Havaneser

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Steckbrief Havaneser

Havanesische Hunde sind eine sehr liebevolle und intelligente Rasse, die schnell und gerne lernt. Sie sind freundlich, aufgeschlossen und nicht aggressiv und werden daher oft als Therapie- und emotionale Unterstützungstiere verwendet. Havaneser bellen nicht viel, sondern alarmieren seinen Besitzer vor fremder Gefahr genug, um eine kleine Art von Wachhund zu sein.

Geschichte Havaneser

Nachdem Kolumbus 1492 Kuba für Spanien beansprucht hatte, begannen spanische Siedler auf der Insel anzukommen. Mit ihnen kamen ihre kleinen Begleithunde – die Vorfahren der heutigen Bichon-Hundefamilie.

Diese Hunde wurden gekreuzt und – isoliert von anderen Hunden durch das Inselleben und später durch Handelsbeschränkungen, die Spanien, Kuba auferlegt hat – begannen sie sich zu den Havanesen zu entwickeln, die wir heute kennen. Ihr charakteristisches Fell war dick und seidig, was dazu beitrug, den Hund von der tropischen Sonne zu isolieren.

Anfang des 19. Jahrhunderts zierten die Havanesen die Schoßlinien vieler Adelsfamilien in Kuba. Europäische Reisende, die von der Rasse begeistert waren, brachten Hunde nach England, Spanien und Frankreich zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Rasse in Europa zum Trend, und Queen Victoria und Charles Dickens gehörten zu seinen damals bekanntesten Fans.Wie die meisten Rassentrends lief auch dieser aus. Irgendwann sind die Havaner fast ausgestorben, selbst in seiner Heimat Kuba. Einige kubanische Familien züchteten und hielten die Hunde jedoch noch, und mit der Kubanischen Revolution 1959 wurden 11 Havanesen in die USA in die Arme ihrer Besitzer gebracht.Diese hündischen Flüchtlinge sind heute die Vorfahren der meisten Havanesen außerhalb Kubas.

Die Renaissance der Rasse begann in den 1970er Jahren, durch ein amerikanisches Paar. Bezaubert von ihrer Intelligenz und ihrer liebevollen Natur, begannen sie, andere Havaneser aufzuspüren und an der Wiederherstellung der Rasse zu arbeiten.Da die meisten Havanesen außerhalb Kubas heute ihre Abstammung auf nur 11 Hunde zurückführen können, arbeiten die Züchter daran, die Genpools der in Amerika geborenen Havanesen zu erweitern.

Charkater & Haltung Havaneser

Havanesische Hunde sind klug, lebhaft und liebevoll. Sie werden von Ihren Besitzer als ideales Familientier angesehen, lieben Menschen und sehnen sich nach ihrer Aufmerksamkeit. Die Hunderasse ist besonders Kinderfreundlich und spielt gerne. Die Havanesische Hunderasse ist dafür bekannt, ihre eigenen Spiele zu erfinden und ihre Tricks und Fähigkeiten den Menschen um sie herum zu zeigen. Sie sind auch freundlich zu anderen Tieren, auch zu Katzen. Die Havanesen haben ein freundschaftliches Wesen, sind ein treuer Begleiter und Schoßhund.

Die Havanesen haben starke soziale Bedürfnisse und können es nicht ertragen, lange Zeit allein zu sein. Sie müssen ihrer Familie nahe sein, und sie wählen oft eine Person als ihren Favoriten und folgen ihm oder ihr die ganze Zeit. Sie werden oft als “Klett-Hunde” bezeichnet, weil sie übermäßig an Menschen gebunden sind. Wenn sie über einen längeren Zeitraum allein sind, leiden sie unter Trennungsangst, werden extrem unglücklich und gelangweilt, was zu destruktivem Verhalten und übermäßigem Bellen führen kann.

Neben ihrer geringen Größe sind havanesische Hunde sehr aktiv und lieben Spiele. Es ist jedoch nicht schwer, den Energiebedarf zu decken, da ein aktives Spiel oder eine aktive Spielzeit rund um das Haus ausreicht und keine intensive Bewegung erforderlich ist. Natürlich werden sie einen langen Spaziergang lieben, um ihre Umgebung zu erkunden, denn sie sind neugierige Hunde. Ihr Lieblingsspiel ist das Zerkleinern von Papier, insbesondere von Toilettenpapier, das das Potenzial hat, sie stundenlang zu unterhalten. Sie finden auch gerne hohe Unterkünfte und beobachten einfach die Welt um sie herum.

Abgesehen von der Freundlichkeit können havanesische Hunde auch schelmisch handeln und sie wissen, wie sie ihre Besitzer manipulieren können, um zu bekommen, was sie wollen. Sie sind leicht zu trainieren, mit Ausnahme der Stubenarbeit, für die Hunde der Familie Bichon bekanntlich kämpfen. Sie sind keine dominante Rasse und trotz ihres lockeren Temperaments können sie gegenüber Fremden schüchtern sein, so dass eine frühzeitige Sozialisation gefördert wird. Sie sind anpassungsfähig und einfach zu transportieren, so dass sie gerne überall hingehen werden, wo ihre Familie hingeht und an allen Aktivitäten teilnimmt.

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Gesunde Ernährung für den Havaneser

Die gute Nachricht vorneweg: Der Havaneser gehört ernährungstechnisch eher zu den einfachen Hunderassen. So braucht er beispielsweise kein besonderes Spezialfutter. Dennoch muss natürlich auf eine ausgewogene und vor allem hochwertige Fütterung geachtet werden. Dieses besteht aus allen notwendigen Vitaminen und Nährstoffen. Künstliche Zusätze, Schlachtabfälle, Getreide und Zucker haben im Futternapf von Hunden nichts zu suchen. Sie setzen der Gesundheit des Havanesers zu und stören die Verdauung. Auch Probleme mit der Haut oder dem Fell können die Folge einer falschen Ernährung sein.

Welpen benötigen kleinere Portionen

Das Fressverhalten bei Welpen ist ein anderes als bei ausgewachsenen Hunden. Damit die kleinen Hunde die Nahrung besser verdauen können, sind mehrere Portionen über den Tag verteilt eine gute Sache. Hundehalter können den kleinen Havaneser beispielsweise vier bis fünfmal am Tag füttern. Dabei sollte man sich aber natürlich immer an die Angaben auf der Dose halten. Es geht dabei nicht darum, dem Tier mehr Futter zu geben als im Erwachsenenalter, sondern lediglich die Portionsgrößen kleinzuhalten. Wenn der Futternapf einmal nach 15 Minuten nicht ganz leer ist, nimmt man das Fressen am besten weg. So gewöhnt sich das Tier daran, das Futter immer direkt zu fressen und nicht stehenzulassen.

Die Futtermenge im Welpenalter beachten

Die meisten Havaneser Welpen haben von morgens bis abends Hunger und könnten jederzeit fressen. Als Halter darf man sich hier nicht locken lassen und einfach wieder und wieder Futter nachschütten. Auch wenn der Havaneser eine kleine Hunderasse ist: Welpen setzen die überschüssige Energie nicht in Form von Fett an. Stattdessen wachsen sie einfach zu schnell. Das hat zur Folge, dass die Knochen meist nicht hinterherkommen. Die Folge sind dann Einschränkungen des Bewegungsapparates im Alter. Daher lohnt es sich, als Halter mit Havaneser eisern zu bleiben. Auch, wenn der kleine Welpe noch so bemitleidenswert vor dem leeren Schüsselchen sitzt und jault.

Futter ist immer individuell

Auf die Angaben der Hersteller auf der Dose kann man sich verlassen. Sie sind allerdings als Orientieren zu sehen. Die genaue Menge unterscheidet sich von Tier zu Tier. Ein Havaneser, der den ganzen Tag in seinem Korb liegt und verschläft, verbraucht wenig Energie. Daher sollte auch nicht so viel Futter im Napf landen. Tobt der Havaneser hingegen den gesamten Tag durch den Garten ist sein Aktivitätslevel viel höher. Dann kann es und sollte es auch etwas mehr Hundefutter geben. Angepasst werden muss die Menge des Futters auch im Krankheitsfall oder nach dem Kastrieren. Kastrierte Havaneser beispielsweise haben meist einen niedrigeren Stoffwechsel. Damit brauchen sie auch weniger Futter.

Anifit – der Geheimtipp für den Havaneser

Bei der Menge an unterschiedlichen Tierfutterhersteller kann man als Halter schon einmal den Überblick verlieren. Wer sich für eine besonders gesunde Form der Ernährung entscheiden möchte, sollte sich die Marke Anifit einmal genauer ansehen. Der Hundefutterhersteller hat sich zum Geheimtipp unter Hundehaltern entpuppt und setzt auf eine gesunde Ernährung. Dabei ist auch in der Dose, was außen draufsteht: lediglich Zutaten in Bio-Qualität und ein Frischfleischanteil von mindestens 90 Prozent. Hundeexperten und Hundeernährungsprofis haben die Rezepte entwickelt und daher befinden sich alle relevanten Nährstoffe und Vitamine in den Packungen. Natürliche Rohstoffe und viel Fett und Protein sind für den Havaneser genau das Richtige. Dabei schließen die Hersteller ungesunde und unnötige Inhaltsstoffe aus. Das bedeutet, die Dosen enthalten:

• keine Füllstoffe
• keine Lockstoffe
• keine Fettzugabe
• keine Konservierungsstoffe
• kein Kadavermehl
• keine Geschmacksverstärker

Trockenfutter, Nassfutter oder BARF?

Halter mit Havaneser stehen vor der Frage, für welche Ernährungsform sie sich entscheiden. Dabei bietet es sich an, entweder Nassfutter oder Trockenfutter zu nutzen. Auch BARF wäre eine Möglichkeit. Die einzelnen Möglichkeiten haben allesamt ihre Vor- und Nachteile.

Halter mit Havaneser stehen vor der Frage, für welche Ernährungsform sie sich entscheiden. Dabei bietet es sich an, entweder Nassfutter oder Trockenfutter zu nutzen. Auch BARF wäre eine Möglichkeit. Die einzelnen Möglichkeiten haben allesamt ihre Vor- und Nachteile.

Hundefutter Vielfalt

Nassfutter

Nassfutter gib es in unterschiedlichen Futtergrößen, Zusammensetzungen und Preisklassen. Hunde lieben das Futter vor allem deswegen, weil es sehr aromatisch ist. Zudem enthält es Flüssigkeit. Das ist wichtig, weil Hunde darüber bereits einen Teil ihres Bedarfs an Wasser decken können. Nassfutter ist darüber hinaus nicht so energiereich wie Trockenfutter. Somit kann der Havaneser auch größere Portionen davon bekommen. Zu den Nachteilen zählt, dass sich Dosenfutter oft schwerer lagern lässt. Außerdem ist es unhandlich im Einkauf und muss nach dem Öffnen in einer gewissen Zeit aufgebraucht werden.

Trockenfutter

Das Trockenfutter ist meist günstiger als Nassfutter und kann auch in großen Mengen eingekauft und gelagert werden. Zudem lässt sich der Napf danach leicht reinigen und auch das Abpacken von Portionen für einen Ausflug ist kein Problem. Es ist außerdem deutlich weniger stark im Geruch. Ein weiterer Vorteil ist die Funktion. Das feste Futter hilft dem Havaneser bei der Zahnreinigung, indem es beim Kauen Ablagerungen von den Zähnen kratzt. Allerdings gehen beim Herstellungsprozess auch viele Vitamine verloren. Hunde bevorzugen meist Nassfutter, weil Trockenfutter nicht so intensiv schmeckt. Der gravierendste Nachteil ist aber das Nichtvorhandensein von Flüssigkeit. Ein Hund, der nur Trockenfutter serviert bekommt, kann seinen Wasserbedarf durch das reine Trinken kaum decken.

BARF

Beim BARF wird ungekochtes Futter selbst zubereitet. Das hat den Vorteil, dass die Vitamine erhalten bleiben und es der ursprünglichen Ernährung der Wölfe am nächsten kommt. Allerdings setzt diese Methode der Ernährung auch viel Zeit und fachliche Kenntnis des Halters voraus.

Experten empfehlen Mischung des Futters

Viele Experten empfehlen für die Ernährung des Havanesers und anderer Hunderassen die Mischung des Futters. So gelten zwei Drittel Nassfutter und ein Drittel Trockenfutter als gute Lösung. Wer sich unsicher bei der richtigen Ernährung seines Havanesers ist, sollte sich mit dem Tierarzt oder einem Hundecoach besprechen.

Ausreichend Flüssigkeit anbieten

Der Havaneser besteht zu zwei Dritteln aus Wasser. Daher ist es besonders wichtig, dass der Hund immer sauberes und frisches Wasser angeboten bekommt. Insbesondere bei der überwiegenden mit Trockenfutter ist das wichtig. An warmen Tagen sollten Halter immer auch eine Flasche mit frischem Wasser und eine Schüssel oder einen mobilen Napf mitnehmen. Immerhin kann nicht davon ausgegangen werden, dass es überall die Möglichkeit zum Trinken gibt. Ausreichend Flüssigkeit ist für den Havaneser für zahlreiche Körperfunktionen wichtig. Unter anderem ist die ausreichende Versorgung mit Wasser wichtig für:

  •  die Arbeit der Organe
  • die Herstellung von flüssigem Blut
  • die Gehirnleistung
  • die Ausdauer und Fitness
  • das allgemeine Wohlbefinden
  • die Verdauung

Kostenlose Ernährungsberatung

Die Richtige Ernährung ist sehr wichtig für deinen Hund. Oftmals ist es nicht klar ersichtlich wie man den Hund passend genau Füttern soll und mit, welcher Menge. Wir von Hundefutter-Helden Helfen Dir zu 100% Kostenlos!

Gerne unterstützen wir unsere Community bei allen Fragen zum Thema Hundefutter.

Hundefutter Rechner Havaneser

Hundefutterbedarf Havaneser

Viele Besitzer machen sich keine große Gedanken über die Ernährung Ihres Hundes. “Es gibt schließlich zahlreiche Marken, die eine Vielfalt an Produkten anbieten, wobei die Vierbeiner buchstäblich alles verschlingen, was ihnen vorgeworfen wird – und sie sind glücklich damit!” Diese Annahme ist schlichtweg falsch und sollte einen Weg aus den Köpfen der Hundebesitzer finden, da es heutzutage längst nicht mehr darauf ankommt, einen leckeren Snack anzubieten. Somit sollten Sie sich ernsthafte Gedanken über eine ausgewogene, rassespezifische Ernährung machen. Unsere Hundefutter Rechner soll Ihnen Helfen, den Bedarf an Hundefutter Ihres Vierbeiners zu errechnen.

Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender Email zur Verfügung: info@hundefutter-helden.de

AlterWelpe1-2 Jahre3-7 Jahreüber 7 Jahre
Idealgewicht1Kg3Kg5,5Kg6Kg
Bewegungsmuffel67g140g211g188g
SpaziergängerWelpenschutz163g244g218g
SportlerWelpenschutz185g278g248g

Aussehen

  • Ausgewachsene erwachsene havanesische Hunde messen zwischen 21,5-29 cm  bis zur Schulterspitze.
  • Das Durchschnittsgewicht der erwachsenen Havanesenrasse beträgt 3-6 kg

Die Erscheinung der Havaneser, der niedlichsten der kubanischen Hunderassen.

Die Havanesen sind nicht nur der süßeste Hund Kubas, sie sind auch die einzige reinrassige kubanische Hunderasse! Diese Nationalikone ist so beliebt, dass ihr Porträt sogar auf Briefmarken in ihrem Heimatland abgebildet ist.

Diese glücklichen Welpen haben ein natürlich langes, seidiges Doppelhaar, das ein wenig lockig oder gerade sein kann und sechs bis acht Zoll lang wird. Ihre mandelförmigen, seelenvollen Augen und heruntergefallenen Ohren ist ein Hauptmerkmal der Havaneser. Ihre Körper sind klein, aber kräftig mit kurzen, aber federnden und temperamentvollen Beinen. Ihr Schwanz kräuselt sich und fällt über den Rücken.

Havanesische Farben

Die Farbvariationen der Havaneser Rasse sind riesig und Mäntel werden in jedem Schatten und unter der Sonne akzeptiert!  Ihr Fell kann fest, verdünnt, gestromt, gesattelt, dreifarbig, scheckig und mehr sein. Ihre Augen sind meist braun, aber unter den schwarzen und grauen Hunden sind blaugrüne Augen zu sehen.

Havaneser Entwicklung und Training

Wie alle Hunde sollten auch die Havaneser eine angemessene Ausbildung erhalten. Havaneser Hunde sind intelligent, aufmerksam und lernen schnell. Eine allgemeine Ausbildung trägt sowohl zum allgemeinen Glück Ihres Hundes als auch zu Ihrem eigenen bei. Die Rasse gilt als guter Schwimmer.

Als mäßig aktiver kleiner Hund sollte sich der Havaneser täglich bewegen, braucht aber nicht viel davon. Mit den richtigen Anschlüssen für ihre Energie begnügen sich diese Hunde damit, auf dem Schoß zu kuscheln oder im Haus zu spielen.

Havaneser Pflegehaltung

Ihre Haare können bis zum Boden wachsen. Dies ist ein Schlüsselfaktor für ihre Schönheit und eine Überlegung zur Pflege! Bei so langen Haaren ist das Ausscheiden havanesischer Hunde überraschenderweise nicht so schlimm.

Baden

Sie müssen auch gelegentlich mit einem hochwertigen Hunde-Shampoo baden.Bei helleren Hunden müssen Sie besonders vorsichtig sein, um die Augen zu reinigen, damit sich keine Tränenflecken bilden.Wie alle Rassen müssen auch diese Welpen ihre Nägel regelmäßig schneiden und ihre Ohren überprüft und gereinigt werden, um zu verhindern, dass sich Feuchtigkeit und Wachs ansammeln und Infektionen verursachen.

Fell

Das lange Fell vom Havaneser zwingt uns, sehr aufmerksam auf die Hygiene und den Zustand seines Fells zu achten,da es sehr empfindlich ist. Wenn Sie einen Havaneser mit kurzem Haar bevorzugen, müssen Sie ihn nur zu einem Hundefriseur bringen. Auf diese Weise werden Sie nicht so viele Ärger haben, wenn es um das Kämmen und die Pflege Ihrer Haare geht.

Wie kämmt man einen Havaneser?

Das erste, was Sie beachten müssen, ist, dass diese Rasse vor und nach dem Baden gebürstet werden muss. Der Grund ist einfach: Aufgrund der Dichte des Fells, wenn wir warten, bis es nass ist, um es zu kämmen, wird es viel schwieriger sein, die Knoten zu entwirren.

Am besten kämmt man einen Havaneser, indem man ihn auf der Seite und einer ebenen Fläche ablegt. Verwenden Sie ein Nadelkamm. Dieser Kamm ist speziell für langes Haar entwickelt worden, da er neben dem Kämmen auch das tote Haar der oberflächlichsten Schicht mitschleppt.

Gesundheit und Pflege

Wenige häufige Krankheiten bei der Hunderasse Havaneser

Ihr Züchter sollte alle ersten Schüsse und Untersuchungen Ihres Welpen erhalten haben, aber es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Tierarzt die  empfohlenen Routinekontrollen durchführen. Die Gesunderhaltung Ihres Hundes durch routinemäßige tierärztliche Untersuchungen hilft, Ihren Havaneser gesund zu halten. Regelmäßige Kontrollen bedeuten, je früher medizinische Beschwerden erkannt werden, desto einfacher und schneller können sie behandelt werden.

Achten Sie besonders beim Kauf auf genetisch veranlagte Probleme und lasse Sie es zur Sicherheit im von einem Tierarzt durchchecken.

Dies ist ein kurzer Überblick über Krankheiten die für einen Havaneser typisch sind:

Es gibt einige gesundheitliche Probleme, die bei dieser Rasse zu beachten sind. Die häufigsten sind orthopädisch und beinhalten:

Osteochondrodysplasie – Eine unsachgemäße Knochenbildung, die zu strukturellen Asymmetrien oder kleiner Statur führen kann.

Legg Calve Perthes Disease (LCPD) – Eine schlechte Durchblutung des Oberschenkelkopfes führt dazu, dass dieser im Laufe der Zeit abbaut und die Ausrichtung des Beines (der Beine) beeinträchtigt wird.

Patella (Kniescheibe) Luxation – Die Kniescheibe verschwindet.

Hüftdysplasie – Die Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Es kann schmerzhaft sein, den Gang beeinträchtigen und Arthritis verursachen.

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Tierversicherung für den Hund: Absichern für den ernstfall

Vorweg ist bereits zu erläutern, dass Versicherungen aller Art sich immer mehr für Sie und für Ihr Tier lohnen.

Wer sich für einen Hund entscheidet, braucht nicht nur viel Zeit, Platz und Geduld. Ein gewisses finanzielles Polster ist ebenso wichtig. Sei es die teure Rechnung vom Tierarzt nach einer Operation oder Schadensansprüche bei einem Personenschaden. Hier kann sowohl eine Hundehaftpflichtverbesserung als auch eine Hundekrankenversicherung Abhilfe schaffen. Warum diese Versicherungen noch weitere Vorteile hat und was es dabei unbedingt zu beachten gibt, ist in
diesem Artikel zusammengefasst.

Die Hundehaftpflichtversicherung

Immer dann, wenn das eigene Tier einen Schaden verursacht, muss der Halter für diesen haften. Dann ist es natürlich eine gute Sache, wenn zuvor eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. In manchen Bundesländern ist es sogar Pflicht, eine Hundehaftpflichtversicherung zu wählen. Aktuell betrifft dies Halter aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

Wer einen Listenhund bei sich zuhause hält, ist mittlerweile bundesweit dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für das Tier abzuschließen. In Zahlen ausgedrückte bedeutet das einen Betrag von etwa 50 bis 100 Euro im Jahr. Die Summe richtet sich dabei immer nach der Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens und der vereinbarten Deckungssumme. Wer es sich also leisten kann, kann durchaus eine Selbstbeteiligung von 120 Euro oder etwas mehr wählen, da die Beiträge im Monat dann noch einmal deutlich niedriger ausfallen. Das bedeutet aber auch, dass Halter dann im Falle eines kleinen Schadens selbst aufkommen müssen.

Deckungssummen für die Hundeversicherung beachten

Bevor die Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, machen sich Interessierte am besten Gedanken über die Deckungssumme. Diese Summe legt einen gewissen Wert fest, bis dem die Versicherung einen Schaden übernimmt. Meist handelt es sich dabei um Summen zwischen drei und fünf Millionen Euro. In einigen Bundesländer gibt es feste Vorschriften, bis zu welcher Summe ein Schaden abgesichert sein soll.

In Niedersachsen sind Halter etwa gesetzlich dazu verpflichtet, eine Mindest-Deckungssumme von einer halben Million Euro für Personenschäden auszuwählen. Experten empfehlen hierbei, eine möglichst hohe Deckungssumme mit einer eher kleinen Selbstbeteiligungssumme auszusuchen. Wie genau die Haftpflichtversicherung für Hunde abgeschlossen wird muss aber im Einzelfall entschieden werden.

In diesen Fällen springt die Hundeversicherung nicht ein

Bevor die Versicherung abgeschlossen wird, muss darüber nachgedacht werden, welche Schäden im Zweifel abgedeckt sind. Aufkommen muss sie für Personenschäden genauso wie für Sachschäden und Vermögensschaden. In den meisten Fällen sind dabei all die Schäden ausgenommen, die auf
sogenannte „gefahrdrohende Umstände“ zurückzuführen sind.

Ein solcher Umstand kann etwa gegeben sein, wenn jemand über eine Verhaltensauffälligkeit des eigenen Tieres Bescheid weiß und ihn dennoch ohne Leine ausführt. Auch beachtet werden sollte, dass die Versicherung einen Schaden nicht übernimmt, wenn es sich um geliehene, gemietet oder gepachtete Dinge handelt. Die  Versicherung springt auch dann nicht ein, wenn die Halter einen Schaden erst nach einigen Tagen und damit zu spät meldet. Gleiches gilt für Bußgelder oder Straftaten.

Krankenversicherung für den Hund

Hunde leiden genauso wie wir Menschen ab und zu an einer Erkrankung. Die medizinische Versorgung kann dabei ganz schön kostspielig sein, das weiß jeder Hundebesitzer. Allein eine normale Untersuchung kann schon einmal mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Muss wegen einer ernsthaften Erkrankung operiert werden, kann ein vierstelliger Betrag auf der Rechnung durchaus vorkommen.

Eine Krankenversicherung für das Haustier kann daher eine sinnvolle Investition sein. Sie übernimmt einen wesentlichen Teil der anfallenden Tierarztkosten und kann damit eine echte Entlastung für unvorhergesehene Eingriffe bei kleinem Budget sein.

Verletzungen sind schnell passiert

Hunde liegen nicht nur auf dem Sofa und schlafen. Sie fetzen gerne über die Hundeweise und spielen mit Artgenossen. Da kann es im Eifer des Gefechts schon einmal passieren, dass sich ein Tier verletzt. Dann müssen die Tierarztkosten vom Halter selbst bezahlt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass der eigene Hund einem anderen Hund eine Verletzung zugefügt hat. In einem solchen Fall kann eine Hundehaftpflichtversicherung oder die Krankenversicherung – oder aber eine Kombination aus beiden Versicherungen – für den Schaden aufkommen.

Arztbesuche mit dem Hund sind wichtig

Ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt ist allen Haltern ans Herz zu legen. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung können so alle Körperstellen auf mögliche Erkrankungen und Anzeichen untersucht werden. Auch bei kleineren Verletzungen ist der Besuch beim Tierarzt eine gute Sache. Je nach Tierkrankenversicherung hat der Halter die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der dafür anfallenden Kosten zurückerstattet bzw. übernommen zu bekommen. Die Höhe richtet sich dabei immer nach dem Prozentsatz in der Vereinbarung des Tarifs. Insgesamt übernehmen die meisten Versicherungen aber die unterschiedlichsten Tierarztkosten – sowohl für eine ambulante als auch für eine stationäre Behandlung. Abgedeckt sind in der Regel auch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren, Ultraschall, Röntgen, Operation, Nachuntersuchungen und homöopathische Behandlungsformen. Wenn eine Kastration medizinisch notwendig ist, übernehmen manche Kassen sogar eine solche.

Kostenübernahme bei anstehenden Operationen

Wer schon einmal seinen Hund operieren lassen musste weiß: Eine vierstellige Rechnung für einen solchen Eingriff ist mehr die Regel als die Ausnahme. Deshalb haben viele Tierversicherungen auch eine bestimmte OP-Versicherung für Hunde im Portfolio. Hier werden dann jegliche Untersuchungen
vor und nach dem Eingriff, sowie die Operation an sich, übernommen. Von den meisten Kassen übernommen werden folgende Eingriffe:

  • Zähne ziehen
  • Grauer Start
  • Tumore
  • Kreuzbandriss
  • Ohrenentzündung
  • Magenumdrehung
  • Gebärmutterentzündung
  • Ellenbogen-Dysplasie

Hundehaftpflichtversicherung und Hundekrankenversicherung vorher vergleichen

Wie bei allen Versicherungen gilt selbstverständlich auch für Tierversicherungen: Bevor eine Hundehaftpflichtversicherung oder eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen wird, sollten sich Interessierte zunächst mit den Konditionen beschäftigen und das Kleingedruckte lesen. Das ist bei Versicherungen besonders wichtig, um hinterher nicht enttäuscht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Außerdem lohnt sich ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter. Internetportale wie Verivox vergleichen die unterschiedlichen Versicherungen beispielsweise übersichtlich. Je nachdem welche Bereiche abgedeckt werden sollen, lohnen sich unterschiedliche Pakete. Ein Versicherungsmakler kann Hundehalter zusätzlich heben, die passende Versicherung für den Vierbeiner zu finden. So lässt sich das Leben mit dem Hund genießen – ohne an horrende Kosten für Schäden oder Krankheiten denken zu müssen.

Fazit

Ein schmerzhafter Tritt des Hundes in eine Glasscherbe oder ein aus Spiellaune zerbissener Schuh des Nachbarn: Wer die Vierbeiner hält muss damit rechnen, dass auch einmal etwas zu Schaden geht
oder sich das Tier verletzt. Die Behandlungskosten und mögliche Schadensansprüche sind dann oft
nicht überschaubar und können einem schnell finanziell das Genick brechen. Hundebesitzer sind also
gut beraten, sich nach den passenden Hundeversicherungen zu erkundigen.

Berühmte Besitzer

In diesem kleinen Hündchen haben längst auch jede Menge Stars Gefallen gefunden. Die Autoren Ernest Hemingway und Charles Dickens zählten wahrscheinlich zu den bekanntesten und leidenschaftlichsten Fans dieser Rasse. Aber auch Supermodel Heidi Klum und die Tennisspielerin Venus Williams haben sich dem wuscheligen Hund nicht entziehen können. Übrigens war die Hunderasse schon in vergangenen Epochen äußerst beliebt. So lebten etwa Havaneser im Königshaus bei der Königin Victoria, die 1837 bis 1901 über das Vereinigte Königreich regierte. Selbst Königin Anne, die 1702 bis 1714 Königin des Königreiches Irland war, liebte die Hunderasse und verwöhnte ihren Havaneser mit Streicheleinheiten.

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