Belgischer Schäferhund

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Belgischer Schäferhund

Diese Hunderasse zählt zu den beliebtesten Hunderassen bei der Polizei oder beim Rettungsdienst. Das liegt an seiner feinen Nase, seinem schützenden und zuverlässigen Charakter und seiner Loyalität. Allerdings eignet sich der Belgische Schäferhund durchaus auch als Familienhund. Welche Charaktereigenschaften zu dieser Hunderasse gehören, welches Futter am besten ist, wie man den Vierbeiner trainieren sollte und worauf sonst noch zu achten ist, haben wir in diesem Artikel übersichtlich zusammengefasst.

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Geschichte Belgischer Schäferhund

Aufzeichnungen aus dem alten Ägypten und Mesopotamien, die über 3000 Jahre alt sind, weisen darauf hin, dass Hunde schon in dieser frühen Zeit der Vorgeschichte zum Hüten des Viehs gehalten wurden. In Griechenland gefundene Vasen mit Hirtenmotiven deuten darauf hin, dass Hütehunde auch in dieser Gesellschaft üblich waren. Diese Vasen zeigen oft Szenen, in denen ein Hirte seine Herde hütet, und häufig ist ein Hund zu sehen, der ihm bei dieser Aufgabe hilft.

Der Belgische Schäferhund als Hütehund hat also eine uralte Vergangenheit. Schon zur Zeit der Römer hielten bestimmte Stämme, die in dem Gebiet lebten, das später zum europäischen Kontinent werden sollte, große Viehherden. Der Stamm der „Belgae“ hielt Hütehunde, die von Cäsar in seinen Schriften erwähnt werden, die die Kriege auf dem europäischen Kontinent aufzeichnen. Der Stamm der Belgae gab dem Land Belgien seinen Namen, und der Belgische Schäferhund entstand aus dem Bedürfnis nach einem hochintelligenten, körperlich und charakterlich starken Hund, der einem rauen Klima standhalten konnte. In Europa war es im Mittelalter und bis in die Renaissance hinein üblich, dass ein Herr, der über ein größeres Gebiet oder ein Dorf herrschte, einen Hirten anstellte, der sich um das Vieh kümmerte, das gemeinsames Eigentum der Gruppe war. Der „Viehhund“, wie er genannt wurde, war ein wichtiger Teil der Gemeinschaft. Der Hund half dem Hirten, das Vieh von den Ställen zu den Weiden und wieder zurück zu bringen, seine Sicherheit zu gewährleisten und das Vieh während der Reise in einer geordneten Gruppe zu halten.

Im Laufe der Zeit wurde der Schäferhund in seinen Fähigkeiten und seinem Aussehen immer weiter verfeinert. Belgische Schäferhunde, wie wir sie heute kennen, wurden erstmals im 17. Jahrhundert dokumentiert. Eine Reproduktion einer französischen Skizze aus dieser Zeit ist in einem 1923 erschienenen Buch enthalten, die zeigt, dass es bereits eine Rasse spezifisch belgischer Schäferhunde gab, im Gegensatz zu anderen Arten von Schäferhunden in der Gegend.

Charakter Belgischer Schäferhund

Der Belgische Schäferhund gehört in Deutschland zu den beliebtesten Hunderassen. Sein Temperament und seine Zuverlässigkeit zeichnen seinen Charakter aus. Das macht ihn nicht nur zu eine beliebten Familienhund, sondern auch zu einer großartigen Begleitung für sportliche Aktivitäten. Wegen seines loyalen und fitten Charakters wird der Belgische Schäferhund auch häufig als Arbeitshund in der Spurensuche bei der Polizei eingesetzt.

Ein starker Schutztrieb

Sein wacher uns starker Schutztrieb macht den Belgischen Schäferhund zu einem treuen Begleiter in allen Lebenslagen. Diese Charaktereigenschaft sorgt dafür, dass der Vierbeiner ein perfekter Wachhund ist und sich immer für seine Familie einsetzen wird. Dabei reagiert der Hund aber nicht unberechenbar oder gar aggressiv. Stattdessen zeigt er sich bestimmt, mutig und souverän. Daher ist der Belgische Schäferhund eine der beliebtesten Rassen für die Polizei bei Demonstrationen oder zur Streife mit Hund.

Schlau und motiviert

Der Belgische Schäferhund hat darüber hinaus große Freude am Training. Das liegt an seinem aufgeweckten Charakter. Mit ihm kann man Dinge einstudieren und üben, ohne dass sich der Hund langweilt. An Hundesportarten und Intelligenzspielen hat er daher großen Spaß. Sein schlaues Wesen sorgt dafür, dass er Kommandos sehr leicht und gerne lernt. Dabei ist er in der Regel sehr gehörig und loyal. Das liegt unter andrem auch an seiner eigentlichen Bestimmung als Hüter der Schafe, die er gemeinsam mit dem Schäfer in Schacht halten musste und muss.

Ein freundlicher Hund für die Familie

Für die Familie eignet sich der Belgische Schäferhund in der Regel sehr gut. Auch mit Kindern und anderen Tieren kommt er gut klar. Das ist seiner Geduld geschuldet. Am besten gelingt das Zusammenleben, wenn der Belgische Schäferhund schon in jungen Jahren mit den Familienmitgliedern in Kontakt kommt. Dabei zeigt sich der Vierbeiner sehr freundlich, aufgeweckt und durchaus verschmust. Allerdings fordert er auch seine Aufmerksamkeit ein. Durch sein aktives Wesen braucht er viel Auslauf und Beschäftigung. Wer ihn zum Joggen mitnimmt, stößt auf Freude.

Großer Bewegungsdrang

Wie bereits angesprochen ist der Belgische Schäferhund ein klassischer Arbeitshund. Den ganzen Tag auf dem Sofa liegend mag dieser Vierbeiner also nicht verbringen. Stattdessen mag es der Belgische Schäferhund voller Aktion und Bewegung. Täglicher langer Auslauf ist für ihn also sehr wichtig. Eine aktive Familie eignet sich dabei besonders gut. Dabei sollte man den Hund aber nicht überanstrengen. Gerade im Welpenalter ist es wichtig, ihn nicht zu früh mit zum Joggen zu nehmen oder zu lange Spaziergänge zu unternehmen. Das kann sich negativ auf den Bewegungsapparat ausüben und später zu Gelenkproblemen führen. Wie jeder andere Hund will auch diese Rasse nicht gerne alleine sein. Halter sollten sich also bewusst sein, dass dieser Vierbeiner Aufmerksamkeit und jemanden braucht, der auch in seiner Nähe ist.

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Futter & Ernährung für den Belgischen Schäferhund

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielt in Bezug auf die Fitness des Hundes eine entscheidende Rolle. Sie trägt neben ausreichender Bewegung und guten Haltungsbedingungen zu den wichtigsten Faktoren für ein gesundes und langes Leben des Belgischen Schäferhundes. Dabei sollten Halter auf einige Dinge achten, denn Futter ist nicht gleich Futter. Die große Auswahl macht es dabei nicht gerade leichter.

Welpen müssen richtig gefüttert werden

Besonders wichtig ist die Fütterung von Welpen. Dabei muss vor allem darauf geachtet werden, dass der Belgische Schäferhund in jungen Jahren nicht zu viel Futter bekommt. Das liegt schlicht daran, dass das Tier dann zu viel Energie bekommt, wie verbraucht wird. Bei einem jungen Hund führt das nicht zu Übergewicht, sondern zu einem rascheren Wachstum.

Wenn die Knochen dabei nicht nachkommen, sind Probleme und gesundheitliche Schäden des Bewegungsapparates im Alter vorprogrammiert. Halter müssen daher eisern sein, wenn der Welpe permanent nach neuem Futter bettelt. Die Futterhersteller haben teils eigenes Futter für junge Hunde im Angebot. Darin ist alles enthalten, was Welpen benötigen. Die angegeben Futtermenge sollte ernst genommen werden. Zudem ist darauf zu achten, dass die Futterration auf mehrere Male verteilt wird. Kleine Hunde sollten also rund vier bis fünf Mal am Tag gefüttert werden. Wenn der Belgische Schäferhunden nach 15 Minuten noch etwas übriglässt, wird der Napf abgeräumt. So bringt man dem Hund feste Fütterungszeiten bei.

Anifit eignet sich als ausgewogenes Futter

Eine gesunde Ernährung bedeutet vor allem, dass alle relevanten Vitamine und Nährstoffe enthalten sein. Leider mischen viele Hersteller künstliche Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder günstige Füllstoffe wie Schlachtabfälle und Getreide in ihr Futter. Diese Zutaten haben allerdings auf dem Speiseplan des Belgischen Schäferhundes nichts zu suchen. Je mehr Anbieter es auf dem Markt gibt, desto schwerer ist die Auswahl für Halter. Der Hersteller Anifit hat sich dabei zu einem Geheimtipp entpuppt. Das Unternehmen hat sich auf eine nachhaltige und gesunde Nahrung ohne Konservierungsstoffe, Zucker, Getreide und andere Bestandteile spezialisiert. Jede Dose Futter enthält dabei bis zu 99 Prozent Frischfleisch. Alle Inhaltsstoffe haben Bio-Qualität und bieten dabei die besten Voraussetzungen für den Belgischen Schäferhund. Einige Vorteile von Anifit Futter ist dabei:

  • Ausgewogene und gesunde Ernährung
  • Geringeres Risiko für Übergewicht
  • Keine schädlichen Inhaltsstoffe
  • Mehr Energie bei ausgewogener Ernährung

Es gibt verschiedene Arten von Hundefutter

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Belgischen Schäferhund zu ernähren. Dazu zählt die Fütterung mit Nassfutter oder Trockenfutter. Aber auch eine BARF-Ernährung mit unverarbeiteten Lebensmitteln werden immer beliebter. All diese Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Daher haben wir im folgenden Abschnitt zusammengefasst, welche diese sind.

Die Ernährung mit Nassfutter

Eine beliebte Variante der Fütterung des Belgischen Schäferhundes ist Nassfutter, auch Dosenfutter genannt. Die Mischungen schmecken meist aromatischer als Trockenfutter und stehen daher bei Hunden hoch im Kurs. Außerdem enthalten sie viele Vitamine und Nährstoffe. Dadurch, dass es sich um Nassfutter handelt, nimmt der Belgische Schäferhund auch gleich wichtige Flüssigkeit auf. Zu den Nachteilen zählt hingegen, dass Dosenfutter viel Müll erzeugt. Zudem muss das Futter schnell verbraucht werden, ist die Dose einmal geöffnet. Manche Halter finden zudem den Geruch recht unangenehm.

Die Ernährung mit Trockenfutter

Auch Trockenfutter kommt beim Belgischen Schäferhund oft zum Einsatz. Die Vorteile liegen darin, dass sich das Futter gut lagern und transportieren lässt. Außerdem kann man es leicht abfüllen und mit auf den Spaziergang oder den Ausflug nehmen und als Leckerli verfüttern. Im Gegensatz zu Nassfutter schimmelt das Futter auch nicht so schnell, wenn die Packung einmal geöffnet ist. Durch die harte Textur trägt Trockenfutter darüber hinaus zur Zahnhygiene bei. Allerdings schmeckt das getrocknete Futter nicht so intensiv. Insbesondere alte oder kranke Hunde, die nicht mehr so gerne Futter aufnehmen, bevorzugen daher Nassfutter. Außerdem ist der Vitamingehalt durch den Prozess des Trocknens recht gering. Vor allem aber enthält das Trockenfutter keine Flüssigkeit. Der Belgische Schäferhund muss also jede Menge trinken, um das kompensieren zu können. Oft müsste der Hund dann aber so viel Flüssigkeit zu sich nehmen, wie praktisch unmöglich.

Die Ernährung durch BARF

Bei der Ernährung durch BARF handelt es sich um eine recht natürliche Möglichkeit der Fütterung. Im Napf landen dabei ausschließlich unverarbeitete Bestandteile. Meist handelt es sich dabei um Frischfleisch, Knochen oder Innereien. Auch Gemüse, Obst, Milchprodukte und Öle sind meist Bestandteil. Das erlaubt es Haltern, ihren Belgischen Schäferhund sehr individuell ernähren zu können. Allerdings braucht es auch viel Erfahrung und Fachwissen, damit alle Vitamine und Nährstoffe abgedeckt sind.

Immer frisches Wasser anbieten

Der Belgische Schäferhund ist ein sehr aktiver Hund. Daher braucht er besonders viel Wasser. Es ist daher wichtig, dass immer ein gefüllter Napf mit frischem und klarem Wasser bereitsteht. Um es dem Hund ein wenig leichter zu machen, sollte der Napf nie direkt auf dem Boden stehen. Auf einem kleinen Hocker beispielsweise hilft es dem Belgischen Schäferhund beim Trinken. Dann muss der Vierbeiner nicht gegen die Schwerkraft trinken. Wasser ist für viele Bereiche des Körpers und der Gesundheit entscheidend. Dazu zählen:

  • Körperliche und geistige Fitness
  • Verdauungsabläufe
  • Versorgung und Arbeit der Organe
  • Flüssiges Blut für stabilen Kreislauf
  • Zellteilung und Wachstum

Kein Sport nach dem Fressen

Der Belgische Schäferhund gehört zu den großen Rassen. Wie alle dieser Rassen hat somit auch der Belgische Schäferhund ein größeres Risiko für eine Magenumdrehung. Dabei wickelt sich das Organ um die eigene Achse und schnürt die Blutversorgung ab. Das sorgt beim Tier für massive Schmerzen und Panik. Nur eine sofortige tierärztliche Behandlung kann dann noch den Tod des Vierbeiners verhindern.

Damit eine Magenverdrehung nicht passiert, sollten Halter den Belgischen Schäferhund lieber zweimal statt einmal füttern. Damit ist der Magen nie zu voll und die Verdrehung ist nicht mehr ganz so wahrscheinlich. Auch auf Sport oder Spaziergänge direkt nach dem Fressen sollte verzichtet werden. Es ist sinnvoll, eine Ruhepause direkt nach der Fütterung für etwa eine Stunde einzulegen.

Hundefutter Vielfalt

Ausreichend Flüssigkeit anbieten

Nicht nur wir Menschen bestehen zu zwei Dritteln aus Wasser. Auch bei Hunden verhält es ich so. Daher brauchen die Vierbeiner ausreichend Flüssigkeit, um ihre Körperfunktionen aufrechterhalten zu können. Wer seine Hunde mit Trockenfutter füttert, muss dieses Thema noch mehr beachten als ohnehin schon. Während das Nassfutter bereits von Natur aus einen Teil des Bedarfes abdeckt, enthält Trockenfutter keine Feuchtigkeit. Sauberes Wasser im Napf sollten Halter daher rund um die Uhr zur Verfügung stellen.

Dieses sollte auch nicht vergessen werden, wenn es auf einen längeren Ausflug mit den geliebten Begleitern auf vier Beinen geht. Gerade an sehr heißen Tagen lohnt sich immer eine Flasche Wasser und einen mobilen Hundenapf einstecken zu haben. Wasser ist für Hunde für die folgenden Körperfunktionen enorm wichtig:

  • Arbeit der Organe
  • flüssiges Blut
  • Gehirnleistung
  • Fitness und Ausdauer
  • Verdauung
  • Gesundheit der Augen
  • vitale Schleimhäute

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Hundefutter Rechner Belgischer Schäferhund

Hundefutterbedarf  Belgischer Schäferhund

Wie für uns Menschen gilt auch für die Vierbeiner: Die perfekte Ernährung gibt es nicht. Mit den leckeren und vielseitigen Sorten an Nassfutter oder BARF-Produkten aus dem Hause Anifit kann allerdings eine gute Nährstoffversorgung gewährleistet werden. Dabei müssen natürlich immer auch individuelle Faktoren wie Gewicht, Erkrankungen und Alter beachtet werden. Sollten Hundehalter unsicher sein, ob ein bestimmtes Futter geeignet ist, lohnt es sich immer, den Tierarzt um Rat zu fragen. Das gibt Haltern ein Stückchen Sicherheit bei der Ernährung des Tieres

AlterWelpe1-2 Jahre3-7 Jahreüber 7 Jahre
Idealgewicht11Kg22Kg28Kg26Kg
Bewegungsmuffel325g534g628g503g
SpaziergängerWelpenschutz618g727g582g
SportlerWelpenschutz703g826g662g

Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender Email zur Verfügung: info@hundefutter-helden.de

Aussehen

  • Größe: männlich 60-67 cm, weiblich: 55-61 cm
  • Durchschnittsgewicht: Männlich: 24-31 kg, weiblich: 19-28 kg

Der Belgische Schäferhund ist stämmig, mittelgroß und gut proportioniert. Der Belgische Schäferhund ist bekannt für seine harmonische Form und seine stattliche Erscheinung. Die Variationen der Rasse findet sich hauptsächlich im Fell und in der Färbung des einzelnen Individuums. Mit einem Gewicht zwischen 19 – 31 Kg  und einer Körpergröße von 55 – 61 Cm, die in etwa der Höhe entspricht, ist der Belgische Schäferhund wendig und kann sich für einen Arbeitshund recht anmutig bewegen.

Alle Varietäten der Rasse Belgischer Schäferhund haben einen mäßig langen und gemeißelten Kopf mit einer sanft abgeflachten Stirn. Die Augen des Belgischen Schäferhundes sind von dunkler, brauner Farbe mit schwarzen Rändern; weich und mandelförmig, mit einem direkten und forschenden Blick. Die Ohren sind aufrecht, gerade und spitz, dreieckig geformt und hoch am Schädel angesetzt. Das breite Maul hat kräftige Kiefer mit dünnen, aber festen Lefzen. Die Zähne sind kräftig und sollten ein präzises Scherengebiss aufweisen.

Der Belgische Schäferhund wurde als Hütehund entwickelt, mit einer erstaunlichen Ausdauer und einer Veranlagung zu schneller Aktivität. Er sollte stark, enthusiastisch und fleißig sein. Zu diesem Zweck deutet sein Körperbau sicherlich auf solche Ziele in seiner Zucht hin.

Entwicklung und Training Belgischer Schäferhund

Wie andere Hunde auch durchläuft der Belgische Schäferhund verschiedene Phasen in seinem Leben. So kommen die Tiere zunächst noch ohne Hör- und Sehsinn zur Welt. In der laufenden Entwicklung öffnen sich dann die Augen und Ohren und die kleinen Welpen sind erstmals mit dem Thema der Rangordnung konfrontiert. In den ersten Wochen und Monaten erkunden die Tiere ihre Umgebung und lernen erste Dinge fürs Leben.

Daher ist es besonders wichtig, schon in jungen Jahren mit dem Belgischen Schäferhund zu arbeiten und um grundlegende Kommandos und Verhaltensregen beizubringen. Lässt man dem Tier hingegen in den ersten Wochen und Monaten noch Dinge durchgehen, die später abtrainiert werden sollen, ist das dann umso schwerer.

Belgische Schäferhunde haben Freude am Training

Der Belgische Schäferhund ist als Arbeitstier bestens geeignet für ein Training. Er hat dabei viel Freude und Spaß und macht es seinem Herrchen oder Frauchen gerne Recht. Auch wenn die Rasse bestens geeignet ist, sollten Halter aber in jungen Jahren nicht zu viel fordern. Wie jedes Kind auch, muss sich das Tier erst einmal an die Anforderungen gewöhnen. Kein Hund, auch der Belgische Schäferhund nicht, wird ein Kommando nach wenigen Tagen perfekt können.

Mit positiver Verstärkung arbeiten

Früher war es leider gängige Praxis, Hunde mit psychischer und physischer Gewalt zu erziehen. Futterentzug oder Elektrohalsbänder waren lange Zeit an der Tagesordnung. Heute ist zum Glück bekannt, dass ein solches Training nicht nur Tierquälerei darstellt, sondern auch sinnlos ist. Wer seinen Hund einschüchtert wird nur das Gegenteil erreichen. Auch Aggression kann sich dann breitmachen. Stattdessen sollte man stets mit positiven Reizen arbeiten. Das kann die Gabe von Leckerli sein, aber auch Streicheleinheiten oder eine Runde Spielen kann motivierend wirken.

Die Bestrafung mit der Stimme

Wenn der Belgische Schäferhund etwas falsch macht, muss es natürlich auch eine Reaktion geben, die dem Tier zeigen, dass dieses Verhalten nicht akzeptiert wird. Etwa dann, wenn der Belgische Schäferhund zu wild mit der Katze spielt oder am Sofa kratzt. Dann können Halter ihre Stimme einsetzen. Ein lautes und entschiedenes „Nein“ oder „Aus“ zeigen dem Hund, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist. Dabei muss aber beachtet werden, dass die Lautstärke und Schärfe dem Verhalten angepasst werden muss. Kratzt das Tier zum ersten Mal an dem Sofa reicht ein deutliches „Nein“ und das Wegschieben des Tieres vom Sofa. Ein unangebrachtes lautes Schreien ist dieser Situation nicht angemessen. Beliebt als „Strafmittel“ ist auch das Ignorieren des Tieres. Etwa, wenn der Hund immer wieder bellt, um damit Aufmerksamkeit zu generieren. Dann ist es sinnvoll, das Tier zu ignorieren und eine Situation abzuwarten, in der der Belgische Schäferhund kurze Zeit nicht bellt. Dann kann der Vierbeiner gelobt werden. So trainiert man ihm das Bellen für Aufmerksamkeit ab.

Erziehung bedeutet Timing

Wie das Beispiel zeigt, ist das Timing bei der Erziehung des Belgischen Schäferhundes entscheidend. Die Vierbeiner verfügen über kein Gedächtnis in die Vergangenheit zurück. Das unterscheidet uns von den Fellfreunden. Es bringt also gar nichts das Tier für eine Handlung zu bestrafen, die schon einige Stunden zurückliegt. Wenn der Belgische Schäferhund also etwa am Vormittag die Stuhllehne aufgekratzt hat und der Halter stellt das am Abend fest, ist ein „Nein“ oder das Bestrafen mit Ignoranz vollkommen sinnlos. Der Hund würde sich überlegen, was er zum aktuellen Zeitpunkt nur falsch gemacht hat.

Grundkommandos können Leben retten

Die Erziehung des Hundes ist sehr wichtig. Dem Hund muss klar gemacht werden, wo die Grenzen liegen und welches Verhalten nicht geduldet wird. Das Zusammenleben wird schwer, wenn das Tier nicht weiß wo sein Platz innerhalb der Familie ist. Vor allem ist ein gutes Benehmen des Belgischen Schäferhundes aber auch im Umgang mit anderen Menschen und Tieren wichtig. So sind auch Spaziergänge in der Öffentlichkeit oder Treffen mit Freunden problemlos möglich. Das Erlernen von Grundkommandos ist aber auch wichtig, um das Tier selbst zu schützen. Wenn der Vierbeiner etwa das Kommando „Aus“ kennt, kann er etwa etwas beim Spazierengehen wieder ausspucken. Immerhin könnte es sich dabei um einen Giftköder oder verdorbene Lebensmittel handeln. Die folgenden Grundkommandos sollten in jedem Fall erlernt werden:

  • Hinlegen und hinsetzen auf Kommando
  • Herbeikommen auf Zuruf
  • Gegenstand ausspucken bei Zuruf
  • Auf einer Position verweilen per Kommando

Die Möglichkeiten der Hundeschule

In einer Hundeschule können Halter lernen, wie sie mit ihrem Hund am besten umgehen können. Außerdem treffen sie auf Artgenossen und lernen dem Umgang. Eine Hundeschule ist immer eine gute Sache, auch für erfahrene Hundehalter. Allerdings ist sie auch kein „Muss“. Wer sich zutraut, mit seinem Hund allein zu arbeiten kann das natürlich tun. Beim Belgischen Schäferhund kann das gut gelingen. Bei Unsicherheiten ist es auch hilfreich, sich einen Coach zu buchen, der beim Training hilft. Ob eine Handschule besucht wird oder nicht bleibt dabei am Ende aber jedem selbst überlassen.

Pflegehaltung Belgischer Schäferhund

Der Belgische Schäferhund ist eine aktive und aufgeweckte Rasse. Ein großer Garten ist also ideal für ihn, während eine kleine Wohnung in der Stadt eher nicht geeignet ist. Allgemein braucht der Hund viel Auslauf bei Wind und Wetter und will psychisch sowie physisch gefördert und gefordert werden.

Der Belgische Schäferhund muss sich austoben

Die Rasse mag es aktiv. Daher sind lange Spaziergänge absolute Pflicht. Dabei kann sich das Tier auspowern und wird so auch im allgemeinen Umgang ausgeglichener. Hundesport ist dabei eine gute Möglichkeit, seinen Vierbeiner zu fördern. Aber auch Geschicklichkeits- und Fährtenspiele stehen bei dieser Rasse hoch im Kurs. Aus guten Gründen wird der Belgische Schäferhund als Drogenspürhund oder als Rettungshund zur Bergung von Vermissten eingesetzt – seine Nase funktioniert hervorragend und dieses Potenzial sollte man auch nutzen.

Hunde sind Familienmitglieder

Auch wenn der Belgische Schäferhund eine klassische Züchtung für die Arbeit ist: Ein Hund ist ein Familienmitglied, der viel Aufmerksamkeit, Liebe und Zeit in Anspruch nimmt. Daher gehören Schäferhunde, aber auch andere Rassen, nicht an eine Laufleine oder in einen Zwinger, um Haus und Hof zu bewachen. Eine solche Haltung ist mittlerweile als nicht tierschutzgerecht anzusehen. Das Tier fühlt sich bei einer solchen Haltung nicht ausgelastet. Außerdem fehlen die sozialen Kontakte zur Familie und zu Artgenossen. Wer sich einen Hund also zum reinen Schutz zulegen möchte, sollte auf eine Hundehaltung verzichten.

Einfache Pflege des Hundes

Verglichen mit anderen Hunderassen gilt der Belgische Schäferhund als sehr pflegeleicht. Allerdings muss das Fell natürlich regelmäßig gebürstet werden. Auch weitere Maßnahmen gehören zur Tagesordnung. Nur bei der richtigen Pflege ist sichergestellt, dass der Hund keine unentdeckten Krankheiten hat.

Augen und Ohren im Blick

Das Auge gilt beim Hund als eines der empfindlichen Organe überhaupt. Daher sollten Halter hier regelmäßig überprüfen, ob es Entzündungen gibt. Insbesondere Zecken setzen sich gerne rund um das Auge nieder. Auch Augenentzündungen kommen manchmal vor. In einem solchen Fall sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Am Morgen hat der Belgische Schäferhund häufig eine verkrustete Tränenflüssigkeit unter dem Auge. Diese kann ganz einfach mit einem feuchten Tuch weggewischt werden. Zur Pflege gehören auch die Ohren des Tieres. Sie sollten ab und zu ebenfalls mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Um die Gehörgänge von tiefer sitzendem Ohrenschmalz zu befreien, gibt es besondere Ohrtropfen für Hunde. Diese kommen in das Ohr und werden vom Vierbeiner selbst wieder herausgeschüttelt. Auf keinen Fall zur Anwendung kommen sollten Ohrstäbchen. Eine falsche Bewegung des Hundes und schwere Verletzungen können die Folge sein.

Die Zähne pflegen

Gegen starken Geruch und Zahnstein sorgt eine geeignete Zahnhygiene des Hundes. Dazu eignet sich nicht nur Trockenfutter. Es gibt auf dem Markt jede Menge leckere Kauartikel, die die Beläge von den Zähnen kratzen. Nachgeholfen werden kann außerdem mit einer Zahnbürste und einer besonderen Hundezahnpasta. Wenn die Beläge auf den Zähnen zu festsitzen, wäre auch eine Entfernung durch den Tierarzt möglich. Diese findet unter Narkose statt.

Baden gehört zur Ausnahme

Hunde sollten nur in Ausnahmefällen gebadet werden. Etwa, wenn sich der Belgische Schäferhund in den Hinterlassenschaften von anderen Hunden gewälzt hat. Dann jedoch muss ein besonderes Shampoo für Hunde hergenommen werden. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Waschmittel greift dieses die Haut nicht so stark an. Wer seinen Belgischen Schäferhund badet sollte einige Dinge beachten:

  • Rutschfeste Unterlage in der Wanne
  • Lauwarmes Wasser nutzen
  • Keine sensiblen Körperstellen behandeln
  • Nutzen eines Hunde-Shampoos

Die Pfoten pflegen

Die Pfoten sollten Halter ebenso im Blick haben. Wenn sich kleine Steinchen oder Äste in den Zwischenräumen der Zehenballen festsetzen, ist das für den Belgischen Schäferhund schmerzhaft und hindert ihn am Laufen. Außerdem sollten die Pfoten insbesondere in den Wintermonaten gut gepflegt werden. Das verstreute Salz auf den Straßen kann die Pfoten aufreiben und zu Rissen führen. Dagegen helfen entweder spezielle Hundeschuhe oder pflegende Salben und Cremes. Damit werden die Pfoten deutlich geschmeidiger und sind nicht mehr so anfällig gegenüber Verletzungen und Schürfwunden. Wenn sich der Belgische Schäferhund vermehrt in die Pfoten beißt oder kratzt, ist das ein Anzeichen dafür, dass er dort eine Entzündung hat oder etwas zwischen den Zehen klemmt. Spätestens dann sollten die Halter nachsehen.

Gesundheit und Pflege Belgischer Schäferhund

Der Belgische Schäferhund hat das gleiche Probleme wie alle Rassehunde. Durch die Zucht gibt es bestimmte gesundheitliche Merkmale, die häufiger auftreten als bei Mischlingen. In wie fern sich solche Erkrankungen zeigen, hängt dabei aber nicht nur von den Gegen ab. Auch die Ernährung und die Bewegung hat einen Einfluss auf die Fitness und Gesundheit des Hundes.

Die häufigsten Krankheiten beim Belgischen Schäferhund

Die Sponsylose

Zu den häufigsten Krankheiten zählen Probleme mit dem Bewegungsapparat- und das, obwohl der Belgische Schäferhund als Arbeitstier eingesetzt wird. Häufig hat man es dabei mit einer Sponsylose, also einer Wirbelsäulenzubildung zu tun. Dabei kann entweder die gesamte Wirbelsäule oder einige Abschnitte betroffen sein. Die Ursache ist durch genetische Vorbelastung, aber auch durch Faktoren der Umwelt gekennzeichnet. Übergewicht beispielsweise zählt zu den häufigsten Auslösern. Betroffene Hunde leiden an Schmerzen in der Wirbelsäule oder an Lähmungserscheinungen. Das kann bis hin zu einer Versteifung der Wirbelsäule führen.

Die Hüftgelenksdysplasie

Diese Erkrankung ist gerade bei großen Rassen häufig zu beobachten. Dabei passen Hüftgelenkspfanne nicht genau in den Oberschenkelkopf. Der Schweregrad kann hierbei variieren. Belgische Schäferhunde mit der Erkrankung haben meist ein erhöhtes Bedürfnis nach Ruhe. Auch Lahmheit oder Schmerzen am Hüftgelenk können die Folge sein. Neben den genetischen Komponenten können auch äußerliche Faktoren die Erkrankung begünstigen. Etwa zu viel Futter und dadurch entstandenes Übergewicht. Ein gut abgestimmter Energiegehalt des Futters ist daher sehr wichtig. Ausreichend Phosphor und Calcium kann die Wahrscheinlichkeit zur Entstehung der Hüftgelenksdysplasie außerdem reduzieren.

Ernährung und Sport gegen Krankheiten im Alter

Um die Krankheiten im Alter zu verhindern, sollte vor allem auf ein hochwertiges Futter geachtet werden. Ist der Energiegehalt zu hoch, kann das zu Übergewicht führen. Das wiederum hat Auswirkung auf das Skelett und den Bewegungsapparat. Daher ist die richtige Futtermenge insbesondere in den jungen Jahren des Belgischen Schäferhundes sehr wichtig. Außerdem muss ausreichend Bewegung auf der Tagesordnung stehen. Sprünge aus großer Höhe oder ständiges Treppensteigen sollte verhindert werden. Um weitere Krankheiten rechtzeitig festzustellen, sollten Halter regelmäßig den Tierarzt aufsuchen. Insbesondere als Welpe ist es wichtig, das Tier einmal beim Tierarzt vorzustellen und es durchecken zu lassen. Einige Krankheiten können schon im jungen Alter erkannt und damit frühzeitig behandelt werden.

Nahrungsergänzungen können helfen

Es gibt bestimmte Nahrungsergänzungen, die bei Hunden vor Erkrankungen des Bewegungsapparates vorbeugen können. Zudem können sie dabei helfen, die Probleme zu lindern. Hagebuttenpulver hat sich dabei zum Beispiel als beliebtes Mittel entpuppt. Die Hagebutte gilt als entzündungshemmend und trägt zur Bildung von Kollagen bei. Es unterstützt die Fasern, Sehnen und Knochen. Das Pulver ist geschmacksneutral und kann deshalb problemlos über das Futter gestreut werden. Auch andere Nahrungsergänzungen wie zusätzliche B-Vitamine können hier hilfreich sein. Zudem ist es wichtig, das Tier und die Gelenke zu schonen. Treppensteigen ist dann beispielsweise tabu.

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Tierversicherung für den Hund: Absichern für den ernstfall

Vorweg ist bereits zu erläutern, dass Versicherungen aller Art sich immer mehr für Sie und für Ihr Tier lohnen.

Wer sich für einen Hund entscheidet, braucht nicht nur viel Zeit, Platz und Geduld. Ein gewisses finanzielles Polster ist ebenso wichtig. Sei es die teure Rechnung vom Tierarzt nach einer Operation oder Schadensansprüche bei einem Personenschaden. Hier kann sowohl eine Hundehaftpflichtverbesserung als auch eine Hundekrankenversicherung Abhilfe schaffen. Warum diese Versicherungen noch weitere Vorteile hat und was es dabei unbedingt zu beachten gibt, ist in diesem Artikel zusammengefasst.

Die Hundehaftpflichtversicherung

Immer dann, wenn das eigene Tier einen Schaden verursacht, muss der Halter für diesen haften. Dann ist es natürlich eine gute Sache, wenn zuvor eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. In manchen Bundesländern ist es sogar Pflicht, eine Hundehaftpflichtversicherung zu wählen. Aktuell betrifft dies Halter aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

Wer einen Listenhund bei sich zuhause hält, ist mittlerweile bundesweit dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für das Tier abzuschließen. In Zahlen ausgedrückte bedeutet das einen Betrag von etwa 50 bis 100 Euro im Jahr. Die Summe richtet sich dabei immer nach der Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens und der vereinbarten Deckungssumme. Wer es sich also leisten kann, kann durchaus eine Selbstbeteiligung von 120 Euro oder etwas mehr wählen, da die Beiträge im Monat dann noch einmal deutlich niedriger ausfallen. Das bedeutet aber auch, dass Halter dann im Falle eines kleinen Schadens selbst aufkommen müssen.

Deckungssummen für die Hundeversicherung beachten

Bevor die Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, machen sich Interessierte am besten Gedanken über die Deckungssumme. Diese Summe legt einen gewissen Wert fest, bis dem die Versicherung einen Schaden übernimmt. Meist handelt es sich dabei um Summen zwischen drei und fünf Millionen Euro. In einigen Bundesländer gibt es feste Vorschriften, bis zu welcher Summe ein Schaden abgesichert sein soll.

In Niedersachsen sind Halter etwa gesetzlich dazu verpflichtet, eine Mindest-Deckungssumme von einer halben Million Euro für Personenschäden auszuwählen. Experten empfehlen hierbei, eine möglichst hohe Deckungssumme mit einer eher kleinen Selbstbeteiligungssumme auszusuchen. Wie genau die Haftpflichtversicherung für Hunde abgeschlossen wird muss aber im Einzelfall entschieden werden.

In diesen Fällen springt die Hundeversicherung nicht ein

Bevor die Versicherung abgeschlossen wird, muss darüber nachgedacht werden, welche Schäden im Zweifel abgedeckt sind. Aufkommen muss sie für Personenschäden genauso wie für Sachschäden und Vermögensschaden. In den meisten Fällen sind dabei all die Schäden ausgenommen, die auf
sogenannte „gefahrdrohende Umstände“ zurückzuführen sind.

Ein solcher Umstand kann etwa gegeben sein, wenn jemand über eine Verhaltensauffälligkeit des eigenen Tieres Bescheid weiß und ihn dennoch ohne Leine ausführt. Auch beachtet werden sollte, dass die Versicherung einen Schaden nicht übernimmt, wenn es sich um geliehene, gemietet oder gepachtete Dinge handelt. Die  Versicherung springt auch dann nicht ein, wenn die Halter einen Schaden erst nach einigen Tagen und damit zu spät meldet. Gleiches gilt für Bußgelder oder Straftaten.

Krankenversicherung für den Hund

Hunde leiden genauso wie wir Menschen ab und zu an einer Erkrankung. Die medizinische Versorgung kann dabei ganz schön kostspielig sein, das weiß jeder Hundebesitzer. Allein eine normale Untersuchung kann schon einmal mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Muss wegen einer ernsthaften Erkrankung operiert werden, kann ein vierstelliger Betrag auf der Rechnung durchaus vorkommen.

Eine Krankenversicherung für das Haustier kann daher eine sinnvolle Investition sein. Sie übernimmt einen wesentlichen Teil der anfallenden Tierarztkosten und kann damit eine echte Entlastung für unvorhergesehene Eingriffe bei kleinem Budget sein.

Verletzungen sind schnell passiert

Hunde liegen nicht nur auf dem Sofa und schlafen. Sie fetzen gerne über die Hundeweise und spielen mit Artgenossen. Da kann es im Eifer des Gefechts schon einmal passieren, dass sich ein Tier verletzt. Dann müssen die Tierarztkosten vom Halter selbst bezahlt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass der eigene Hund einem anderen Hund eine Verletzung zugefügt hat. In einem solchen Fall kann eine Hundehaftpflichtversicherung oder die Krankenversicherung – oder aber eine Kombination aus beiden Versicherungen – für den Schaden aufkommen.

Arztbesuche mit dem Hund sind wichtig

Ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt ist allen Haltern ans Herz zu legen. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung können so alle Körperstellen auf mögliche Erkrankungen und Anzeichen untersucht werden. Auch bei kleineren Verletzungen ist der Besuch beim Tierarzt eine gute Sache. Je nach Tierkrankenversicherung hat der Halter die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der dafür anfallenden Kosten zurückerstattet bzw. übernommen zu bekommen. Die Höhe richtet sich dabei immer nach dem Prozentsatz in der Vereinbarung des Tarifs. Insgesamt übernehmen die meisten Versicherungen aber die unterschiedlichsten Tierarztkosten – sowohl für eine ambulante als auch für eine stationäre Behandlung. Abgedeckt sind in der Regel auch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren, Ultraschall, Röntgen, Operation, Nachuntersuchungen und homöopathische Behandlungsformen. Wenn eine Kastration medizinisch notwendig ist, übernehmen manche Kassen sogar eine solche.

Kostenübernahme bei anstehenden Operationen

Wer schon einmal seinen Hund operieren lassen musste weiß: Eine vierstellige Rechnung für einen solchen Eingriff ist mehr die Regel als die Ausnahme. Deshalb haben viele Tierversicherungen auch eine bestimmte OP-Versicherung für Hunde im Portfolio. Hier werden dann jegliche Untersuchungen
vor und nach dem Eingriff, sowie die Operation an sich, übernommen. Von den meisten Kassen übernommen werden folgende Eingriffe:

  • Zähne ziehen
  • Grauer Start
  • Tumore
  • Kreuzbandriss
  • Ohrenentzündung
  • Magenumdrehung
  • Gebärmutterentzündung
  • Ellenbogen-Dysplasie

Hundehaftpflichtversicherung und Hundekrankenversicherung vorher vergleichen

Wie bei allen Versicherungen gilt selbstverständlich auch für Tierversicherungen: Bevor eine Hundehaftpflichtversicherung oder eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen wird, sollten sich Interessierte zunächst mit den Konditionen beschäftigen und das Kleingedruckte lesen. Das ist bei Versicherungen besonders wichtig, um hinterher nicht enttäuscht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Außerdem lohnt sich ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter. Internetportale wie Verivox vergleichen die unterschiedlichen Versicherungen beispielsweise übersichtlich. Je nachdem welche Bereiche abgedeckt werden sollen, lohnen sich unterschiedliche Pakete. Ein Versicherungsmakler kann Hundehalter zusätzlich heben, die passende Versicherung für den Vierbeiner zu finden. So lässt sich das Leben mit dem Hund genießen – ohne an horrende Kosten für Schäden oder Krankheiten denken zu müssen.

Fazit

Ein schmerzhafter Tritt des Hundes in eine Glasscherbe oder ein aus Spiellaune zerbissener Schuh des Nachbarn: Wer die Vierbeiner hält muss damit rechnen, dass auch einmal etwas zu Schaden geht
oder sich das Tier verletzt. Die Behandlungskosten und mögliche Schadensansprüche sind dann oft
nicht überschaubar und können einem schnell finanziell das Genick brechen. Hundebesitzer sind also
gut beraten, sich nach den passenden Hundeversicherungen zu erkundigen.

Berühmte Besitzer Belgischer Schäferhund

Auch wenn der Belgische Schäferhund sehr beliebt ist, gibt es wenige Prominente, die diesen Hund halten. Dafür gibt es aber einige Vierbeiner, die selbst große Berühmtheit erlangt haben. Dazu zählt etwa „Jack“. Er wurde als Welpe ausgesetzt und später von der Polizei Flensburg aufgenommen. Dort wird er nun ausgebildet und eingesetzt – er gilt schon jetzt als einer der bekanntesten Belgischen Schäferhunde des Nordens.

Dann gibt es noch einen weiteren Star: Der Belgische Schäferhund Conan ist in Amerika eine echte Größe. Dabei handelt es sich um jenen Hund, der den IS-Chef Baghdadi stellte. So wurde der Vierbeiner bereits offiziell im Weißen Haus ausgezeichnet.

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