Englische Bulldogge

Englische Bulldogge

Steckbrief Englische Bulldogge

Die Englische Bulldogge stammt ursprünglich aus Großbritannien und zählt zu den ältesten Hunderassen überhaupt. Auch wenn sie optisch vielleicht nicht den Eindruck macht, ist ihr Wesen vor allem voller Gelassenheit, Ausdauer und Mut. Was die Rasse auszeichnet, wie sie richtig erzogen wird und welches Futter am besten passt, ist in diesem Artikel zusammengefasst.

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Geschichte Englische Bulldogge

Die Bulldogge ist heute ein ganz anderer Hund als seine Vorfahren. Die Bulldogge stammt von alten Mastiff-artigen Hunden ab und wurde vollständig in England entwickelt. Die erste Erwähnung der Rasse stammt aus dem Jahr 1500, in der Beschreibung eines Mannes „mit zwei Bolddogges an seinem Schwanz“. Die damals feurigen Hunde wurden in einer Praxis eingesetzt, die als Bullenhetze bezeichnet wurde, bei der der Hund die Nase des Bullen packte und ihn grob schüttelte.

Die Bullenhetze hatte tatsächlich einen Zweck; man dachte, sie würde das Fleisch des Bullen zart machen. Viele Jahre lang hieß es, dass diese Praxis das Blut des Bullen „verdünnen“ und sein Fleisch zart machen würde, nachdem es geschlachtet wurde. Dieser Glaube war so stark, dass es in vielen Gegenden Englands Gesetze gab, die vorschrieben, dass Stiere vor dem Schlachten geködert werden mussten.

Darüber hinaus war es ein beliebter Zuschauersport in einer Zeit, in der es noch keine professionellen Sportarten, Fernsehsendungen, Filme oder Videospiele gab. Der wütende Stier würde den Hund mit seinen Hörnern in die Luft schleudern, wenn er könnte, sehr zur Freude der zuschauenden Menge. Der Hund hingegen versuchte, den Stier zu packen, meist an der Schnauze, und ihn durch seinen schmerzhaften Biss zu Boden zu drücken. Anstehende Bullbaitings wurden angekündigt und die Zuschauer wetteten auf den Ausgang des Kampfes.

Diese frühen Bulldoggen waren größer und schwerer als die heutige Bulldogge, und sie wurden gezüchtet, um besonders geschickt in diesem blutigen Sport zu sein. Typischerweise schlichen sie sich auf dem Bauch an den wütenden Stier heran, damit dieser seine Hörner nicht unter ihren Körper bekommen und sie in die Luft werfen konnte. Und ihre breiten Mäuler und kräftigen Kiefer waren für den Stier unmöglich abzuschütteln, sobald die Bulldogge seine Schnauze fest im Griff hatte. Seine kurze, flache Nase ermöglichte es der Bulldogge zu atmen, während sie sich an der Schnauze des Bullen festhielt. Er musste hartnäckig sein, um den Bullen festzuhalten, egal wie sehr der Bulle versuchte, ihn abzuschütteln. Die hohe Schmerztoleranz der Bulldogge wurde entwickelt, um ihre Fähigkeit zu verbessern, sich an dieser barbarischen Stelle zu behaupten. Sogar die Falten auf seinem Kopf sollen einen Zweck gehabt haben: das Blut, das aus seinem Griff um den Stier resultierte, von seinen Augen weg zu leiten, damit er nicht geblendet wurde.

1835, nach vielen Jahren der Kontroverse, wurde das Bullbaiting in England verboten, und viele dachten, die Bulldogge würde verschwinden, da sie keinen Zweck mehr hatte. Zu dieser Zeit war die Bulldogge kein anhänglicher Begleiter. Die aggressivsten und mutigsten Hunde waren über Generationen hinweg selektiv gezüchtet worden, um Bullenbeißer zu sein. Sie lebten, um mit Stieren, Bären und allem anderen zu kämpfen, was man ihnen vorsetzte. Das war alles, was sie kannten.

Trotzdem bewunderten viele Menschen die Ausdauer, Kraft und Beharrlichkeit der Bulldogge. Diese wenigen beschlossen, das Aussehen zu retten und sie so zu züchten, dass sie ein süßes, sanftes Temperament anstelle der für die Hetzjagd benötigten Aggression haben. Und so wurde die Bulldogge umgestaltet. Engagierte, geduldige Züchter begannen, nur solche Hunde für die Zucht auszuwählen, die ein sanftes Temperament hatten. Aggressive und neurotische Hunde wurden nicht zur Fortpflanzung zugelassen. Indem sie ihre Aufmerksamkeit auf das Temperament der Bulldogge richteten, verwandelten diese Züchter die Bulldogge in den sanften, anhänglichen Hund, den wir heute sehen.

1859 begannen Züchter, Bulldoggen auf Ausstellungen in England zu zeigen. Die erste Hundeausstellung, bei der Bulldoggen gezeigt werden durften, fand 1860 in Birmingham, England, statt. Im Jahr 1861 gewann eine Bulldogge namens King Dick bei der Ausstellung in Birmingham. Einer seiner Nachkommen, ein Hund namens Crib, wurde später als „nahe an der Perfektion“ beschrieben.

Bulldoggen wurden in die Vereinigten Staaten gebracht, und eine gestromte und weiße Bulldogge namens Donald wurde 1880 in New York ausgestellt. Eine Bulldogge namens Bob wurde 1886 beim American Kennel Club registriert. Im Jahr 1890 gründete H.D. Kendall aus Lowell, Massachusetts, den Bulldog Club of America. Er war einer der ersten Rasseclubs, der Mitglied des neuen American Kennel Club wurde. Anfangs benutzte der Club den britischen Rassestandard, fand ihn aber nicht prägnant genug und entwickelte 1894 den amerikanischen Standard für die so genannte „American-bred Bulldog“. Die Engländer protestierten gegen den Namen und auch gegen einige der Punkte im neuen Standard. Nach einer Menge Arbeit wurde der Standard überarbeitet und 1896 angenommen. Dieser Standard wird auch heute noch verwendet.

Charkater & Haltung Englische Bulldogge

Ursprünglich wurden Doggen tatsächlich als Kampfhunde gezüchtet. Die heutige Englische Bulldogge hat mit einem Kampfhund aber nichts mehr gemein. Außer vielleicht geringe Teile ihres Charakters. Es ist also nicht verwunderlich, dass sein Wesen sehr selbstbewusst und mutig ist. Allerdings gilt das Tier nicht, wie einige vielleicht vermuten, als aggressiv oder launische.

Viel mehr handelt es sich heute um eine sehr freundliche und liebevolle Rasse. Die Englische Bulldogge lässt sich durch nichts so schnell aus der Ruhe bringen, sie ist absolut genügsam und hat einen langen Geduldsfaden. Ein frecher Welpe, der dem Hund minutenlang an den Ohren herumknabbert? Kein Problem, das lässt die Dogge genügsam mit sich machen. Allgemein ist die Englische Bulldogge der perfekte Familienhund. Mit anderen Haustieren kommt er genauso gut klar wie mit Kindern. Manche Vertreter dieser Rasse gelten allerdings als ein bisschen stur. Wenn eine Englische Bulldogge das Gefühl hat, sie wird nicht geliebt, wird sie eingeschnappt. Dann stellt sie schon einmal alberne Dinge an, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Ein bisschen Faul und verträumt

Englische Bulldogen wirken vielleicht manchmal etwas tollpatschig und verschlafen. Das liegt an ihren leicht krummen Beinen und an ihrem Körperbau. Tatsächlich handelt es sich aber um sehr wache Hunde. Sie haben alles im Blick und sind gute Wachhunde, ohne dabei aggressiv zu sein. Fremden gegenüber sind sie anfangs oftmals zurückhaltend. Wenn das Eis aber getaut ist, werden sie zu echten Kampfschmusern und schmeißen sich gerne – alle Beine von sich gestreckt – auf den Rücken. Die großen Sportler sind die Doggen nicht, wer hätte es gedacht. Für eher gemütliche Menschen eignet sich die Rasse deshalb auch besonders gut. Klar ist:

Die Englische Bulldogge braucht Beachtung und möchte nicht einfach so nebenherlaufen. Wer die Englische Bulldogge nicht ausreichend beachtet, sich keine Zeit zum Schmusen nimmt oder nie daheim ist, verärgert den Vierbeiner. Dann kann das Tier schon einmal mürrisch und launisch werden.

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Welche Arten von Hundefutter gibt es?

Zunächst ist hierbei anzudeuten: Es gibt kein Futter, das es spezifisch nur für eine Rasse gibt! Ziel ist es dennoch, ein Futter zu finden, was so nah wie möglich die individuellen Bedürfnisse eines Hundes befriedigt und ihn reichlich mit Nährstoffen versorgt und vor allem die Gesundheit unterstützt. Letztendlich ist die Nahrung der ausschlaggebende Grundbaustein für das Wohlergehen Ihres Englische Bulldogge. Somit ist es nicht übertrieben anzunehmen, dass die korrekte Ernährung mit das Beste ist, was Sie für Ihren Hund tun können.

Folgende Futterkategorien sind dabei vorweg zu unterteilen:

  •  Nassfutter
  •  Trockenfutter
  •  Mischfutter

Futter und Ernährung der Englische Bulldogge

Das Futter für den Hund muss natürlich so konzipiert sein, dass damit alle wichtigen Nährstoffe abgedeckt werden. Am besten gelingt das mit einem hochwertigen Nassfutter. Hinsichtlich der Menge können sich die Halter auf die Angaben der Hersteller auf der jeweiligen Dose verlassen.

Trotzdem ist es wichtig, auch individuell zu bewerten, ob das Futter angemessen ist. Immerhin ist jeder Hund etwas anders und so kann auch der Energiebedarf ein wenig schwanken. Die Englische Bulldogge frisst gerne und wer dabei zu viele Kauknochen oder Leckerlies serviert, riskiert Übergewicht. Dann ist es am besten, sich mit dem Tierarzt zu besprechen und auf ein kalorienreduziertes Futter umzustellen. Damit steigt das Sättigungsgefühl und die essenziellen Fettsäuren versorgen den Hund dennoch mit allem, was wichtig ist.

Achtung beim Füttern von der Englischen Bulldogge

Zugegeben: Die Ernährung dieser Hunderasse ist ein bisschen speziell. Beim Anblick des Kraftpakets sind viele Halter versucht, dem Tier mehr zu geben, als eigentlich nötig. Tatsächlich ist der Energiebedarf des Hundes deutlich geringer, als viele Hundehalter denken.  Das liegt daran, dass die Masse den Tieren per Zucht angeboren ist, sie wird also nicht angefüttert.

Die Englische Bulldogge hat einen sehr gemütlichen Charakter und durch den Garten fetzen gehört definitiv nicht zu ihren liebsten Beschäftigungen. Daher sollten die Portionen auch kleiner sein und die Zufuhr an Kalorien damit ebenso. Ein mageres Futter aus Fisch und Rindfleisch ist besonders geeignet, Kohlenhydrate sollten im Rahmen bleiben. Weil die Englische Bulldogge das Fressen über alles liebt, teilen Hundebesitzer das Futter am besten auf zwei, drei oder vier kleine Mahlzeiten auf. Ein paar Snacks während des Tages sind erlaubt, müssen aber die Ausnahme bleiben. Wer statt Nassfutter lieber auf BARF setzt, kann das bei den kräftigen Bulldogen problemlos tun.

Größere Brocken und Knorpel dürfen es durchaus sein, denn die Englische Bulldogge kann es gut zerkauen. Mit Knochen sind Besitzer aber ein wenig vorsichtig, einige Hunderassen reagieren mit Verstopfung. Wer Inspirationen für die BARF-Portionen sucht, findet unter Anifit eine ganze Reihe leckerer Köstlichkeiten für den Futternapf.

Hundefutter Vielfalt

Ausreichendes Wasser für Fitness und Gesundheit

Neben dem perfekten Futter braucht die Englische Bulldogge natürlich ausreichend Wasser. Dieses muss rund um die Uhr in guter Qualität angeboten werden. Der Bedarf richtet sich dabei sehr nach der Größe und dem Gesundheitszustand des Tieres sowie nach der Jahreszeit und körperlichen Betätigung.

Hunde, die ausschließlich oder überwiegend Trockenfutter serviert bekommen, haben entsprechend mehr Durst. Wer hingegen Nassfutter füttert, versorgt das Tier schon darüber mit wichtiger Flüssigkeit. Ausreichend Wasser ist für alle Hunde extrem wichtig, denn auch die Vierbeiner bestehen zu 70 Prozent aus Wasser. Mit der Flüssigkeit werden alle am Organismus beteiligten Systeme versorgt. So ist ausreichend Wasser wichtig für:

  • Kreislauf
  • Verdauung
  • Blutbildung
  • Organe
  • Zellteilung

Kostenlose Ernährungsberatung

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Welches Futter erfüllt diese Anforderungen? Unsere Meinung!

Das schwedische Tierfutter Anifit ist hierbei zu empfehlen und anzumerken. Sie fokussieren auf eine natürliche Ernährung der Hunde und Katzen und gehören somit zu den B.A.R.F. Produkten (biologisch artgerechtes rohes Futter).

Hundefutter Rechner Englische Bulldogge

Hundefutterbedarf Englische Bulldogge

Wie für uns Menschen gilt auch für die Vierbeiner: Die perfekte Ernährung gibt es nicht. Mit den leckeren und vielseitigen Sorten an Nassfutter oder BARF-Produkten aus dem Hause Anifit kann allerdings eine gute Nährstoffversorgung gewährleistet werden. Dabei müssen natürlich immer auch individuelle Faktoren wie Gewicht, Erkrankungen und Alter beachtet werden. Sollten Hundehalter unsicher sein, ob ein bestimmtes Futter geeignet ist, lohnt es sich immer, den Tierarzt um Rat zu fragen. Das gibt Haltern ein Stückchen Sicherheit bei der Ernährung des Tieres

AlterWelpe1-2 Jahre3-7 Jahreüber 7 Jahre
Idealgewicht9Kg20Kg25Kg25Kg
Bewegungsmuffel293g501g582g490g
SpaziergängerWelpenschutz580g673g567g
SportlerWelpenschutz659g765g644g

Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender Email zur Verfügung: info@hundefutter-helden.de

Aussehen

  • Größe: männlich 31-40 cm, weiblich: 31-40 cm
  • Durchschnittsgewicht: Männlich: 23-25 kg, weiblich: 18-23 kg

Die Bulldogge hat ein kurzes, glattes, dichtes Fell, das glänzend und fein sein sollte und flach und dicht am Körper anliegt. Es gibt keine festgelegte Idealgröße für die Rasse, aber ihr Idealgewicht liegt zwischen 23 und 25 kg. Die Hündinnen sind etwas kleiner als die Rüden, oft mit weniger gut ausgeprägten Merkmalen.

Die Rasse hat eine kräftige und kompakte Erscheinung mit einem relativ kurzen Körper und kräftigen Beinen. Im Rassenstandard hat die Bulldogge einen dicken, kräftigen Hals mit etwas loser Haut um die Kehle herum.  Die Vorderbeine sollten etwas kürzer sein als die Hinterbeine. Die Bulldogge sollte stramme Zehen haben, Plattfüße und gespreizte Zehen werden als schwerer Fehler angesehen. Die Bulldogge bewegt sich mit kurzen, schnellen Schritten, welche ein müheloses Gefühl vermitteln.

Englische Bulldogge Entwicklung und Training

Die Englischen Bulldoggen gelten allgemein als sehr wissbegierig und schlau. Fies, dass sie wegen ihres Äußeren dahingehend manchmal unterschätzt werden. Klar ist aber auch: Den absoluten treusten Gehorsam dürfen Halter aber nicht von ihnen erwarten. Wie alle Doggen können Englische Bulldogen ab und an ziemlich eigensinnig sind. Deshalb ist es schon in jungen Jahren wichtig, dass das Tier an die Leine gewöhnt wird. Passiert das im Welpenalter nicht, können Halter später ein ziemliches Problem bekommen. Wenn der 27-Kilogramm schwere Hund dann nämlich absolut nicht an der Leine geht, macht das Spazierengehen keinen Spaß und kann zur großen Herausforderung werden. In Sachen Erziehung und Training macht die Englische Bulldogge nicht viele Probleme, denn sie liebt es, Kommandos zum Gefallen des Halters auszuführen. Manchmal tut sie das zwar etwas zeitverzögert und gemütlich, aber dieses Motto begleitet den Hund ohnehin durch das ganze Leben

Englische Bulldogge: Sensible Wesen brauchen einen richtigen Erziehungs-Stil

Eindeutig ist, dass sich dieser Hund nicht mit Strenge erziehen lässt. Er will nicht angeschrien, sondern gelobt und geliebt werden. Englische Bulldoggen sind in dieser Hinsicht tatsächlich deutlich sensibler als andere Hunderassen. Wenn die Englische Bulldogge angeschrien wird, kann das tatsächlich dazu führen, dass er depressiv wird und sich zurückzieht. Deutlich weiter kommt man bei dieser Hunderasse mit ein wenig Geduld und Belohnung. Am besten eigene sich dafür Streicheleinheiten und Leckerlies. Für das Training sind reizarme Umgebungen am besten. Dann kann sich das Tier voll und ganz auf seien Aufgaben konzentrieren. Zu den wahrscheinlich wichtigsten Kommandos zählen „Aus!“ und „Sitzt!“ und „Bleib!“. Wie sich diese Befehle trainieren lassen und warum sie so sinnvoll sind, ist in einem eigenen Abschnitt detailliert erklärt. So können Halter schon in jungen Jahren loslegen und üben.

Nasenspiele mit Erziehung kombinieren

Die Englische Bulldogge liebt Nasenspiele, denn sie fährt darauf ab, mit ihrem Riechorgan auf Spurensuche zu gehen und Beute aufzuspüren. Genau diese Leidenschaft können sich Halter bei der Erziehung zunutze machen. Deshalb ist das Kommando „Bleib!“ auch eine gute Möglichkeit, dem Vierbeiner ein wenig Geduld beizubringen. Sofern der Hund dann auch einige Augenblicke ruhig sitzen bleibt, darf er auf Kommando zu seiner Beute stürmen. Dafür lassen sich zum Beispiel kleine Leckereien im Haus oder Garten verstecken, die der Hund dann auf Kommando suchen kann. Dabei ist darauf zu achten, dass die Leckerlies auch nur an jenen Orten versteckt werden, die der Hund auch betreten darf. Dadurch, dass der vierbeinige Freund seine Beute erschnuppern darf, trainiert er seine Nase und übt sich zudem in Geduld. Außerdem macht ihm die Herausforderung einfach Spaß. Wenn es mit dem Kommando einmal nicht klappt, sollten Besitzer geduldig sein und das Ganze noch einmal versuchen. Eine bestimmte Tonlage ist hierfür vollkommen ausreichend. Wie bereits beschrieben, reagiert die Englische Bulldogge auf extreme Lautstärke eingeschnappt und verunsichert.

Diese Kommandos sollte die Englische Bulldogge außerdem beherrschen

Natürlich kann jeder Halter seinem Tier beibringen, was er möchte und was im Alltag sinnvoll erscheint. Die Befehle „Sitz!“ und „Nein!“ sind bei dieser Rasse aber ganz besonders wichtig. Immerhin bringen sie Gelassenheit mit sich und verhindern etwa, dass das Tier nach einem Giftköder beim Spaziergang im Wald oder in der Stadt greift. Warum sie zudem wichtig sind und wie sie sich antrainieren lassen, haben wir hier aufgeführt.

Kommando „Sitz!“

Bedeutung: Dieses Kommando gehört für Hunde wahrscheinlich zu einem der bekanntesten Befehle überhaupt. Es soll dem Tier in verschiedenen Situationen Ruhe und Gelassenheit vermitteln, etwa wenn beim Gassigehen andere Hunde vorbeikommen oder das Tier einmal kurz beim Einkauf angeleint werden soll. So etwas gelingt besser, wenn die Dogge den Befehl „Sitz!“ beherrscht.

So funktioniert das Training: Um das Kommando zu trainieren, sollten Halter sich für eine möglichst reizarme Umgebung entscheiden, damit sich der Hund auch voll und ganz auf die Arbeit konzentriert. Ohne Leckerlies geht natürlich nichts. Dieses wird dem Tier leicht über dem Kopf hingehalten. Mit der Hand wird dann ein ausgestreckter Zeigefinger gezeigt und der Hund langsam nach oben geführt. Die Englische Bulldogge lässt das Leckerli natürlich nicht aus den Augen und folgt dem Zeigefinger nach oben. Dabei streckt sie den Kopf bzw. Hals und muss sich zwangsläufig setzen. Während der Hund das macht, sagt der Halter „Sitz!“, um den Hund auf das Kommando zu konditionieren. Immer wenn der Verbeiner das gewünschte Verhalten zeigt, bekommt er ein Leckerli zur Belohnung. Mit einem weiteren Kommando kann der Befehl wieder aufgelöst werden. Jetzt heißt es: Üben, üben, üben. Nicht nur Zuhause, sondern auch in stressigen Umgebungen muss dieses Verhalten trainiert werden. Die Englische Bulldogge wird aber schon bald beweisen, wie gut sie darin ist.

Kommando „Nein!“

Bedeutung: Die Englische Bulldogge liebt es, Dinge in das Maul zu nehmen. Daher ist es für diese Rasse ganz besonders wichtig, das Kommando „Nein!“ einzuüben. Die Schuhe der Kinder anknabbern, Essen vom Tisch klauen oder schädliche kleine Teile ins Maul nehmen: In solcher Situation ist es wichtig, dass das Tier auf das Kommando hört und damit aufhört. Das ist in einigen Fällen sogar lebensretten. Etwa, wenn der Hund beim Gassigehen einfach herumliegendes Futter frisst und es sich dabei um einen Giftköder oder verdorbene Lebensmittel handelt. Beachtet werden sollte, dass der Befehl nicht zu oft und wahllos fällt, denn dann hat er keine so scharfe Signalwirkung mehr.

So funktioniert das Training: Um der Englischen Bulldogge diesen Befehl beizubringen, nehmen Halter ein kleines Leckerli in die offene Hand und sagen bestimmt und lautstark „Nein!“ wenn der Hund es sich schnappen möchte. Dann wird die Hand geschlossen und der Vorgang öfter wiederholt. Sobald das Tier dann nicht mehr auf das Futter konzentriert ist, sondern bei geöffneter Hand das Herrchen ansieht, wird ihm das Leckerli mit dem Befehl „Nimm!“ erlaubt. Später sollte diese Übung dann wiederholt werden. Dazu kommt das Goodie auch einmal auf den Boden und der Hund muss es auf Kommando in Ruhe lassen. Die Englische Bulldogge liebt das Fressen über alles, aber auch sie kann an den Befehl gewöhnt werden. Vielleicht braucht sie ein bisschen länger als andere Rassen aber mit Geduld klappt es in jedem Fall.

Englische Bulldogge Pflegehaltung

Wirklich kompliziert ist die Haltung der Englischen Bulldogge nicht. Die Rasse gilt als sehr umgänglich, pflegeleicht und besitzt ein gemütliches Wesen. Ein großer Garten ist deshalb für diesen Hund nicht nötig, vom Sport ist er ohnehin alles andere als begeistert. Eine Stadtwohnung ist also auch in Ordnung, vorausgesetzt es finden regelmäßig Spaziergänge statt natürlich. Gemütliche Spaziergänge mag der Vierbeiner am liebsten. Wer etwas mit ihm trainiert, kann ihn aber auch für längere Wanderungen überzeugen.

Englische Bulldogen sind pflegeleicht, aber empfindlich

Nachdem es sich bei der Englischen Bulldogge um einen Kurzhaarhund handelt, bedarf es für die Fellpflege nicht besonders viel Aufwand. Es reicht aus, das Fell immer wieder zu bürsten. Viel wichtiger ist es aber, regelmäßig Schmutz zwischen den Hautfalten der Hunde zu entfernen, denn hier setzen sich gerne Parasiten fest. Auch das Außenohr muss immer wieder gereinigt werden.

Die Bulldoggen gehören zu den hitzeempfindlichen Hunderassen und daher sollten lange Ausflüge an sehr heißen Tagen besser nicht stattfinden. In den heißen Monaten achten Halter am besten auch darauf, dass das Tier ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt und es jederzeit die Möglichkeit gibt, sich an einen schattigen Platz zurückzuziehen. Sind die Temperaturen nicht zu niedrig und auch nicht zu hoch sind zwei Spaziergänge am Tag sehr gut geeignet. Die Tiere wirken dank ihrer Statur zwar etwas träge und unbeweglich: Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind aber sehr wichtig. Das beugt Fettleibigkeit und die daraus resultierenden Konsequenzen vor.

Englische Bulldogge: Interessierte sollten sich herantasten   

Was müssen potenzielle Halter außerdem zur Haltung wissen? Wie bereits beschrieben, handelt es sich bei dem Vierbeiner um einen ausgesprochen familienfreundlichen Hund mit einem verspiegelten und lieben Charakter. Egal wo er gerade unterwegs ist, er freut sich immer über Beschäftigung und besonders dann, wenn er dem Besitzer gefallen kann, geht er voll und ganz in seiner Rolle auf. Die Haltung zusammen mit Kindern ist kein Problem, sogar erwünscht. Es sind viele wunderbare enge Freundschaften zwischen kleinen Kindern und Englischen Bulldogen bekannt. Wer sich unsicher ist, ob die Hunderasse zu einem passt, hat vielleicht jemanden einer Englischen Bulldogge im Bekanntenkreis und kann einmal ein paar Nachmittage mit ihm gemeinsam verbringen. So entsteht ein Eindruck davon, wie sich dieses Tier verhält. So wird verhindert, dass sich ein Halter ein Tier vom Züchter kauft und nach einiger Zeit ins Tierheim abgibt, weil es einfach nicht gepasst hat.

Gesundheit und Pflege

Mit einer Lebenserwartung von 6 bis 10 Jahren haben die Englischen Bulldoggen leider keine besonders lange Lebenserwartung. Das liegt vor allem daran, dass die Hunderasse für ihre Kurzatmigkeit bekannt ist. Zudem ist es schwer ein gesundes Mittelmaß hinsichtlich der Aktivität zu finden. Auf der einen Seite muss die Englische Bulldogge ausreichen bewegt werden, um Übergewicht zu verhindern.

Auf der anderen Seite dürfen sie sich dabei aber auch nicht überanstrengend wegen ihrer Atemprobleme. Um Rücksicht auf die Gesundheit zu nehmen, verlegen Halter die Spaziergänge an heißen Tagen am besten in die noch kühlen Morgenstunden oder in die Abendstunden. Wie bereits erwähnt müssen Halter außerdem sehr konsequent und tapfer sein, denn die Englische Bulldogge verschlingt ihre Futterration oft innerhalb von Sekunden und sitzt dann bettelnd und vermeintlich traurig vor ihrem leeren Napf. Wer jetzt permanent nachfüllt riskiert die Gesundheit des Tieres.

Achten Sie besonders beim Kauf auf genetisch veranlagte Probleme und lasse Sie es zur Sicherheit im von einem Tierarzt durchchecken.

Krallen schneiden und Afterregion sauber halten

Neben der Fellpflege und der Reinigung zwischen den Hautfalten gehört auch eine Reinigung der Afterregion dazu. Aufgrund des gedrungenen Körperbaus kann sich der Vierbeiner an dieser Stelle nicht selbst reinigen. Nach dem Toilettengang übernehmen die Halter daher am besten täglich diese Aufgabe. Auch die Krallen sollten regelmäßig gekürzt werden. Gerade dann, wenn der Hund die meiste Zeit auf einem natürlichen Boden herumläuft und sich die Krallen dabei nicht automatisch abnutzen können. Hat das Tier dunkle Krallen ist es manchmal schwer abzuschätzen, bis wohin die Krallen geschnitten werden sollten, ohne dabei die Nerven zu verletzen. Wer hier sehr unsicher ist, geht mit seiner Englischen Bulldogge am besten zu einem Tierarzt und lässt ihn diese Aufgabe übernehmen. Gegen ein gemütliches Bad hat die Dogge übrigens auch nichts einzuwenden. Abschließend sei zu erwähnen, dass Halter sich im Klaren darüber sein müssen, dass die Kosten für den Tierarzt bei einer Rasse wie der Englischen Bulldogge meist höher ausfallen als bei anderen Hunden. Das liegt schlicht an seiner recht gesundheitsbelastenden Züchtung.

So sollten Hundebesitzer bei der Pflege vorgehen

Natürlich ist die Fellpflege sehr davon abhängig, wie stark es verschmutzt ist. Ist das Tier in den Regen geraten und entsprechend nass, hilft es, den Hund mit einem Handtuch abzutrocknen. Leichte Verschmutzungen können Halter mit einer geeigneten Hundebürste herausbürsten. Hat man es mit stärkeren Gerüchen und Verschmutzungen zu tun, lohnt sich definitiv eine Dusche. Gerade wenn sich das Tier beispielsweise im Aas gewälzt hat, ist das unerlässlich. Die Englische Bulldoggen ist nicht gerade bekannt dafür, dass Wasser zu lieben. Daher ist es umso wichtiger, das Tier nach und nach an diese Prozedur zu gewöhnen. Am besten eignet sich dafür eine Temperatur von angenehmen 35 Grad Celsius. Um dem Vierbeiner die Angst zu nehmen, beginnen Hundehalter am besten langsam an den Pfoten und Beinen und tasten sich dann langsam über den Rücken zum Kopf hervor. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Englische Bulldogge kein Wasser in die Augen bekommt. Um die Haut zu schonen, sollten Hunde übrigens nur so selten wie möglich gebadet werden.

Einmal die Woche geht es an die Ohren

Wie bereits beschrieben, gehört zur richtigen Pflege auch die Partie rund um die Ohren. Die Hörorgane der Englischen Bulldogge stehen bestenfalls jede Woche auf dem Programm. Dazu tauchen Hundehalter ein Wattestäbchen in ein wenig Ohren-Reinigungsmittel und putzen damit behutsam die Gehörgänge sauber. Wenn der Vierbeiner von einer Entzündung im Innenohr betroffen ist, kann man bzw. sollte man auch den inneren Gehörgang mit einbeziehen. Dafür wird das Mittel ein paar Minuten in der Hand gehalten und so ein wenig erwärmt. Im Anschluss kommt es ins Ohr geträufelt und wird vorsichtig einmassiert. Danach wird die Englische Bulldogge gewöhnlich den Kopf schütteln – das ist aber erwünscht, denn damit werden Schmutz und restliches Reinigungsmittel herausgespült.

So glänzt das Fell schön

Wenn der Hund ein stumpfes und glanzloses Fell hat, deutet das nicht selten auf eine Mangelerscheinung hin. Daher ist ein vollwertiges Hundefutter, wie etwa von Anifit, so wichtig. Dieses enthält die wichtigen Vitamine und Mineralien und sorgt damit auch für ein schön glänzendes Fell. Hundehalter sollten beachten, dass bestimmte Umstände den Bedarf an diesen Nährstoff erhöhen. Dazu gehören Stress, eine höhere körperliche Belastung als sonst oder Krankheiten. Wer seinen Vierbeiner zusätzlich ein wenig verwöhnen will, kann ihn auch mit einem Pflegeöl einreiben. Manche Halter schwören für ein glänzendes Fell auch Hundehanf.

Kleine Spiele für wichtige Fitness

Entscheidend für die Gesundheit des Hundes ist, dass er sich überhaupt bewegt. Dafür eignen sich kleine Suchspiele und Intelligenzspiele sehr gut. Etwa, indem der Hund versteckte Leckerlies suchen muss. Dabei wird der Vierbeiner körperlich und mental gefördert. Schwimmen gilt darüber hinaus als eine gute Möglichkeit, denn Sport im Wasser ist ja bekanntlich sehr gelenkschonend. Agility Übungen im feuchten Nass sind also gut geeignet, während Ausdauersport aufgrund der Kurzatmigkeit tabu ist.

Typische Gesundheitsprobleme bei der Englischen Bulldogge

Weil es sich um einen sehr unsportlichen und gemütlichen Hund handelt, neigt die Rasse auch deutlich häufiger zu Übergewicht als ihre Verwandten. Wie beim Menschen auch, kann ein zu hohes Gewicht zu Problemen mit dem Herz-Kreislauf-System führen. Beschwerden mit den Gelenken und Diabetes können die Folge sein. Diätfutter ist dann tatsächlich eine wichtige Sache, um das Gewicht wieder zu reduzieren. Wegen seiner Züchtung hat die Rasse noch ein weiteres oft auftretendes Problem: Die kurze Schnauze. Sie ist besonders flach und daher sind Atemschwierigkeiten sehr oft die direkte Folge. Lautes Schnarchen und lautes Atmen sind hierfür ein Anzeichen. Das ist auch der Grund, warum Vertreter der Rasse im Sommer oft zu überhitzen drohen. Hunde hecheln, um damit die Wärme im Körper zu regulieren. Da das bei diesen Hunden nicht möglich ist, muss man sie gerade an heißen Tagen schonen.

Lebenserwartung und weitere Erkrankungen im Alter

Die Lebenserwartung unterscheidet sich je nach Zustand des Tieres, Futter, Aktivitäten, Gewicht und genetischen Eigenschaften. Ein Alter von bis zu zehn Jahren ist nicht selten. Ab und zu wird ein Tier aber auch schon einmal 15 Jahre alt. Diese Erkrankungen sind bei der Rasse außerdem häufiger zu beobachten:

  • Geringe Sehkraft
  • verminderte Hörfähigkeit
  • Rheumatismus
  • Arthritis
  • Herzerkrankungen
  • Tumorerkrankungen
  • Funktionsstörung von Leber und Niere

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Tierversicherungen für den Hund: Absichern für den Ernstfall

Vorweg ist bereits zu erläutern, dass Versicherungen aller Art sich immer mehr für Sie und für Ihr Tier lohnen.

Wer sich für einen Hund entscheidet, braucht nicht nur viel Zeit, Platz und Geduld. Ein gewisses finanzielles Polster ist ebenso wichtig. Sei es die teure Rechnung vom Tierarzt nach einer Operation oder Schadensansprüche bei einem Personenschaden. In beiden Fällen kann eine entsprechende Tierversicherung Abhilfe schaffen. Warum diese noch weitere Vorteile hat und was es dabei unbedingt zu beachten gibt, ist in diesem Artikel zusammengefasst.

Hundehaftpflichtversicherung

Hundehaftpflichtversicherung schützt vor hohen Kosten

Immer dann, wenn das eigene Tier einen Schaden verursacht, muss der Halter für diesen haften. Dann ist es natürlich eine gute Sache, wenn zuvor eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. In manchen Bundesländern ist es sogar Pflicht, eine Hundehaftpflichtversicherung zu wählen. Aktuell betrifft dies Halter aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Hamburg. Wer einen Listenhund bei sich zuhause hält, ist mittlerweile bundesweit dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für das Tier abzuschließen. In Zahlen ausgedrückte bedeutet das einen Betrag von etwa 50 bis 100 Euro im Jahr. Die Summe richtet sich dabei immer nach der Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens und der vereinbarten Deckungssumme. Wer es sich also leisten kann, kann durchaus eine Selbstbeteiligung von 120 Euro oder etwas mehr wählen, da die Beiträge im Monat dann noch einmal deutlich niedriger ausfallen. Das bedeutet aber auch, dass Halter dann im Falle eines kleinen Schadens selbst aufkommen müssen.

Deckungssumme für die Hundeversicherung beachten

Bevor die Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, machen sich Interessierte am besten Gedanken über die Deckungssumme. Diese Summe legt einen gewissen Wert fest, bis dem die Versicherung einen Schaden übernimmt. Meist handelt es sich dabei um Summen zwischen drei und fünf Millionen Euro. In einigen Bundesländer gibt es feste Vorschriften, bis zu welcher Summe ein Schaden abgesichert sein soll. In Niedersachsen sind Halter etwa gesetzlich dazu verpflichtet, eine Mindest-Deckungssumme von einer halben Million Euro für Personenschäden auszuwählen. Experten empfehlen hierbei, eine möglichst hohe Deckungssumme mit einer eher kleinen Selbstbeteiligungssumme auszusuchen. Wie genau die Haftpflichtversicherung für Hunde abgeschlossen wird muss aber im Einzelfall entschieden werden.

Achtung: In diesen Fällen springt die Hundeversicherung nicht ein

Bevor die Versicherung abgeschlossen wird, muss darüber nachgedacht werden, welche Schäden im Zweifel abgedeckt sind. Aufkommen muss sie für Personenschäden genauso wie für Sachschäden und Vermögensschaden. In den meisten Fällen sind dabei all die Schäden ausgenommen, die auf sogenannte „gefahrdrohende Umstände“ zurückzuführen sind. Ein solcher Umstand kann etwa gegeben sein, wenn jemand über eine Verhaltensauffälligkeit des eigenen Tieres Bescheid weiß und ihn dennoch ohne Leine ausführt. Auch beachtet werden sollte, dass die Versicherung einen Schaden nicht übernimmt, wenn es sich um geliehene, gemietet oder gepachtete Dinge handelt. Die Versicherung springt auch dann nicht ein, wenn die Halter einen Schaden erst nach einigen Tagen und damit zu spät meldet. Gleiches gilt für Bußgelder oder Straftaten.
Krankenversicherung für den Hund

Hunde leiden genauso wie wir Menschen ab und zu an einer Erkrankung. Die medizinische Versorgung kann dabei ganz schön kostspielig sein, das weiß jeder Hundebesitzer. Allein eine normale Untersuchung kann schon einmal mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Muss wegen einer ernsthaften Erkrankung operiert werden, kann ein vierstelliger Betrag auf der Rechnung durchaus vorkommen. Eine Krankenversicherung für das Haustier kann daher eine sinnvolle Investition sein. Sie übernimmt einen wesentlichen Teil der anfallenden Tierarztkosten und kann damit eine echte Entlastung für unvorhergesehene Eingriffe bei kleinem Budget sein.

Verletzungen sind schnell passiert

Hunde liegen nicht nur auf dem Sofa und schlafen. Sie fetzen gerne über die Hundeweise und spielen mit Artgenossen. Da kann es im Eifer des Gefechts schon einmal passieren, dass sich ein Tier verletzt. Dann müssen die Tierarztkosten vom Halter selbst bezahlt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass der eigene Hund einem anderen Hund eine Verletzung zugefügt hat. In einem solchen Fall kann eine Hundehaftpflichtversicherung oder die Krankenversicherung – oder aber eine Kombination aus beiden Versicherungen – für den Schaden aufkommen.

Hundekrankenversicherung

Ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt ist allen Haltern ans Herz zu legen. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung können so alle Körperstellen auf mögliche Erkrankungen und Anzeichen untersucht werden. Auch bei kleineren Verletzungen ist der Besuch beim Tierarzt eine gute Sache. Je nach Tierkrankenversicherung hat der Halter die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der dafür anfallenden Kosten zurückerstattet bzw. übernommen zu bekommen.

Die Höhe richtet sich dabei immer nach dem Prozentsatz in der Vereinbarung des Tarifs. Insgesamt übernehmen die meisten Versicherungen aber die unterschiedlichsten Tierarztkosten – sowohl für eine ambulante als auch für eine stationäre Behandlung. Abgedeckt sind in der Regel auch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren, Ultraschall, Röntgen, Operation, Nachuntersuchungen und homöopathische Behandlungsformen. Wenn eine Kastration medizinisch notwendig ist, übernehmen manche Kassen sogar eine solche.

Kostenübernahme bei anstehender Operation

Wer schon einmal seinen Hund operieren lassen musste weiß: Eine vierstellige Rechnung für einen solchen Eingriff ist mehr die Regel als die Ausnahme. Deshalb haben viele Tierversicherungen auch eine bestimmte OP-Versicherung für Hunde im Portfolio. Hier werden dann jegliche Untersuchungen vor und nach dem Eingriff, sowie die Operation an sich, übernommen. Von den meisten Kassen übernommen werden folgende Eingriffe:

  • Zähne ziehen
  • Grauer Start
  • Tumore
  • Kreuzbandriss
  • Ohrenentzündung
  • Magenumdrehung
  • Gebärmutterentzündung
  • Ellenbogen-Dysplasie

Wie bei allen Versicherungen gilt selbstverständlich auch für Tierversicherungen: Bevor eine Versicherung abgeschlossen wird, sollten sich Interessierte zunächst mit den Konditionen beschäftigen und das Kleingedruckte lesen. Das ist bei Versicherungen besonders wichtig, um hinterher nicht enttäuscht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Außerdem lohnt sich ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter.

Internetportale wie Verivox vergleichen die unterschiedlichen Versicherungen beispielsweise übersichtlich. Je nachdem welche Bereiche abgedeckt werden sollen, lohnen sich unterschiedliche Pakete. Ein Versicherungsmakler kann Hundehalter zusätzlich heben, die passende Versicherung für den Vierbeiner zu finden. So lässt sich das Leben mit dem Hund genießen – ohne an horrende Kosten für Schäden oder Krankheiten denken zu müssen.

Fazit

Ein schmerzhafter Tritt des Hundes in eine Glasscherbe oder ein aus Spiellaune zerbissener Schuh des Nachbarn: Wer die Vierbeiner hält muss damit rechnen, dass auch einmal etwas zu Schaden geht oder sich das Tier verletzt. Die Behandlungskosten und mögliche Schadensansprüche sind dann oft nicht überschaubar und können einem schnell finanziell das Genick brechen. Hundebesitzer sind also gut beraten, sich nach den passenden Hundeversicherungen zu erkundigen.

Berühmte Besitzer mit Englischer Bulldogge

Die Englische Bulldogge ist insbesondere in Amerika ein wirklicher Modehund geworden. Nirgendwo sonst ist die Dichte an Bulldoggen höher als in Los Angeles. Zu den berühmtesten Besitzern zählten die Beckhams. Aber auch eine ganze Reihe weiterer internationaler Stars sind auf den Kampfschmuser gekommen. Etwa Adam Sandler, Rees Witherspoon, Kelly Osbourne und John Legend. Seit einiger Zeit hat sich auch die berühmte Sängerin Miley Cyrus als echter Fan der Rasse geoutet. Nicht selten spaziert sie mit ihrer Englischen Bulldogge Ziggy durch die Straßen. Und noch eine bekannte amerikanische Sängerin gehörte zu den berühmten Hundehalterinnen: P!ink. Ihr Hund Elvis ist inzwischen aber leider schon verstorben.

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