Bullmastiff

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Steckbrief Bullmastiff

Die einen bekommen bei seiner muskulösen Erscheinung Angst, andere finden gerade das beeindruckend. Der Bullmastiff gehört zu den wachsamsten und loyalsten Hunden. Sein Charakter ist dabei entgegen seinem Ruf sehr freundlich und familienbezogen. Das macht ihn durchaus auch zu seinem geeigneten Familienhund. In die Hände von Laien gehört er trotzdem nicht.  Worauf Halter bei der Ernährung, Erziehung, Pflege und Haltung achten müssen, haben wir hier zusammengefasst.

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Geschichte Bullmastiff

Die Rasse Bullmastiff ist, wie der Name schon sagt, eine Kombination aus Mastiff und Bulldogge. Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts in England gezüchtet und ist die einzige Hütehundrasse, die ihren Ursprung in England hat.

Zur Zeit seiner Entstehung gab es in England viele große Ländereien, deren Besitzer es missbilligten, wenn das Wild auf ihren Ländereien gewildert wurde. Wildhüter wurden angestellt, um das Wild auf den Ländereien zu überwachen und zu schützen, und sie brauchten einen fähigen Assistenten; die Wilderer waren ein ziemlich gefährlicher Haufen, da die Strafe für Wilderei der Galgen war. Mastiffs wurden ausprobiert, aber man fand, dass sie etwas langsam waren und nicht den nötigen Schwung hatten, um einen Mann zu erlegen und festzuhalten. Bulldoggen (ein ganz anderer Typ, als wir ihn heute kennen) wurden ausprobiert, aber die Bulldogge jener Zeit war sehr wild und neigte dazu, den Wilderer zu sehr zu zerfleischen.

Also kreuzte man Bulldogge und Mastiff, bis ein Verhältnis von 60% Mastiff/40% Bulldogge erreicht war. Dieser Hundetyp, der schließlich Bullmastiff genannt wurde, erfüllte die Bedürfnisse des Wildhüters sehr gut. Der Hund konnte einen Mann nachts im Wald aufspüren, leise arbeiten und, wenn er nahe genug war, zu einem harten Angriff übergehen, um den Mann niederzuschlagen und dort zu halten, bis der Wildhüter eintraf. Das war keine leichte Aufgabe, denn die Wilderer benutzten jeden Trick und jedes Werkzeug, das ihnen zur Verfügung stand, um zu entkommen, da sie wussten, dass ihnen eine Hinrichtung bevorstand. Der Bullmastiff musste sehr mutig und zäh sein. Aber die Rasse war genau das, was der Wildhüter brauchte, und sie machten ihre Arbeit gut.

Charakter Bullmastiff

Der Bullmastiff gilt im Gegensatz zu vielen Vorurteilen zu den ruhigen Hunden. Er bellt nur sehr selten und ist ansonsten eher still. Anderen Menschen gegenüber ist er meist etwas zurückhaltend und vorsichtig. Dafür ist er seiner Familie hingegen extrem loyal.

Ein Schutzhund mit besonderen Fähigkeiten

Der Bullmastiff wurde ursprünglich als Schutzhund gezüchtet. Daher hat er nicht nur Ausdauer, sondern auch gute Fähigkeiten zum Aufspüren von Menschen oder Gegenständen. Zudem ist sein Charakter sehr aufmerksam und wachsam. Vor seine Familie würde sich ein Bullmastiff jederzeit schützend stellen. Allerdings ist seine Reizschwelle im Gegensatz zu vielen Vorurteilen hoch. Dennoch ist es sehr wichtig, den Hund von Beginn an konsequent zu erziehen.

Freundlich gegenüber Kindern und Hunden

Das Kraftpaket braucht viel Bewegung, um sich auszupowern. Immerhin ist er sehr aktiv und tobt gerne mit anderen Hunden. Diesen ist er in der Regel sehr gelassen gegenüber. Damit gilt er auch als geeigneter Familienhund, denn seine freundliche Art zeigt er auch im Umgang mit Kindern. Er weiß sehr genau, wer Teil der Familie ist und schützt diese auch. Damit auch Freunde und Bekannte gelassen mit ihm umgehen können, sollte man ihn rechtzeitig erziehen und an den Freundeskreis heranführen.

Ein kleiner Dickkopf

Eine Eigenschaft kann man dem Bullmastiff nicht abstreiten. Das ist seine Dickköpfigkeit. Er hat ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und das macht er auch deutlich. Daher eignet sich die Hunderasse auch nicht für Hundeanfänger oder Laien. Eine professionelle Erziehung ist beim Bullmastiff ganz besonders wichtig. Der Bullmastiff neigt manchmal dazu, seine Grenzen auszutesten und sich einen hohen Rang in der Familienordnung zu sichern. Dabei muss man ihn immer wieder in seine Schranken verweisen. Das ist allerdings nicht sehr schwer, denn er ist sehr schlau und wissbegierig.

In einigen Bundesländern ein Listenhund

Obwohl sein Charakter freundlich und aufgeschlossen ist, wird er in einigen Bundesländern als Listenhund geführt. In Wien und Vorarlberg steht er sogar auf der Rassenliste. In manchem Kanton der Schweiz ist die Haltung eines Bullmastiff ganz verboten. Er wird dort als gefährlich eingestuft.

Der Ursprung dieser Rasse

Um seinen Charakter noch ein bisschen besser einschätzen und verstehen zu lernen, lohnt sich ein Blick in die Geschichte dieser Zucht. Ursprünglich geht diese auf die englischen Wildhüter im 19. Jahrhundert zurück. Sie waren auf der Suche nach einem geeigneten Vierbeiner, der sie bei der Betreuung der Ländereien unterstützen konnte. Daher musste der Bullmastiff in der Lage sein, Wilddiebe aufzuspüren und zu Boden zu werfen. Dabei sollte er die Eindringlinge lediglich festhalten, aber nicht töten. Die Zucht setzt sich zu 40 Prozent aus der Bulldogge und zu 60 Prozent aus dem Mastiff zusammen.

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Besten Ernährung für den Bullmastiff

Hunde sind treue Begleiter in unserem Leben. Damit sie auch lange Zeit an unserer Seite verbringen können, muss auf die richtige Ernährung geachtet werden. Sie ist ein wichtiger Parameter dafür, dass der Bullmastiff auch im hohen Alter noch fit und munter ist.

Deshalb sollte bei der Fütterung dieses Hundes einige beachtet werden. Vor allem muss der Halter auf eine Nahrung achten, die alle Nährstoffe und Vitamine enthält. Nur dann sind Knochen, Muskeln und Körper mit allem versorgt, was wichtig für psychische und physische Gesundheit sind. Der Bullmastiff ist ein sehr muskulöser Hund. Daher ist gerade bei ihm wichtig, nicht zu viel Futter anzubieten. Übergewicht schadet dem Bewegungsapparat nämlich massiv.

Kleine Portionen als Welpen

In den ersten Wochen und Monaten spielt die Ernährung des Bullmastiff tatsächlich eine noch wichtigere Rolle als später im Alter. Daher sollten Halter darauf achten, zu einem speziellen Welpenfutter zu greifen. Dieses gibt es von verschiedenen Herstellern und in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Es enthält alles, was für einen kleinen Hund wichtig ist. Die Angaben zu der Futtermenge des Herstellers sind eine gute Richtlinie. Dabei ist es am besten, die Menge auf mehrere Portionen aufzuteilen und das Tier mehrmals am Tag mit einer kleinen Portion zu füttern. Grundsätzlich müssen Besitzer des Bullmastiff in Sachen Ernährung gute Nerven haben, denn diese Rasse hat wirklich immer Hunger. So ist es nicht selten, dass sich der Bullmastiff schon einmal minutenlang vor seinen Napf setzt und jaulend um Nachschub bittet. Hierauf sollte aber nicht reagiert werden. Die Angaben des Herstellers sind genau für Welpen ausgelegt und die Menge reicht daher auch für den Bullmastiff aus. Wer sich erweichen lässt und den Napf erneut auffüllt, riskiert einen zu schnellen Wuchs des Vierbeiners. In den jungen Jahren setzen Hunde kein Übergewicht an, sondern wachsen einfach schneller in die Höhe. Weil die Knochen aber so schnell nicht hinterherkommen, folgen im Alter Arthrose oder andere Gelenkerkrankungen.

Anifit als gefragter Futterproduzent

Futterdosen, Packungen und Säcke soweit das Auge reicht. Kein Wunder also, dass man dabei als Halter schon einmal den Überblick verliert und sich die Frage stellt, welches Futter nun am besten ist. Immerhin verspricht jeder Hersteller, dass seine Mischung am besten zum Hund passt. Zur Wahrheit gehört leider, dass einige Produzenten in das Hundefutter Dinge packen, die dort nicht hineingehören. Etwa Zucker, Schlachtabfälle, Getreide, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Oft handelt es sich dabei schlicht um günstige Füllstoffe, die die Menge erhöhen. Anifit hingegen hat sich als guter und gesunder Hersteller entpuppt. Hundeexperten erstellen dort die Zutatenlisten. So landen am Ende lediglich Produkte in Bio-Qualität in der Dose. Außerdem enthält jede Packung mindestens 90 Prozent Frischfleischanteil. Anifit steht daher für:

  • Gesunde Ernährung ohne unnötige Füllstoffe
  • Futter in bester Bio-Qualität
  • Nährstoff- und vitaminreiche Nahrung für den Hund

Übergewicht beim Bullmastiff verhindern

Wenn der Bullmastiff älter ist und nicht mehr in die Höhe wächst, kann er sehr wohl in die Breite wachsen. Das sollten Halter verhindern, denn Übergewicht führt bei diesem ohnehin muskulösen Hund unter anderem zu Erkrankungen an den Gelenken. Deshalb muss die Gabe von Leckerli oder anderen Dinge von der Futtermenge im Napf abgezogen werden. Auch sollte beachtet werden, dass die Ernährung des Vierbeiners immer individuell ablaufen muss. Die Menge ist dabei der Aktivität des Hundes anzupassen. Wenn das Tier den ganzen Tag faul im Hundekorb liegt und sich nicht viel bewegt, ist der Energie bedarf niedriger als bei einem Tier, welches den ganzen Tag durch den Garten tobt. Wer sich unsicher bei der Fütterung ist, sollte den Tierarzt um Rat fragen oder sich an einen Coach wenden.

Die verschiedenen Möglichkeiten der Fütterung

Für die perfekte Fütterung seines Bullmastiff gibt es kein wirkliches „richtig“ und falsch“. Grundsätzlich kann man den Hund auf verschiedene Arten füttern. Beliebt ist dabei Nassfutter aus der Dose. Aber auch Trockenfutter und BARF sind Möglichkeiten, seinen Vierbeiner satt zu bekommen. Allerdings haben alle diese Futtervarianten ihre eigenen Vor- und Nachteile. Welche das sind, haben wir im folgenden Abschnitt deshalb einmal zusammengefasst.

Nassfutter – aromatisch, aber geruchsintensiv

Typisches Hundefutter befindet sich in der Dose. Das Nassfutter hat den Vorteil, dass es dieses in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Zusammensetzungen gibt. Außerdem schmeckt der Inhalt recht aromatisch und steht beim Bullmastiff hoch im Kurs. Außerdem enthält das Futter wichtige Flüssigkeit. Gerade für kranke oder alte Tiere ist Nassfutter deshalb oft das Mittel der Wahl. Die Nachteile sind, dass einige Besitzer den Geruch als recht penetrant und unangenehm empfinden. Auch die Reinigung der Näpfe ist aufwendiger als bei Trockenfutter und wenn eine Dose einmal geöffnet ist, muss sie schnell aufgefuttert werden, da sie sonst schimmelt.

Trockenfutter – praktisch, aber vitaminarm

Ist Trockenfutter eine gute Alternative zum Nassfutter? Jein. Zu den Vorteilen zählt, dass das getrocknete Futter recht leicht zu lagern und transportieren ist und auch problemlos mitgenommen werden kann. So können Halter das Trockenfutter als Leckerli Trainieren einsetzen oder sich für einen Ausflug etwas abfüllen. Die Reinigung der Näpfe ist ebenso wenig aufwendig und die trockene Textur ist gut für die Zahnhygiene des Bullmastiffs. Allerdings sollten sich Halter bewusst sein, wie Trockenfutter hergestellt wird.

Während des Prozesses werden die Zutaten so stark erhitzt, dass von den enthaltenen Vitaminen und Nährstoffen kaum noch etwas übrigbleibt. Ein weiteres Manko: Trockenfutter schmeckt ein bisschen fade und enthält keine Flüssigkeit. Um den Wasserhaushalt abzudecken müsste das Tier also so viel zusätzlich trinken, wie es in der Realität kaum möglich ist. Experten empfehlen daher, Trockenfutter immer nur zu einem Dritten zu füttern.

Hundefutter Vielfalt

BARF – individuell, dafür aufwendig

Der Bullmastiff kann auch gut mit der BARF-Methode ernährt werden. Dabei handelt es sich um eine noch recht neue Methode, die allerdings sehr ursprünglich ist und sich auf das Futter der damaligen Wölfe bezieht. Im Napf landen dabei ausschließlich unverarbeitete bzw. ungekochte Zutaten. Das ist hauptsächlich Fleisch. Aber auch Knochen, Innereien, Gemüse, Milchprodukte und Obst ist Bestandteil der Ernährung.

Das hat den Vorteil, dass der Halter genau weiß, was er dem Hund füttert und auch bei Unverträglichkeiten auf den Hund eingehen kann. Allerdings muss beachtet werden, dass dabei viel Stauraum im Kühlschrank und anderswo frei bleiben muss. Zudem ist es wichtig, dass der Besitzer des Bullmastiff sich bestens mit BARF auskennt, sodass der Hund auch wirklich alle Nährstoffe und Vitamine erhält.

Frisches Wasser rund um die Uhr

Der Bullmastiff hat viel Durst und braucht wie jeder andere Hund auch immer einen gefüllten Wassernapf. Um es dem Tier dabei etwas leichter zu machen, stellt man das Gefäß am besten auf eine kleine Erhöhung von 15 Zentimetern. Dann muss der Hund beim Schlucken nicht gegen die Schwerkraft arbeiten. Wasser gehört nicht nur in den Napf, sondern auch in einer Flasche mit zum Ausflug.

Immerhin gibt es nicht überall einen Fluss oder eine Wasserleitung. Gerade in den warmen Monaten kommt der Bullmastiff schnell ins Schwitzen. Ein mobiler Napf und Wasser sind da besonders wichtig. Wasser ist übrigens an zahlreichen Vorgängen im Körper beteiligt. Gegen eine Dehydrierung sollte vorgegangen werden, da Wasser

  • Zu einer allgemeinen Fitness beiträgt
  • Die Verdauung fördert
  • Die Zellteilung anregt
  • Das Blut dünn und zirkulierbar macht
  • Die geistige Leistung steigert

Kostenlose Ernährungsberatung

Die Richtige Ernährung ist sehr wichtig für deinen Hund. Oftmals ist es nicht klar ersichtlich wie man den Hund passend genau Füttern soll und mit, welcher Menge. Wir von Hundefutter-Helden Helfen Dir zu 100% Kostenlos!

Gerne unterstützen wir unsere Community bei allen Fragen zum Thema Hundefutter.

Hundefutter Rechner Bullmastiff

Hundefutterbedarf  Bullmastiff

Wie für uns Menschen gilt auch für die Vierbeiner: Die perfekte Ernährung gibt es nicht. Mit den leckeren und vielseitigen Sorten an Nassfutter oder BARF-Produkten aus dem Hause Anifit kann allerdings eine gute Nährstoffversorgung gewährleistet werden. Dabei müssen natürlich immer auch individuelle Faktoren wie Gewicht, Erkrankungen und Alter beachtet werden. Sollten Hundehalter unsicher sein, ob ein bestimmtes Futter geeignet ist, lohnt es sich immer, den Tierarzt um Rat zu fragen. Das gibt Haltern ein Stückchen Sicherheit bei der Ernährung des Tieres

AlterWelpe1-2 Jahre3-7 Jahreüber 7 Jahre
Idealgewicht11Kg45Kg55Kg52Kg
Bewegungsmuffel501g862g986g800g
SpaziergängerWelpenschutz998g1.142g926g
SportlerWelpenschutz1.134g1.298g1.052g

Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender Email zur Verfügung: info@hundefutter-helden.de

Aussehen

  • Größe: männlich 63-68 cm, weiblich: 60-66 cm
  • Durchschnittsgewicht: Männlich: 50-59 kg, weiblich: 45-54 kg

Der Bullmastiff ist ein riesiger Hund, der zum Zweck der Bewachung seines Besitzers gezüchtet wurde. Sie besitzen ein kurzes und dichtes Fell, das ihn vor der rauen Umgebung wie Regen schützt. Dieser massive, majestätische und starke Hund hat 3 akzeptable Farben seines Fells. Nach dem AKC-Standard, das Fell des Bullmastiff Hundes zeigt rehbraun, rot und gestromt Farbe.

Bullmastiff Entwicklung und Training

Wie andere Hunde auch, kommt der Bullmastiff zunächst vollkommen ohne Hör- und Sehsinn auf die Welt und muss sich nach und nach an seine Umgebung gewöhnen. Wenn die Sinne alle vollständig entwickelt sind, ist der Hund erstmals mit der Rangordnung konfrontiert.

Nach und nach lernt der Vierbeiner seine Umwelt einzuschätzen. Daher ist es wichtig, den Hund schon in den ersten Wochen zu erziehen bzw. damit zu beginnen. So etwas wie Welpenschutz sollte es dabei nicht geben. Wenn das Tier einmal ein Verhalten für sich entdeckt hat und dieses später verboten werden soll, gelingt das kaum bis sehr schwer.

Bullmastiff braucht klare Grenzen

Der Bullmastiff gehört nicht zu den Rassen, die in die Hände von unerfahrenen Hundefreunden gehören. Das hat vor allem damit zu tun, dass dieser Hund gerne seine Grenzen austestet. Dies gilt vor allem für die Rüden. Daher ist es enorm entscheidend, von Anfang an klar zu machen, dass sich der Hund in die Familienordnung einfügen muss und dort an der untersten Stelle steht. Wer sich bei der Erziehung überfordert fühlt, sollte sich Hilfe und Unterstützung von einem Coach holen.

Konsequenz bedeutet nicht Gewalt

Eine konsequente Hundeerziehung wird immer wieder mit einer besonders strengen und groben Erziehung verwechselt. Dabei haben Gewalt und zu viel Strenge in der Erziehung nichts zu suchen. Damit stößt man den Hund noch weiter von sich weg und riskiert ein aggressives nicht händelbares Verhalten. Viel mehr bedeutet Konsequenz, dass sowohl gutes als auch schlechtes Verhalten permanent gewürdigt und bestraft wird. Belohnen kann man den Hund dabei am besten mit Leckerli, Streicheleinheiten oder Spieleinheiten. Betrafen funktioniert am besten mittels Ignorieren oder einem bestimmten und lauten „Nein“ oder „Aus“.

Der Bullmastiff denkt nicht zurück

Es kann schon einmal passieren, dass der Bullmastiff sich über die Schuhe hermacht oder das Sofakissen zerlegt. Wenn der Halter das mitbekommt, sollte er natürlich eingreifen. Aber was ist, wenn das Tier einmal eine Stunde alleine ist und der Besitzer stellt das kaputte Kissen erst danach fest? In einem solchen Fall ist es vollkommen unbrauchbar, den Hund zu bestrafen. Immerhin können die Vierbeiner nicht zurückblicken. Sie beziehen das Verhalten ihres Halters immer direkt auf die jetzige Situation. Daher kommt es immer auf das Timing an. Auch wenn der Hund beispielsweise an der Wohnungstür sitzt und ständig bellt, wenn er ein Geräusch hört. Dann sollte der Bullmastiff ignoriert werden für sein unangebrachtes Verhalten. Sobald er aber kurz damit aufhört, muss man ihm die Aufmerksamkeit schenken und ihn etwa streicheln. Beginnt er dann wieder zu bellen, hört man damit auf und ignorieret ihn wieder. Bei dieser Trainingsmethode muss ganz stark auf das Timing geachtet werden. Nur so versteht der Bullmastiff für welches Verhalten er gerade belohnt und für welches bestraft wird.

Gute Erziehung ist beim Bullmastiff entscheidend

Eine gute Erziehung ist bei dieser Hunderasse wichtiger als bei anderen Artgenossen. Der Bullmastiff macht allein schon durch seinen muskulösen Körperbau einigen Menschen Angst. Während der entgegenkommende Jogger es vielleicht noch müde belächelt, wenn der Dackel auf ihn zu rennt ohne auf die Halterin zu hören, ist das beim Bullmastiff oft anders. Umso wichtiger ist es, mit dem Hund vom Welpenalter an die wichtigsten Grundkommandos wie „Sitze“, „Platz“, „Hier“, „Aus“ oder „Warten“ einzuüben. Damit gelingt der Alltag mit dem Tier deutlich leichter. Kommandos haben aber auch noch weitere Vorteile:

  • Mehr Vertrauen zwischen Hund und Halter
  • Stressfreierer Umgang mit anderen Menschen und Hunden
  • Lebensrettend bei Giftködern

Hundeschule als gute Trainingsmöglichkeit

Die einen möchten mit ihrem Hund zur Hundeschule gehen, die anderen nicht. Natürlich kann das jeder Halter für sich selbst entscheiden. Klar ist: Der Besuch einer Hundeschule ist nicht nur für Laien gedacht. Auch sehr erfahrene Besitzer können dort den Umgang mit anderen Hunden und die Bindung zu ihrem Vierbeiner lernen bzw. ausbauen. Wer keine Hundeschule besuchen will, kann als Alternative auch zu einem Coach. Dieser erarbeitet einen individuellen Trainingsplan und unterstützt bei der richtigen Erziehung.

Pflegehaltung Bullmastiff

Der Bullmastiff ist ein spezieller und besonderer Hund, der nicht in die Hände von Hundeanfängern gehört. Außerdem braucht er ausreichend Bewegung, um seine Energie auch ausleben zu können. Eine kleine Wohnung in der Großstadt ist daher eher ungeeignet. Ein Haus mit Garten und das in einer ländlichen Region wäre die beste Voraussetzung. Dafür ist der Bullmastiff aber nicht so aufwendig in der Pflege – verglichen mit anderen Hunderassen.

Diese Rasse will gefördert werden

Lange Spaziergänge und Wanderungen findet dieser Hund grundsätzlich schön, viel lieber will er aber mental gefördert werden. Suchspiele oder andere Aktivitäten, bei denen der Bullmastiff seine feine Nase und seine Intelligenz einsetzen kann, machen ihm besonders viel Spaß und halten ihn fit. Auch hat man es hier mit einem Hund zu tun, der viel Aufmerksamkeit einfordert. Er liebt es, in der Nähe seiner Familie zu sein und diese zu beschützen. Immerhin war das von Anfang an seine wesentliche Aufgabe.

Ein Bullmastiff ist ein Familienmitglied

Wer sich einen Bullmastiff in die Familie holt, sollte sich vorher genau damit beschäftigen und sich fragen, ob er dieser Verantwortung gerecht werden kann. Immerhin sollte ein Vierbeiner immer als Familienmitglied angesehen werden. Die Zeit der Zwingerhundehaltung oder Kettenhaltung als reiner Schutz- bzw. Wachhund ist vorbei. Für einen Hund übernimmt man meist über ein Dutzend Jahre Verantwortung. So braucht er nicht nur viel Zeit, Liebe und Geduld: auch finanziell ist ein Hund nicht zu vernachlässigen. Gerade Rassen wie der Bullmastiff sind häufiger beim Tierarzt als andere Artgenossen.

Allein sein ist eine schlechte Lösung

Hunde sind nicht gerne allein. Das trifft auch auf den Bullmastiff zu. Daher muss sich der Halter vorher genau überlegen, wie der Alltag mit dem Hund ablaufen wird. Kann er beispielsweise mit in das Büro genommen werden? Oder ist tagsüber immer jemand Zuhause? Eine Stunde oder auch einmal zwei Stunden sind grundsätzlich kein großes Problem, aber auch sie sollten eingeübt werden. Am besten gewöhnt man den Hund nach und nach an die Situation. Noch schöner ist es für den Bullmastiff natürlich, wenn er die Zeit zusammen mit einem zweiten oder dritten Hund verbringen kann. Dann kann er sich zumindest mit seinen Artgenossen beschäftigen.

Ein pflegeleichter Hund

Der Bullmastiff gilt als ein sehr pflegeleichter Vierbeiner. Einmal in der Woche sollte man das Fell gut ausbürsten, um es von Verschmutzungen zu befreien. Auch andere Checks wie etwa eine Kontrolle der Augen, Nase und Ohren sollte alle paar Tage auf dem Plan stehen. Worauf dabei zu achten ist, haben wir hier zusammengefasst.

Die richtige Maulhygiene

Übler Mundgeruch und Ablagerungen auf den Zähnen müssen wirklich nicht sein. Daher ist die entsprechende Pflege des Mauls sehr wichtig. Trockenfutter kann dabei helfen, den Belag von den Zähnen zu kratzen. Auch zahlreiche spezielle Kauartikel tragen zu einer guten Hygiene bei. Grundsätzlich kann man dem Hund sogar mit einer Zahnbürste die Zähne putzen – dann muss aber eine Hundezahnpasta genutzt werden. Sollte der Zahnstein nicht weggehen und findet der Zahnarzt, dass man hier eingreifen müsste, übernimmt die Entfernung der Arzt unter Narkose.

Pfoten im Winter schützen

Die Hundepfoten sind gerade in den kalten Monaten Belastungen ausgesetzt. Das liegt am verstreuten Salz auf den Straßen. Dieses reizt die empfindlichen Pfoten häufig und scheuert sie auf. Dagegen können geeignete Hundeschuhe helfen. Aber auch durch Cremes und Salben lassen sich die Pfoten geschmeidig halten. Grundsätzlich sollten Halter die Pfoten des Bullmastiff immer wieder kontrollieren – gerade, wenn er sich dort leckt oder hineinbeißt. Wenn sich dort Steine oder andere Gegenstände festgesetzt haben, ist das für den Vierbeiner sehr störend.

Augen und Ohren sauber halten

In der Nacht bildet sich unter dem Auge des Bullmastiff häufig eine verkrustete Ablagerung bestehend aus der Tränenflüssigkeit. Diese sollte am kommenden Morgen einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Auch die Ohren lassen sich äußerlich mit einem Tuch reinigen. Wenn tiefsitzendes Ohrenschmalz entfernt werden soll eignen sich Ohrentropfen. Von Ohrenstäbchen hingegen muss Abstand gehalten werden. Eine ruckartige Bewegung des Bullmastiffs und eine schwere Schädigung kann die Folge sein.

Badewanne nur im Notfall

Baden ist für Hunde zum einen oft nicht schön, zum anderen auch schädlich für die Haut. Damit wird eine wichtige Fettschutzschicht abgetragen, die die Poren schützt. Den Bullmastiff sollte man daher nur im Notfall baden – etwa, wenn er sich in den Hinterlassenschaften von anderen Hunden gewälzt hat. Wichtig ist, dafür ein geeignetes Hundeshampoo zu verwenden. Dieses ist nicht so aggressiv.

Gesundheit und Pflege

Der Bullmastiff besteht zu einem Teil aus den Genen des Mastiff und zum anderen Teil aus den Gegen der Bulldogge. Beides sind schon für sich genommen Züchtungen, die jeweils ihre Anfälligkeiten für Erkrankungen haben. Kein Wunder also, dass der Bullmastiff verschiedene Krankheiten häufiger erleidet als Artgenossen. Welche das sind und wie sich die Gesundheit allgemein ein wenig beeinflussen lässt, haben wir daher einmal zusammengefasst.

Die häufigsten Krankheiten beim Bullmastiff

Hüftgelenksdyspläsie (HD)

Dieses Problem kennt man von Züchtungen. Es handelt sich dabei um eine Fehlstellung bzw. Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Gerade größere Rassen wie der Mastiff sind davon häufig betroffen. Manchmal kann eine Operation die Schmerzen und Fehlhaltung korrigieren.

Krebs

Der Bullmastiff hat eine höhere Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken. Die ersten Symptome sind dabei abhängig von dem betroffenen Ort und dem umliegenden Gewebe. Meist kommt es zu Appetitlosigkeit und einen Gewichtsverlust. Auch kann der Hund sehr schlapp wirken, erbrechen, Fieber entwickeln und von Durchfall geplagt sein. In einem solchen Fall ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.

Fehlstellung des Augenlids (Entropium)

Beim Entropium handelt es sich um das umgangssprachliche Roll-Lied. Das Augenlid rollt sich dabei nach innen hin ein. Wenn das der Fall ist, schleifen die Wimpern sozusagen permanent am Auge und reizen dieses. Augenrötungen, Augentränen und auch eine Lichtempfindlichkeit sind meist die Folge. Die Tatsache, dass der Bullmastiff hiervon oft betroffen ist, liegt an den tiefen Gesichtsfalten und der vielen Stirnhaut.

Cavarial-Hyperostosis-Syndrom

Auch für diese Erkrankung hat der Bullmastiff eine genetisch bedingte größere Wahrscheinlichkeit als Artgenossen. Es handelt sich um eine Knochenerkrankung, welche vor allem eine Aufreibung der Schädelknochen beschreibt. Deshalb entzünden sich dabei die Kieferknochen.

H3: Richtige Haltung, Pflege und Ernährung für Gesundheit

Auch wenn viele Krankheiten genetisch bedingt auftreten können, kann man als Halter ein bisschen etwas für die Gesundes seines Hundes machen. Dazu gehört vor allem eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung. Zudem darf im Welpenalter nicht zu viel Futter gegeben werden, damit der Körper nach und nach zusammen mit dem Knochen wächst. Auch ausreichend Bewegung, keine zu starke Belastung der Gelenke und die entsprechende Pflege gehört dazu. Zusätzlich können Nahrungsergänzungen helfen. Auch ein regelmäßiger Besuch beim Tierarzt gehört zu einer verantwortungsbewussten Haltung.

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Tierversicherung für den Hund: Absichern für den ernstfall

Vorweg ist bereits zu erläutern, dass Versicherungen aller Art sich immer mehr für Sie und für Ihr Tier lohnen.

Wer sich für einen Hund entscheidet, braucht nicht nur viel Zeit, Platz und Geduld. Ein gewisses finanzielles Polster ist ebenso wichtig. Sei es die teure Rechnung vom Tierarzt nach einer Operation oder Schadensansprüche bei einem Personenschaden. Hier kann sowohl eine Hundehaftpflichtverbesserung als auch eine Hundekrankenversicherung Abhilfe schaffen. Warum diese Versicherungen noch weitere Vorteile hat und was es dabei unbedingt zu beachten gibt, ist in diesem Artikel zusammengefasst.

Die Hundehaftpflichtversicherung

Immer dann, wenn das eigene Tier einen Schaden verursacht, muss der Halter für diesen haften. Dann ist es natürlich eine gute Sache, wenn zuvor eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. In manchen Bundesländern ist es sogar Pflicht, eine Hundehaftpflichtversicherung zu wählen. Aktuell betrifft dies Halter aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

Wer einen Listenhund bei sich zuhause hält, ist mittlerweile bundesweit dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für das Tier abzuschließen. In Zahlen ausgedrückte bedeutet das einen Betrag von etwa 50 bis 100 Euro im Jahr. Die Summe richtet sich dabei immer nach der Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens und der vereinbarten Deckungssumme. Wer es sich also leisten kann, kann durchaus eine Selbstbeteiligung von 120 Euro oder etwas mehr wählen, da die Beiträge im Monat dann noch einmal deutlich niedriger ausfallen. Das bedeutet aber auch, dass Halter dann im Falle eines kleinen Schadens selbst aufkommen müssen.

Deckungssummen für die Hundeversicherung beachten

Bevor die Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, machen sich Interessierte am besten Gedanken über die Deckungssumme. Diese Summe legt einen gewissen Wert fest, bis dem die Versicherung einen Schaden übernimmt. Meist handelt es sich dabei um Summen zwischen drei und fünf Millionen Euro. In einigen Bundesländer gibt es feste Vorschriften, bis zu welcher Summe ein Schaden abgesichert sein soll.

In Niedersachsen sind Halter etwa gesetzlich dazu verpflichtet, eine Mindest-Deckungssumme von einer halben Million Euro für Personenschäden auszuwählen. Experten empfehlen hierbei, eine möglichst hohe Deckungssumme mit einer eher kleinen Selbstbeteiligungssumme auszusuchen. Wie genau die Haftpflichtversicherung für Hunde abgeschlossen wird muss aber im Einzelfall entschieden werden.

In diesen Fällen springt die Hundeversicherung nicht ein

Bevor die Versicherung abgeschlossen wird, muss darüber nachgedacht werden, welche Schäden im Zweifel abgedeckt sind. Aufkommen muss sie für Personenschäden genauso wie für Sachschäden und Vermögensschaden. In den meisten Fällen sind dabei all die Schäden ausgenommen, die auf
sogenannte „gefahrdrohende Umstände“ zurückzuführen sind.

Ein solcher Umstand kann etwa gegeben sein, wenn jemand über eine Verhaltensauffälligkeit des eigenen Tieres Bescheid weiß und ihn dennoch ohne Leine ausführt. Auch beachtet werden sollte, dass die Versicherung einen Schaden nicht übernimmt, wenn es sich um geliehene, gemietet oder gepachtete Dinge handelt. Die  Versicherung springt auch dann nicht ein, wenn die Halter einen Schaden erst nach einigen Tagen und damit zu spät meldet. Gleiches gilt für Bußgelder oder Straftaten.

Krankenversicherung für den Hund

Hunde leiden genauso wie wir Menschen ab und zu an einer Erkrankung. Die medizinische Versorgung kann dabei ganz schön kostspielig sein, das weiß jeder Hundebesitzer. Allein eine normale Untersuchung kann schon einmal mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Muss wegen einer ernsthaften Erkrankung operiert werden, kann ein vierstelliger Betrag auf der Rechnung durchaus vorkommen.

Eine Krankenversicherung für das Haustier kann daher eine sinnvolle Investition sein. Sie übernimmt einen wesentlichen Teil der anfallenden Tierarztkosten und kann damit eine echte Entlastung für unvorhergesehene Eingriffe bei kleinem Budget sein.

Verletzungen sind schnell passiert

Hunde liegen nicht nur auf dem Sofa und schlafen. Sie fetzen gerne über die Hundeweise und spielen mit Artgenossen. Da kann es im Eifer des Gefechts schon einmal passieren, dass sich ein Tier verletzt. Dann müssen die Tierarztkosten vom Halter selbst bezahlt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass der eigene Hund einem anderen Hund eine Verletzung zugefügt hat. In einem solchen Fall kann eine Hundehaftpflichtversicherung oder die Krankenversicherung – oder aber eine Kombination aus beiden Versicherungen – für den Schaden aufkommen.

Arztbesuche mit dem Hund sind wichtig

Ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt ist allen Haltern ans Herz zu legen. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung können so alle Körperstellen auf mögliche Erkrankungen und Anzeichen untersucht werden. Auch bei kleineren Verletzungen ist der Besuch beim Tierarzt eine gute Sache. Je nach Tierkrankenversicherung hat der Halter die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der dafür anfallenden Kosten zurückerstattet bzw. übernommen zu bekommen. Die Höhe richtet sich dabei immer nach dem Prozentsatz in der Vereinbarung des Tarifs. Insgesamt übernehmen die meisten Versicherungen aber die unterschiedlichsten Tierarztkosten – sowohl für eine ambulante als auch für eine stationäre Behandlung. Abgedeckt sind in der Regel auch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren, Ultraschall, Röntgen, Operation, Nachuntersuchungen und homöopathische Behandlungsformen. Wenn eine Kastration medizinisch notwendig ist, übernehmen manche Kassen sogar eine solche.

Kostenübernahme bei anstehenden Operationen

Wer schon einmal seinen Hund operieren lassen musste weiß: Eine vierstellige Rechnung für einen solchen Eingriff ist mehr die Regel als die Ausnahme. Deshalb haben viele Tierversicherungen auch eine bestimmte OP-Versicherung für Hunde im Portfolio. Hier werden dann jegliche Untersuchungen
vor und nach dem Eingriff, sowie die Operation an sich, übernommen. Von den meisten Kassen übernommen werden folgende Eingriffe:

  • Zähne ziehen
  • Grauer Start
  • Tumore
  • Kreuzbandriss
  • Ohrenentzündung
  • Magenumdrehung
  • Gebärmutterentzündung
  • Ellenbogen-Dysplasie

Hundehaftpflichtversicherung und Hundekrankenversicherung vorher vergleichen

Wie bei allen Versicherungen gilt selbstverständlich auch für Tierversicherungen: Bevor eine Hundehaftpflichtversicherung oder eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen wird, sollten sich Interessierte zunächst mit den Konditionen beschäftigen und das Kleingedruckte lesen. Das ist bei Versicherungen besonders wichtig, um hinterher nicht enttäuscht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Außerdem lohnt sich ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter. Internetportale wie Verivox vergleichen die unterschiedlichen Versicherungen beispielsweise übersichtlich. Je nachdem welche Bereiche abgedeckt werden sollen, lohnen sich unterschiedliche Pakete. Ein Versicherungsmakler kann Hundehalter zusätzlich heben, die passende Versicherung für den Vierbeiner zu finden. So lässt sich das Leben mit dem Hund genießen – ohne an horrende Kosten für Schäden oder Krankheiten denken zu müssen.

Fazit

Ein schmerzhafter Tritt des Hundes in eine Glasscherbe oder ein aus Spiellaune zerbissener Schuh des Nachbarn: Wer die Vierbeiner hält muss damit rechnen, dass auch einmal etwas zu Schaden geht
oder sich das Tier verletzt. Die Behandlungskosten und mögliche Schadensansprüche sind dann oft
nicht überschaubar und können einem schnell finanziell das Genick brechen. Hundebesitzer sind also
gut beraten, sich nach den passenden Hundeversicherungen zu erkundigen.

Berühmte Besitzer Bullmastiff

Wie bereits mehrfach erwähnt, handelt es sich hier um einen anspruchsvollen Hund. Daher gibt es auch nicht viele Promis, die diese Rasse ihr Eigen nennen. Auch wenn Schauspieler Elias Decker den Bullmastiff Rocky nicht privat hält. Auf der TV-Leiwand ist er an seiner Seite zusehen. Sat.1 veröffentlichte 2018 die Serie „Der Bulle und das Biest“ mit einem Bullmastiff in der Hauptrolle. Auch in anderen Hollywoodfilmen, Serien und TV-Formaten wird der Bullmastiff öfter gezeigt. Meist in einer etwas tollpatschigen Rolle oder auch an der Seite von Mafiabossen. Ein bisschen Klischee muss eben sein.

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