Hundefutter Helden

„Der Hund ist der beste Freund des Menschen“. Und so sollten wir ihn auch behandeln. Hunde bekommen von uns alles, was sie brauchen: Gesellschaft, Liebe, ein warmes Plätzchen, Wasser und Futter. Was die Ernährung für einen Einfluss auf deinen Hund haben kann und wie du deinem Hund das beste Futter aussuchst, erfährst du hier!

Was für Hundefutter gibt es?

Schaut man in die Welt des Hundefutters, so fällt es sofort auf: Es gibt beinahe so viele unerschiedliche Futtersorten, wie es Hunde gibt. Unabhängig von den vielen verschiedenen Herstellern gibt es jedoch vier Futterarten, die besonders häufig und besonders gerne gefüttert werden. Diese sind Nass- und Trockenfutter, BARF und selber kochen.

Was braucht Dein Hund?

Mit unserem Hundefutter-Finder kannst Du direkt sehen, auf was Du bei der Wahl des Hundefutters achten musst. Mit nur wenigen Angaben können wir Dich jetzt beraten:
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Hundefutter

Die Welt der Hunde ist vielfältig, genau wie das Angebot an Hundefutter.

Nassfutter

Als Nass- bzw. Feuchtfutter bezeichnet man Futter mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 80 %. Dieses Futter wird zubereitet durch Einkochen von Fleisch und anderen Zutaten wie Gemüse oder Getreide. Dadurch ist Nassfutter absolut keimfrei und in der Packung lange haltbar.

Nassfutter gibt es in nahezu jeder erdenklichen Geschmacksrichtung mit vielen unterschiedlichen Zusätzen. Dadurch, dass es industriell gefertigt wird, wird die Zusammensetzung ständig überprüft und muss Standards erfüllen. So kann man sich tatsächlich auch sicher sein, dass ein als „Alleinfuttermittel“ ausgeschriebenes Nassfutter ausreicht, um dem Hund alle Nährstoffe zukommen zu lassen.

Trockenfutter

Trockenfutter ist – wie der Name schon sagt – trockenes Futter für den Hund. Trockenfutter hat einen geringen Feuchtigkeits-Gehalt von etwa 10 %. Dadurch ist es sehr leicht und lange aufzubewahren. Leider werden bei der Produktion von Trockenfutter durch hohen Druck und Wärme einige Nährstoffe zerstört, die dann später hinzugesetzt werden müssen.

Trockenfutter wird meistens in Form von Pellets geliefert und ist so sehr einfach zu portionieren. Auch hier wird die Zusammensetzung regelmäßig geprüft. Ein großer Nachteil von Trockenfutter: Der Hund nimmt kaum Nahrung durch das Futter auf und muss daher sehr viel trinken. Ansonsten können Nierenschäden die Folge sein.

BARF

BARF steht für Biologisch Artgerechte Rohfleisch Fütterung und basiert auf dem Versuch, den Hund möglichst natürlich zu ernähren. So wird dem Hund rohes Fleisch, rohe Knochen, sowie Gemüse, Obst und Öle serviert. Viele Hunde lieben diese Art der Ernährung. Jedoch werden die Mahlzeiten täglich frisch zubereitet und dies nimmt viel Zeit in Anspruch.

Kritiker des BARFens sagen, dass der Hund durch die Fütterung von rohem Fleisch vielen Bakterien ausgeliefert ist. Während dies meistens nicht zu Krankheiten führt, scheint beim BARFen doch generell das Abwehrsystem des Körpers schlechter zu sein. Um den eigenen Hund zu BARFen, sollte man sich sehr intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.

Selbst Kochen

Wer viel Zeit und Muße hat, der kocht das Hundefutter selbst. Hier werden, ähnlich wie beim Barfen, alle Zutaten selbst gewählt. Im Gegensatz zum BARFen werden diese jedoch gekocht. Dadurch werden einige Nährstoffe leichter verdaulich. Außerdem wird das Futter so keimfrei gemacht.

Ähnlich wie beim BARF sollte man sich hier jedoch sehr gut mit den Bedürfnissen seines Hundes beschäftigen, sodass keine Mangelerscheinungen auftreten.

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Warum ist die Wahl des Futters wichtig?

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Welches Hundefutter macht unsere Hunde glücklich?

Warum interessiert uns die Art des Futters überhaupt? Ähnlich wie bei Menschen hat die Ernährung eine durchschlagende Wirkung auf den ganzen Körper. Das Vorhandensein oder der Mangel an Nährstoffen kann den ganzen Hundekörper lahmlegen. Diese Entwicklungen sind meistens schleichend und fallen nicht früh genug auf. Umso wichtiger ist es, direkt dafür zu sorgen, dass der Hund alle nötigen Nährstoffe bekommt.

Dabei ist die Wahl der Fütterungsart eher Geschmackssache. Wichtig ist jedoch, sicherzugehen, dass die richtigen Sachen im Hundefutter drin sind. Auch der Ursprung der Inhaltsstoffe sollte nachvollziehbar sein.

Was braucht der Hund?

Aber was genau braucht denn nun der Hund? Was folgt ist eine Liste von Nährstoffen. Dazu beschreiben wir, was der Nährstoff ist, warum er benötigt wird und wie er in den Hund kommt.

Eiweiße

Eiweiße bzw. Proteine sind komplexe Konstrukte der Natur. Proteine werden gebildet aus langen Ketten von Aminosäuren. Und eben diese Aminosäuren sind das, was der Hund benötigt.

Der Hund nimmt Proteine über mehrere Quellen auf: Fleisch enthält viel Eiweiß, aber auch Pflanzen enthalten Eiweiße. Ein bekanntes Beispiel ist Soja, weshalb es auch so gerne von Menschen als Fleischersatz gegessen wird.

Die Proteine, die der Hund mit der Nahrung aufnimmt, kann er nicht direkt verwenden. Stattdessen gibt es im Körper zwei mögliche Routen:

  1. Das Protein wird zur Energiegewinnung vollkommen zersetzt
  2. Das Protein wird in seine Bausteine (die Aminosäuren) zerlegt und neu zusammengesetzt

Proteine sind zur Energiegewinnung weniger gut geeignet als Kohlenhydrate. Stattdessen werden die meisten Proteine genutzt, um körpereigene Proteine herzustellen. Im Körper sind Proteine mehr oder weniger die Arbeiter der Zellen. Sie sind an vielen lebenswichtigen Prozessen beteiligt.

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Was außer Eiweißen sonst noch ins Futter gehört

Kohlenhydrate

Der Begriff „Kohlenhydrate“ umfasst eine große Gruppe an organischen Verbindungen. Hierzu gehören zum Beispiel Einfach- und Mehrfachzucker wie Traubenzucker und Saccharose. Wenn sich diese untereinander verbinden, bilden sich lange Ketten, die dann Stärke bilden. Diese findet sich in vielen Pflanzen, so zum Beispiel in Getreide. Aber auch andere, teilweise für den hund unverdauliche Stoffe gehören zu den Kohlenhydraten.

Kohlenhydrate werden vom Hund vorwiegend zur Energiegewinnung genutzt. Der Abbau von Kohlenhydraten setzt relativ viel Energie frei, die der Hund dann umsetzen kann. Zudem werden vom Hund kleine Speicher mit Glykogen gefüllt, die ihn zu sportlichen Höchstleistungen in die Lage setzen.

Fette

Fette sind Verbindungen, die aus einem Glycerin mit verschiedenen Fettsäuren bestehen. Fette enthalten also Fettsäuren. Fette und Fettsäuren sind für den Hund aus mehreren Gründen ein  wichtiger Bestandteil des Futters:

  • Sie dienen der Energiegewinnung
  • wichtige Vitamine lösen sich in ihnen
  • einige Fettsäuren sind für den Hund lebensnotwendig

Im Futter befindliche Fette werden vom Hund abgebut und dann entweder als körpereigenes Fett eingelagert oder als Energiespender genutzt.

Faserstoffe

Faserstoffe bzw. Ballaststoffe sind größtenteils pflanzliche Stoffe, die der Hund nicht verdauen kann. Sie erfüllen jedoch eine regulierende Funktion im Darm. Durch sie wird, ähnlich wie auch beim Menschen, die Verdauung angeregt.

Zudem werden einige vom Hund nicht verwertbare Fasern von im Darm ansässigen, nützlichen Bakterien verwertet. Somit können Faserstoffe die Bildung einer guten Darmflora beim Hund fördern.

Was ist das beste Hundefutter?

Das beste Hundefutter sollte alle für den Hund nötigen Nährstoffe enthalten. Der Energiegehalt und die Zusammensetzung sollten an die Bedürfnisse des Hundes angepasst werden. Auch etwaige Zusatzstoffe sind nur bei einigen Hunden nötig. Natürlich hängt die Futterwahl auch vom Besitzer ab. Wer gerne viel Zeit in seinen Hund investiert, entscheidet sich wahrscheinlich fürs BARFen oder selber kochen. Wer nicht so viel Zeit hat oder ernährungstechnisch auf Nummer sicher gehen will, der wählt Nass- oder Trockenfutter.

Was braucht Dein Hund?

Mit unserem Hundefutter-Finder kannst Du direkt sehen, auf was Du bei der Wahl des Hundefutters achten musst. Mit nur wenigen Angaben können wir Dich jetzt beraten:
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