der Chihuahua zu große Stücke verschlingt. Es ist demnach nicht ratsam, ein “normales” Nass-oder Trockenfutter zu kaufen, wie bereits erwähnt worden ist. Des Weiteren kommt es immer wieder vor, dass durch die Zucht Krankheiten entstehen. Somit leiden viele Tiere unter einer Patellaluxation, was eine verrenkte Kniescheibe beschreibt und aufwendig zu behandeln ist.

Das Tier kann unter Umständen nicht mehr laufen und äußert große Schmerzen, was in vielen Fällen eine Operation des Kniegelenks bedeutet. Der ikonische Kopf des Chihuahuas kommt ebenfalls auf seine Kosten. Dadurch, dass die Rasse relativ große Augen in einem kleinen, sehr runden Schädel aufweist, entstehen häufig Schädelprobleme, sodass einige Schädelplatten (besonders über den Augen) nicht gänzlich zusammenwachsen (Spaltrachen) und eventuell lebensbedrohlich werden können. Auch der Überbiss ist ein häufiges Zuchtproblem, das ebenfalls durch die einzigartige Schädelform entsteht. Auch psychologische Probleme wie Ängste entstehen besonders bei kleinen Rassen vermehrt durch häufige grobe Handgriffe oder versehentlichen Verletzungen. Ein weiterer Punkt bedeutet gleichzeitig einen Fluch und Segen. Wie bereits sehr bekannt ist, gehört der Chihuahua zu den Rassen mit der höchsten Lebenserwartung. Mit durchschnittlich 17 Jahren überleben sie viele ihrer Artgenossen und begleiten ihre Besitzer um einige Jahre mehr durch ihr Leben.

Doch das hohe Alter bedeutet gleichzeitig ein erhöhtes Krebsrisiko. Somit leiden viele alte Tiere an dieser tödlichen Krankheit und beschreibt folglich eine starke Gefährdung der Gesundheit, womit sich jeder Besitzer ausgiebig beschäftigen sollte. Zusammengefasst zeigt der Chihuahua eine Reihe an gesundheitlichen Risiken auf, die sich bei guter Pflege und durch die Auswahl eines seriösen, professionellen Züchters zum großen Teil sehr gut beherrschen lassen, sodass einem langen und glücklichen Leben nichts im Wege steht!

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Steuer und Versicherung

Vorweg ist bereits zu erläutern, dass Versicherungen aller Art sich immer mehr für Sie und für Ihr Tier lohnen.

Sie müssen wissen: Der Instinkt steckt noch tief in ihm und muss deswegen gut “abgesichert” sein! Des Weiteren ist es ratsam, sobald beispielsweise gewisse rassespezifische Erkrankungen oder weitere Krankheitsbilder diagnostiziert worden sind, eine Hundekrankenversicherung abzuschließen.

Hundekrankenversicherung

Beachten Sie eine Hundekrankenversicherung muss vor der Diagnose einer Krankheit abgeschlossen werden!

Eine Hundekrankenversicherung ist besonders sinnvoll, wenn bereits Zuchtfehler oder rassetypische Erkrankungen diagnostiziert worden sind. Vor allem bei Chihuahuas ist oftmals schnelles Handeln ausschlaggebend, was unerwartet mit sehr hohen Kosten verbunden sein kann. Eine Versicherung ist aus diesem Grund mehr als ratsam, da somit das finanzielle Risiko entlastet wird. Jeder Hund zwischen 8 Wochen und 7 Jahren ist berechtigt, krankenversichert zu sein. Dabei steht auch dem Halter frei, welcher Tierarzt den Vierbeiner behandelt. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität der Tarife, da der Besitzer entscheidet, in welchem Umfang der Hund abzusichern ist. Da der Chihuahua oftmals ein einschlägiges Krankheitsbild aufweist, ist es leicht vorhersehbar, wie viel Kosten für welches Risiko in Zukunft auftreten können. Somit kann sich der Besitzer sehr gut an einem Budget richten, was eingezahlt wird.

Da ein Chihuahua durch seine geringe Körpergröße nicht nur häufig erkrankt, sondern gleichzeitig auch in vielen Fällen sehr schwer, ist eine finanzielle Absicherung ein Segen für Tier und Besitzer. Darüber hinaus ist bei vielen Tieren bereits nach wenigen Wochen nach der Geburt klar, dass sie aufgrund eines Zuchtfehlers wie die Spaltrache oder Patellaluxation operiert werden müssen oder eine Therapie benötigen. Auch in diesem Falle erweist sich eine Versicherung als ratsam, da besonders Chihuahuas häufig teure und langwierige Behandlungen in Anspruch nehmen müssen und schneller in Lebensgefahr geraten als die meisten ihrer Artgenossen. Wenn eine sofortige finanzielle Abdeckung in diesem Falle nicht vorhanden ist, kann das Leben des Vierbeiners stark gefährdet sein. Folglich ist genau bei dieser Rasse eine gute Absicherung notwendig, um schnell, flexibel und mit voller Leistung agieren zu können.

Berühmte Besitzer

Die wahrscheinlich berühmteste Chihuahua Dame ist (war) die kurzhaarige, braunfarbene Tinkerbell von der noch bekannteren Paris Hilton. Besonders dieses Paar hat die Klischees über Chihuahuas und deren Halter mehr als gestützt, was wahrscheinlich das Bild des Hundes in vielen Köpfen prägte. Viele weitere Stars, wie beispielsweise Jamie Lee Curtis, bedienten sich ebenfalls an einem Handtaschen Chihuahua und setzen diese gekonnt unterm Arm zur Szene.

Fazit

“Klein aber Oho!” – Das ist der Chihuahua. Letztendlich lässt sich festhalten, dass kaum ein Hund eine solch große Originalität vorweisen kann als der Chihuahua – von wegen Schoßhund! Nun wurden alle Vorurteile vom Tisch geräumt, um sein wahres Gesicht zu zeigen. Sie sind sture, liebenswürdige Begleiter, die bei richtiger Haltung und seriöser Auswahl das Leben jeden Halters bereichern werden. Mit seinem einzigartigen und herausstechenden Charakter vergisst man schnell seine Wehwehchen und sorgt für reichlich Erinnerungen, die er bei seinem Besitzer hinterlässt.