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Steckbrief Leonberger

Der Leonberger gehört zu den eher unbekannten, aber dennoch sehr beliebten Hunderassen. Mit seiner großen Erscheinung macht er ordentlich Eindruck, dabei ist er der perfekte Familienhund mit seiner freundlichen und geduldigen Art. Auch mit Kindern versteht er sich hervorragend. Was die Rasse noch alles ausmacht, auf was bei der Pflege geachtet werden muss, welches Futter am besten ist und wie sich das Tier am besten erziehen lässt haben wir hier ausführlich zusammengefasst.

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Geschichte Leonberger

Der Leonberger entstand in den 1830er Jahren, als der Leonberger Hundezüchter Heinrich Essig eine Landseerhündin mit einer “Barry”-Rasse kreuzte, aus der später der Bernhardiner hervorging. Die ersten als Leonberger registrierten Hunde wurden 1846 geboren. Der Legende nach wurden sie gezüchtet, um dem Löwen im Leonberger Wappen zu ähneln.

Viele Könige, darunter Napoleon II, Prince of Wales und Kaiser Napoleon III, sollen Leonberger besessen haben. Sie wurden auch in Kanada als Rettungshunde eingesetzt. Allerdings wurde die Rasse im Ersten und Zweiten Weltkrieg negativ beeinflusst, da viele der Hunde allein gelassen wurden, nachdem ihre Besitzer getötet wurden oder geflohen waren. Es heißt, dass die Rasse heute auf lediglich acht Hunde zurückgeht, die den Zweiten Weltkrieg überlebt haben.

Charakter Leonberger

Um die Wesenszüge des Leonbergers ein bisschen besser einschätzen und verstehen können, lohnt sich ein Blick in die Geschichte dieser Hunderasse. Sie reicht zurück zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine Züchtung durch den Stadtrat von Leonberg, daher verdankt ihm das Tier auch seinen Rassenamen. Er machte es sich zur Aufgabe, einen Hund heranzuzüchten, der als Wappentier der Stadt gelten sollte. Dieser sollte einem Löwen möglich ähnlichsehen. Mit der Kreuzung aus Neufundländer, Bernhardiner, Pyrenäen-Berghund gelang es ihm, das Aussehen zu perfektionieren. Daraufhin galten die Hunde als treue Wach- und Zughunde.

Ein freundliches und zugewandtes Wesen

Der Leonberger gilt als ein sehr ruhiger, geduldiger und gutmütiger Geselle. Er hat vor allem eine sehr hohe Reizschwelle und ist daher geeignet für Kinder und andere Tiere im Haus. Hinzukommt seine verspielte und neugierige Art, die ihn gerne stundenlang mit den jungen Bewohnern spielen und toben lässt. Gerade Welpen gelten als sehr tollpatschig und ungestüm. Mit ein wenig Erziehung handelt es sich beim Leonberger also um den perfekten Familienhund.

Wachsam und doch gelassen

Dank seiner Züchtung ist die Rasse sehr furchtlos und eignet sich daher gut als Wachhund, der Halter und Familie beschützt. Kein Wunder also, dass man den Leonberger auch früher schon als Wachhund hielt. Das Tier bleibt dabei aber vollkommen ruhig und gelassen und neigt nicht zu Aggression oder Unberechenbarkeit. Gegenüber fremden Menschen bleibt der Leonberger in der Regel zurückhalten und gelassen. Wenn sie sich aber in ihrem Revier bedroht fühlen, verteidigen sie sich durch ein entsprechendes Bellen. Wegen seiner Gelassenheit und der Ruhe, die er mitbringt, hat die Rasse viele Gans, die vom Leonberger nie wieder loskommen. Manche Hunde sind ein bisschen dickköpfig, in der Familie ordnen sie sich aber problemlos unter und suchen auch von alleine die Nähe zum Menschen.

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Futter & Ernährung für den Leonberger

Der Leonberger gehört zu den anspruchsvolleren Hunderassen. Das liegt vor allem an seinen besonderen Eigenschaften wie einem sehr muskulösen Körperbau. Zudem spielt das jeweilige Alter des Hundes bei der Ernährung eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich gilt daher, dass das Futter immer an individuelle Faktoren angepasst werden muss. In manchen Fällen vertragen Hunde beispielsweise bestimmte Inhaltsstoffe nicht oder dürfen bestimmte Dinge aufgrund von Krankheiten nicht mehr verzehren.

Bei den Leonberger Welpen muss darauf geachtet werden, dass sie nicht zu viel Futter bekommen. Hunde neigen in diesem Alter nicht dazu überschüssige Energie in Form von Fett anzulegen und einfach ein wenig dicker zu werden. Stattdessen wachsen sie zu schnell. Das wiederum kann gravierende gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Der Bewegungsapparat ist dann meist nicht im Einklang mit den Muskeln und Knochen. Welpen brauchen zudem viele Mineralien, weshalb ein kalziumreiches Futter eine gute Wahl ist. Ausgewachsene Leonberger brauchen hingegen eher eine energiereiche und proteinreiche Nahrung.

Die richtige Portionsgröße

Nicht nur in jungen Jahren müssen die Hundehalter auf eine angemessene Futtermenge achten. Auch später sollte der Leonberger nicht zu viel Futter bekommen und vor allem nicht zu viel Futter auf einmal. Die großen Hunderassen, und hierzu zählt der Leonberger definitiv, neigen nämlich zu gefährlichen Magenverdrehungen. Eine Mahlzeit oder zwei Mahlzeiten am Tag sind daher besser als eine große Portion auf einmal.

Das sollte im Futter enthalten sein

Ein ausgewogenes Futter ist für die Gesundheit seines Tieres von wichtiger Bedeutung. So sollte dieses keine Nebenprodukte oder gar Bäckereierzeugnisse enthalten. Das gilt auch für Getreide. Ein Hund braucht kein Getreide, stattdessen wird dieses oft als günstiger Füllstoff in das Futter gepackt. Auch Farbstoffe, Zucker und Aromastoffe haben in einem gesunden Futter nichts verloren. Anifit hat sich beispielsweise als Futterhersteller einen Namen mit ausgewogener und gesunder Ernährung für Vierbeiner einen Namen gemacht. In den Dosen ist ausschließlich Frischfleisch in Bio-Qualität enthalten und das zu einem Anteil von 90 bis 99 Prozent. Die Angaben auf der jeweiligen Futterdose können sich Halter des Leonbergers als Richtlinie heranziehen. Wie bereits geschrieben, muss aber immer auf die individuellen Ansprüche geachtet werden. Handelt es sich um einen Hund, der den ganzen Tag im Garten tobt, hat er einen höheren Energiebedarf. Daher benötigt dieses Tier auch mehr Futter als ein Hund, der die Hälfte des Tages im Korb liegt und schläft.

Trockenfutter oder Nassfutter?

Grundsätzlich lässt sich ein Leonberger mit Trockenfutter oder Nassfutter ernähren. Beide Varianten haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Während Trockenfutter besser gelagert werden kann und weniger Müll entstehen lässt, ist Dosenfutter etwas aufwendiger in Lagerung und der Müllberg ist hinterher größer. Allerdings schmeckt Hunden Nassfutter deutlich besser als Trockenfutter und es enthält wichtige Flüssigkeit. Experten empfehlen für eine gesunde und ausgewogene Hundeernährung Trocken- und Nassfutter zu kombinieren, wobei das Nassfutter immer den größeren Anteil ausmachen sollte.

Ernährung mit BARF

Neben dem Futter aus Pappkarton oder Dose steht es jedem Besitzer frei, zur BARF-Ernährung zu greifen. Dabei mischt man das Futter aus frischen Zutaten selbst an. Diese Form der Ernährung ist die, die sich am individuellsten gestalten lässt. Allerdings ist sie auch mit höheren Kosten und einem höheren Zeitaufwand verbunden. Wichtig bei der Herstellung des Futters sind etwa gute Öle wie Distelöl, Leinöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl. Auch Obst und Gemüse sollte im Napf landen, allerdings gut püriert und mit ein wenig Öl verfeinert, da die Vitamine fettlöslich sind und der Hund die Zellwände nicht verdauen kann. Außer Schweinefleisch kann alles Fleisch roh gefüttert werden.

Achtung ist bei der Fütterung von Fleisch zusammen mit Knochen geboten, denn diese Zutaten haben unterschiedliche Verdauungszeiten. Kochen sollte man Knochen auch nicht, da sie dann drohen zu splittern. An Milchprodukten eigenen sich Hüttenkäse, Naturjoghurt, Käse und Magerquark. Einige Hunde haben eine Unverträglichkeit gegenüber Milch. Besteht diese nicht, kann sie ebenfalls Teil der Ernährung sein. Als Knabbereien für zwischendurch eigenen sich getrocknete Pansen, Hälse, Sehnen, Pferdefellstreifen und Ochsenziemer.

Nicht gefüttert werden dürfen:

  • Avocados
  • Weintrauben
  • Rosinen
  • Obstkerne
  • Unreife Kartoffeln
  • Grüne Paprika
  • Hülsenfrüchte
  • Unreife Tomaten
Hundefutter Vielfalt

Auf frisches Wasser rund um die Uhr achten

Insbesondere Leonberger, die mit Trockenfutter ernährt werden, brauchen reichlich Flüssigkeit und müssen häufig trinken. Daher ist es wichtig, dass immer ein Napf mit frischem Wasser bereitsteht. Auch für andere Ernährungsformen ist es entscheidend, dass der Hund ausreichend trinkt.

Die Flüssigkeit ist wichtig für die allgemeine Gesundheit, ein dünnes Blut, die Hirnleistung, Konzentration, Zellteilung, Verdauung und die Funktion aller Organe. Wer mit dem Tier längere Zeit unterwegs ist, hat am besten immer einen kleinen mobilen Napf und eine Flasche Wasser dabei. So kann der Leonberger auch unterwegs Wasser trinken.

Kostenlose Ernährungsberatung

Die Richtige Ernährung ist sehr wichtig für deinen Hund. Oftmals ist es nicht klar ersichtlich wie man den Hund passend genau Füttern soll und mit, welcher Menge. Wir von Hundefutter-Helden Helfen Dir zu 100% Kostenlos!

Gerne unterstützen wir unsere Community bei allen Fragen zum Thema Hundefutter.

Hundefutter Rechner Leonberger

Hundefutterbedarf  Leonberger

Wie für uns Menschen gilt auch für die Vierbeiner: Die perfekte Ernährung gibt es nicht. Mit den leckeren und vielseitigen Sorten an Nassfutter oder BARF-Produkten aus dem Hause Anifit kann allerdings eine gute Nährstoffversorgung gewährleistet werden. Dabei müssen natürlich immer auch individuelle Faktoren wie Gewicht, Erkrankungen und Alter beachtet werden. Sollten Hundehalter unsicher sein, ob ein bestimmtes Futter geeignet ist, lohnt es sich immer, den Tierarzt um Rat zu fragen. Das gibt Haltern ein Stückchen Sicherheit bei der Ernährung des Tieres

AlterWelpe1-2 Jahre3-7 Jahreüber 7 Jahre
Idealgewicht20Kg62Kg69Kg67Kg
Bewegungsmuffel1.042g1.069g1.148g1.126g
SpaziergängerWelpenschutz1.238g1.329g1.303g
SportlerWelpenschutz1.406g1.511g1.481g

Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender Email zur Verfügung: info@hundefutter-helden.de

Aussehen

  • Größe: männlich 70-79 cm, weiblich: 64-75 cm
  • Durchschnittsgewicht: Männlich: 47-78 kg, weiblich: 40-61 kg

Der heutige Leonberger hat ein dunkleres Fell, im Vergleich zu den weißen Fellen der Vorfahren der Rasse. Ausgewachsene Leonberger haben eine ausgeprägte Mähne, die den Hals und die Brust bedeckt und zu dem löwenartigen Aussehen beiträgt. Die Rasse hat ein wasserabweisendes, doppeltes Fell und einen muskulösen Körperbau und ist für ihre Größe erstaunlich agil und koordiniert.

Leonberger Entwicklung und Training

Der Welpe durchläuft in seinem jungen Leben einige Phasen. Diese sind auch beim Leonberger nicht anders als bei anderen Hunderassen. Diese sind genetisch verankert und laufen im Wesentlichen immer gleich ab. Während das Tier in den ersten Tagen die Sinnesorgane vollständig entwickelt, erlebt es in den kommenden Wochen die Umgebung, nimmt die ersten Mahlzeiten zu sich und ist erstmals mit Rangordnung und anderen Hunden konfrontiert.

In den weiteren Wochen werden jede Menge Dinge gelernt und entdeckt, die das ganze spätere Leben prägen werden. Später folgt die Pubertät, in der der Vierbeiner ein wenig aufmüpfig wird und seine Grenzen austestet. Dann sind alle erlernten Kommandos und Verhaltensweisen gerne einmal „vergessen“. Danach hat der Hund einen festen Charakter, der sich auch nicht mehr wesentlich ändern wird. Um ein problemloses Leben mit dem Leonberger zu verbringen, sollte bereits im jungen Alter trainiert werden

6 Tipps für die perfekte Erziehung des Leonbergers

1. Hunde von Beginn an erziehen

Einige Halter meinen es mit ihrem neuen Schützling gut und gönnen ihnen erst einmal ein paar Tage Eingewöhnung, ehe es an die Erziehung geht. Allerdings ist es ratsam die Regeln Zuhause bereits vom ersten Tag an klar aufzustellen und umzusetzen. Das gilt für Hunde in jedem Alter – vom Welpen bis zum alten Seniorhund. Es ist deutlich schwerer dem Fellfreund ein erlerntes Verhalten aus den ersten Tagen wieder abzugewöhnen, daher sollte man so etwas gar nicht erst entstehen lassen.

2. Konsequenz bei der Erziehung

Der Leonberger braucht eine konsequente Erziehung. Hunde sind nämlich echte Künstler darin, kleine Lücken zu finden. Deshalb muss die ganze Familie zusammenarbeiten. Wenn ein Familienmitglied dem Leonberger etwas durchgehen lässt, was eigentlich nicht willkommen ist, wird es schwer, dieses Verhalten wieder abzugewöhnen.

3. Eindeutige Kommunikation

Mit einem Hund kann man nicht sprechen wie mit einem Menschen und dennoch neigen einige Halter dazu. Sätze wie „Jetzt ist aber mal gut, den Schuh sollst du nicht anknabbern“ wird kein Hund verstehen und davon ein Verhalten ableiten können. Stattdessen braucht es in der Erziehung des Leonbergers klare und scharfe Worte wie „Pfui“, „Nein“ oder „Aus“.

4. Das Timing

Das Timing ist wesentlich für die Erziehung von Hunden. Ein Hund lebt im hier und jetzt. Er kann nicht in die Vergangenheit blicken und daraus ein falsches Verhalten ableiten. Es bringt also nichts, den Hund zu schimpfen, wenn er das Kissen auf dem Sofa zerfetzt hat und der Halter das erst am Abend bemerkt. Der Hund würde das Schimpfen direkt mit der jetzigen Situation verbinden und nicht verstehen, was er falsch gemacht hat. Sowohl eine Belohnung in Form von streicheln oder Leckerli sollte genauso unmittelbar erfolgen wie eine Bestrafung in Form von „Nein“ oder „Pfui“.

5. Die richtige Umgebung

Hunde brauchen einen ruhigen Ort, um trainiert zu werden. Diese sollte möglich über keine Störungsquellen verfügen. Solche würden den Hund nur ablenken und nervös machen. Es ist ratsam, das Stresslevel beim Training zu steigern. Sobald der Hund ein Kommando im Wohnzimmer beherrscht, sollte man es im Garten üben. Später dann beim Spaziergang und irgendwann unter schwersten Bedingungen in einer belebten Fußgängerzone. Erst dann kann sich der Halter sicher sein, dass er das Verhalten jederzeit abrufen kann.

6. Hund nicht vermenschlichen

Viele Halter glauben daran, dass Hunde menschenähnliche Charaktereigenschaften haben. Das mag auch zutreffen, bei der Erziehung sollte das aber keine Rolle spielen. Wenn ein Tier ein Kommando also nicht ausführt, macht er das nicht, weil er uns ärger möchte. Meist ist dann die Ablenkung einfach größer gewesen oder die Motivation für das Kommando ist einfach zu gering.

Pflegehaltung Leonberger

Der Leonberger ist definitiv kein Hund für die Stadtwohnung. Schon allein wegen seiner Größe braucht er ausreichend Auslauf, um sich fithalten zu können. Ein Garten ist dabei eine schöne Möglichkeit für den Vierbeiner, auch außerhalb der Gassizeiten an der frischen Luft zu sein. Da der Leonberger sehr kinderlieb ist, eignet er sich zur Haltung in einer Familie besonders gut.

Um das Tier nicht nur geistig zu fördern sind Hundesportarten wie Fährtenarbeit und Obdedience sehr empfehlenswert. Lange Spaziergänge bei Wind und Wetter stehen definitiv weit oben auf den Unternehmungen, die man mit dem Leonberger unternehmen sollte. Ein weiteres beliebtes Hobby ist das Schwimmen. Das hat der Leonberger wohl seinem Fundländer-Anteil zu verdanken. Schwimmen ist besonders für große Hunderassen eine feine Sache, da es körperlich fit hält und dennoch die Gelenke schont.

Übungen für den Leonberger

Hundesportvarianten wie Agility ist für den Leonberger nicht ganz so gut geeignet. Allerdings kann er auch hier mitmachen, wenn das Training und der Aufbau an die Bedürfnisse und an das körperbedingte Können des Leonbergers angepasst werden. Sprünge aus hohen Höhen sind bei der Hunderasse aber zu vermeiden, denn diese sind für die Gelenke und Knochen nicht gut.

Mit Hindernissen wie Tunnels oder dem Durchführen von Slaloms haben die Hunde schon allein wegen ihrer beachtlichen Größe so ihre Probleme.  Übungen wie das Balancieren hingegen lassen sich auch mit einem Leonberger durchführen. Das fördert vor allem eine geistige Fitness und trägt zur Gesundheit bei.

Ist der Hund passend für mich oder uns?

Bei dem Kauf eines Hundes muss man sich sehr sicher sein, denn hier übernimmt der Halter Verantwortung für ein Lebewesen – und das im besten Fall für viele Jahre. Der Leonberger wird rund 9 Jahr alt und braucht in dieser Zeit viel Zuwendung. Beachtet werden muss auch, dass große Hunde teuer in der Haltung sind. Sie brauchen Platz in einem großen Fahrzeug, fressen viel und brauchen zudem das passende Zubehör – vom Hundekorb bis zur Bürste. Da können dann schon einmal Kosten von rund 1000 bis 2000 Euro im Monat anfallen.

Wer erst einmal testen möchte, wie das Zusammenleben mit einem Leonberger ist, kann vielleicht einmal einen Bekannten und Verwandten mit diesem Hund besuchen. Ab und zu finden sich diese schönen Tiere auch im Tierheim wieder und freuen sich über ein neues behütetes Zuhause. Wer sich für einen Welpen interessiert, sollte einen seriösen Züchter aufsuchen. Am besten gelingt das über die internationale Leonberger Union, die vom FCI erfasst und anerkannt ist. Dort gibt es bei Fragen zudem viele interessante Fakten.

Die Pflege ist aufwendig und wichtig

Wer sich einen Leonberger anschafft, muss den entsprechenden Pflegeaufwand vorher berücksichtigen. Die Hunderasse gehört zu den aufwendigeren Kandidaten und das vor allem wegen des Fells. Neben der Deckschicht besitzt der Vierbeiner noch eine sehr dicke Unterwolle. Daher ist das Fell des Hundes auch anfällig für Verfilzungen. Da die Unterwolle besonders voluminös ist, muss sie regelmäßig gebürstet und gepflegt werden, da das Tier ansonsten einen Hitzeschock bei hohen Temperaturen erleiden kann. Das hat mit der Struktur der Unterwolle zu tun.

Wenn diese direkt an der Haut anliegt, ist kein Ausgleich der Temperatur mehr möglich und all die Wärme staut sich im Fell des Leonbergers. Zudem darf dieses Fell niemals abgeschoren oder geschnitten werden. Das Fell würde dann noch mehr Unterwolle wachsen lassen und die Verfilzung nimmt noch stärker zu. Das wiederum hat zur Folge, dass sich der Leonberger weder vor Kälte noch vor Wärme schützen könnte. Eine gründliche Fellpflege gehört also zwangsläufig dazu. Tägliches Bürsten und Kämmen von 30 bis 60 Minuten sollten potenzielle Halter also einrechnen.

Gesundheit und Pflege

Wie bereits beschrieben braucht der Leonberger eine regelmäßige Pflege des Fells. Eine spezielle Langhaarbürste für Hunde ist dabei die angenehmste Methode für das Tier. Gerade nach dem Spaziergang im Wald bleibt häufig Schmutz im Fell des Hundes hängen und muss dann mit der Bürste entfernt werden. Um einen Befall zu vermeiden, suchen Halter im Sommer das Fell am besten zusätzlich nach Ungeziefer ab.

Pflege der Pfoten

Der Leonberger neigt zu dichtem Fell auch an den Pfoten. Daher lohnt es sich, die Haare zwischen den einzelnen Krallen mit einer Schwere abzuschneiden. Das reduziert Verunreinigungen und Reizungen. Zudem sollten die Ballen immer wieder kontrolliert werden. Wenn sie sehr trocken und spröde sind, können sie schmerzen und wund werden. Gerade im Winter sorgt das Streusalz für zu Reizungen. Hier kann eine Creme oder Lotion helfen, die Ballen geschmeidig zu halten. Außerdem werden die Ballen des Leonbergers am besten regelmäßig auf kleine Fremdkörper wie Steinchen oder Scherben überprüft.

Krallen regelmäßig schneiden

Hunde, die ausreichend in Bewegung sind, nutzen ihre Krallen eigentlich auf dem Untergrund ab. Ist das Tier aber nicht so häufig in Bewegung, können die Krallen zu lang werden. Das stört den Vierbeiner dann beim Laufen und ist recht unangenehm. Halter achten daher am besten immer darauf, dass die Krallen nicht zu lang werden. Beim Schneiden darf nicht in das sogenannte Leben geschnitten werden. Dieses ist durchblutet und mit Schmerzen verbunden. Wer sich unsicher ist kann die Krallen seines Haustieres auch beim Tierarzt schneiden lassen.

Die richtige Ohrenpflege

Die Ohren müssen in die Pflege auch einbezogen werden. Auch wenn der Leonberger über keine hängenden Schlappohren verfügt, die öfter mit Entzündungen einhergehen, sollten die Sinnesorgane immer wieder angesehen werden. Die Ohren sollten dabei regelmäßig mit einem feuchten Tuch oder einem Stück Watte ausgerieben werden. Mit besonderen Ohrentropfen kann das Ohrenschmalz zudem gereinigt werden.

Das Mittel kommt in das Ohr und der Leonberger schüttelt dieses automatisch wieder heraus – mit dem Ohrenschmalz zusammen. Von Wattestäbchen müssen Hundehalter unbedingt Abstand nehmen. Wenn sich das Tier bei der Reinigung plötzlich bewegt, kann das zu schwersten Verletzungen der Hergänge führen. Wenn sich der Leonberger häufig am Ohr kratzt, deutet das auf Entzündungen oder Parasiten hin. Dann steht am besten ein Besuch beim Tierarzt auf der Agenda.

Augen und Zähne im Blick haben

Die Augen gehören nicht nur beim Menschen zu den empfindlichsten Organen. Besitzer sehen ihren Hunden daher im besten Fall jeden Tag gründlich in die Augen und wischen diese mit einem feuchten Lappen oder Tuch aus. Gerade nach dem Schlaf haben Hunde oft vertrocknete Tränenflüssigkeit unter den Augen. Dieser kann einfach abgewischt werden. Ebenfalls eine Rolle spielt die Zahnpflege.

Wenn das Tier regelmäßig Trockenfutter frisst, immer wieder ein hartes Brot oder einen Knochen bekommt, reinigen sich die Zähne von ganz allein. Bildet sich allerdings Zahnstein, kann man auch ruhig einmal mit einer gewöhnlichen Zahnbürste und ein wenig Zahnpaste vorgehen. Dafür gibt es eine besondere Hundezahnpaste, die den Magen nicht durcheinanderbringt. Bei schlimmeren Problemen der Zahnhygiene wird am besten der Tierarzt verständigt.

Die häufigsten Krankheiten

Der Leonberger besteht unter anderem aus den Genen von Bernhardinerrüde, Pyrenäenhund und Neufundländer. Auch wenn die Rasse immer mehr Menschen in den Bann zieht: Diese Hunde haben in einigen Bereichen ein höheres Risiko für die ein oder andere Erkrankungen. Die häufigsten von ihnen, sind im folgenden Abschnitt näher beschrieben.

1. Herzerkrankungen

Beim Leonberger gibt es ein höheres Risiko für Herzerkrankungen als bei anderen Rassen. Insbesondere die dilatative Kardiomyopathie tritt dabei immer wieder auf. Dabei wird die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels reduziert und die Herzkammern erweitern sind. Das hat zur Folge, dass die Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden und eine verringerte Leistungsfähigkeit beim Leonberger festgestellt werden kann. Die typischen Symptome bei solchen Erkrankungen sind oft

  • Husten
  • verminderter Spieltrieb
  • verminderte Belastbarkeit
  • blaue Schleimhäufe
  • Herzrhythmusstörungen

2. Magendrehung

Bei großen Rassen, zu denen der Leonberger natürlich zählt, ist die Wahrscheinlichkeit für eine gefährliche Magendrehung höher als bei kleinen Rassen. Dabei dreht sich der Magen um die eigene Achse und klemmt damit die Blutzufuhr für wichtige Organe ab. Außerdem können Gase nicht mehr entweichen und es kommt zu einem starken Innendruck auf Blutgefäße und Organe. Eine Magendrehung ist ein akuter medizinischer Notfall, ähnlich wie ein Magendurchbruch, und muss unmittelbar behandelt werden. Die Folgen können unbehandelt zum Tod des Tieres führen. Die häufigsten Symptome sind dabei:

  • Ständiges Wechseln von Positionen
  • Versuch des Erbrechens
  • Erhärtung des Bauches
  • Hecheln und Würgen
  • weiße Mundschleimhaut

3. Arthrose

Auch die Arthrose gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Leonbergers. Das Risiko liegt schlicht an der Größe dieser Hunderasse. Da er ein hohes Risiko für Übergewicht hat, ist ein solches auch mit der Wahrscheinlichkeit von Arthrose verbunden. Durch das hohe Gewicht werden die Gelenke zu stark beansprucht. Das hat zur Folge, dass die Gelenke zu fest aneinander reiben und sich abnutzen. Die Arthrose tritt vor allem im Alter des Hundes auf uns ist für den Vierbeiner sehr schmerzhaft. Die Symptome für eine Arthrose beim Leonberger sind:

  • Probleme beim Aufstehen und Ablegen
  • Beißen an bestimmte Gelenkstellen
  • Humpeln und Abnahme des Bewegungsdrangs
  • erschwertes Treppensteigen
  • verdickte Gelenke

Krankheiten vorbeugen

Es gibt einige, mit denen bestimmte Krankheiten unwahrscheinlicher eintreten. Die beste Voraussetzung ist dabei eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Mineralien und Vitaminen. Zudem muss beim Leonberger darauf geachtet werden, dass er in jungen Jahren nicht zu viel Futter erhält. Wenn das Tier zu viel frisst, wächst es zu schnell und die Arthrose ist sozusagen bereits vorprogrammiert. Auch sollten Hunde stets beachten, dass der Fellfreund keine großen Sprünge unternimmt, denn diese schaden und belasten die Gelenke ebenfalls.

Hinzukommt eine regelmäßige und ausreichende Bewegung an der frischen Luft. So wird das Immunsystem verbessert und der Hund kann sich fit halten. Regelmäßige Checks beim Tierarzt helfen zudem dabei, schwere Krankheiten auszuschließen oder anfallende Probleme vorzeitig zu erkennen. Bei vielen Krankheiten helfen die Umstellung des Futters, bestimmte Anwendungen oder Medikamente. Wer sich außerdem bei verschiedenen Themen wie Ernährung, Bewegung, Hundesport und rassespezifische Anforderungen unsicher ist, sollte sich entsprechende Literatur besorgen. Einige Hundeprofis bieten außerdem individuelle Beratung an.

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Tierversicherung für den Hund: Absichern für den ernstfall

Vorweg ist bereits zu erläutern, dass Versicherungen aller Art sich immer mehr für Sie und für Ihr Tier lohnen.

Wer sich für einen Hund entscheidet, braucht nicht nur viel Zeit, Platz und Geduld. Ein gewisses finanzielles Polster ist ebenso wichtig. Sei es die teure Rechnung vom Tierarzt nach einer Operation oder Schadensansprüche bei einem Personenschaden. Hier kann sowohl eine Hundehaftpflichtverbesserung als auch eine Hundekrankenversicherung Abhilfe schaffen. Warum diese Versicherungen noch weitere Vorteile hat und was es dabei unbedingt zu beachten gibt, ist in
diesem Artikel zusammengefasst.

Die Hundehaftpflichtversicherung

Immer dann, wenn das eigene Tier einen Schaden verursacht, muss der Halter für diesen haften. Dann ist es natürlich eine gute Sache, wenn zuvor eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. In manchen Bundesländern ist es sogar Pflicht, eine Hundehaftpflichtversicherung zu wählen. Aktuell betrifft dies Halter aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

Wer einen Listenhund bei sich zuhause hält, ist mittlerweile bundesweit dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für das Tier abzuschließen. In Zahlen ausgedrückte bedeutet das einen Betrag von etwa 50 bis 100 Euro im Jahr. Die Summe richtet sich dabei immer nach der Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens und der vereinbarten Deckungssumme. Wer es sich also leisten kann, kann durchaus eine Selbstbeteiligung von 120 Euro oder etwas mehr wählen, da die Beiträge im Monat dann noch einmal deutlich niedriger ausfallen. Das bedeutet aber auch, dass Halter dann im Falle eines kleinen Schadens selbst aufkommen müssen.

Deckungssummen für die Hundeversicherung beachten

Bevor die Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, machen sich Interessierte am besten Gedanken über die Deckungssumme. Diese Summe legt einen gewissen Wert fest, bis dem die Versicherung einen Schaden übernimmt. Meist handelt es sich dabei um Summen zwischen drei und fünf Millionen Euro. In einigen Bundesländer gibt es feste Vorschriften, bis zu welcher Summe ein Schaden abgesichert sein soll.

In Niedersachsen sind Halter etwa gesetzlich dazu verpflichtet, eine Mindest-Deckungssumme von einer halben Million Euro für Personenschäden auszuwählen. Experten empfehlen hierbei, eine möglichst hohe Deckungssumme mit einer eher kleinen Selbstbeteiligungssumme auszusuchen. Wie genau die Haftpflichtversicherung für Hunde abgeschlossen wird muss aber im Einzelfall entschieden werden.

In diesen Fällen springt die Hundeversicherung nicht ein

Bevor die Versicherung abgeschlossen wird, muss darüber nachgedacht werden, welche Schäden im Zweifel abgedeckt sind. Aufkommen muss sie für Personenschäden genauso wie für Sachschäden und Vermögensschaden. In den meisten Fällen sind dabei all die Schäden ausgenommen, die auf
sogenannte „gefahrdrohende Umstände“ zurückzuführen sind.

Ein solcher Umstand kann etwa gegeben sein, wenn jemand über eine Verhaltensauffälligkeit des eigenen Tieres Bescheid weiß und ihn dennoch ohne Leine ausführt. Auch beachtet werden sollte, dass die Versicherung einen Schaden nicht übernimmt, wenn es sich um geliehene, gemietet oder gepachtete Dinge handelt. Die  Versicherung springt auch dann nicht ein, wenn die Halter einen Schaden erst nach einigen Tagen und damit zu spät meldet. Gleiches gilt für Bußgelder oder Straftaten.

Krankenversicherung für den Hund

Hunde leiden genauso wie wir Menschen ab und zu an einer Erkrankung. Die medizinische Versorgung kann dabei ganz schön kostspielig sein, das weiß jeder Hundebesitzer. Allein eine normale Untersuchung kann schon einmal mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Muss wegen einer ernsthaften Erkrankung operiert werden, kann ein vierstelliger Betrag auf der Rechnung durchaus vorkommen.

Eine Krankenversicherung für das Haustier kann daher eine sinnvolle Investition sein. Sie übernimmt einen wesentlichen Teil der anfallenden Tierarztkosten und kann damit eine echte Entlastung für unvorhergesehene Eingriffe bei kleinem Budget sein.

Verletzungen sind schnell passiert

Hunde liegen nicht nur auf dem Sofa und schlafen. Sie fetzen gerne über die Hundeweise und spielen mit Artgenossen. Da kann es im Eifer des Gefechts schon einmal passieren, dass sich ein Tier verletzt. Dann müssen die Tierarztkosten vom Halter selbst bezahlt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass der eigene Hund einem anderen Hund eine Verletzung zugefügt hat. In einem solchen Fall kann eine Hundehaftpflichtversicherung oder die Krankenversicherung – oder aber eine Kombination aus beiden Versicherungen – für den Schaden aufkommen.

Arztbesuche mit dem Hund sind wichtig

Ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt ist allen Haltern ans Herz zu legen. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung können so alle Körperstellen auf mögliche Erkrankungen und Anzeichen untersucht werden. Auch bei kleineren Verletzungen ist der Besuch beim Tierarzt eine gute Sache. Je nach Tierkrankenversicherung hat der Halter die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der dafür anfallenden Kosten zurückerstattet bzw. übernommen zu bekommen. Die Höhe richtet sich dabei immer nach dem Prozentsatz in der Vereinbarung des Tarifs. Insgesamt übernehmen die meisten Versicherungen aber die unterschiedlichsten Tierarztkosten – sowohl für eine ambulante als auch für eine stationäre Behandlung. Abgedeckt sind in der Regel auch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren, Ultraschall, Röntgen, Operation, Nachuntersuchungen und homöopathische Behandlungsformen. Wenn eine Kastration medizinisch notwendig ist, übernehmen manche Kassen sogar eine solche.

Kostenübernahme bei anstehenden Operationen

Wer schon einmal seinen Hund operieren lassen musste weiß: Eine vierstellige Rechnung für einen solchen Eingriff ist mehr die Regel als die Ausnahme. Deshalb haben viele Tierversicherungen auch eine bestimmte OP-Versicherung für Hunde im Portfolio. Hier werden dann jegliche Untersuchungen
vor und nach dem Eingriff, sowie die Operation an sich, übernommen. Von den meisten Kassen übernommen werden folgende Eingriffe:

  • Zähne ziehen
  • Grauer Start
  • Tumore
  • Kreuzbandriss
  • Ohrenentzündung
  • Magenumdrehung
  • Gebärmutterentzündung
  • Ellenbogen-Dysplasie

Hundehaftpflichtversicherung und Hundekrankenversicherung vorher vergleichen

Wie bei allen Versicherungen gilt selbstverständlich auch für Tierversicherungen: Bevor eine Hundehaftpflichtversicherung oder eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen wird, sollten sich Interessierte zunächst mit den Konditionen beschäftigen und das Kleingedruckte lesen. Das ist bei Versicherungen besonders wichtig, um hinterher nicht enttäuscht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Außerdem lohnt sich ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter. Internetportale wie Verivox vergleichen die unterschiedlichen Versicherungen beispielsweise übersichtlich. Je nachdem welche Bereiche abgedeckt werden sollen, lohnen sich unterschiedliche Pakete. Ein Versicherungsmakler kann Hundehalter zusätzlich heben, die passende Versicherung für den Vierbeiner zu finden. So lässt sich das Leben mit dem Hund genießen – ohne an horrende Kosten für Schäden oder Krankheiten denken zu müssen.

Fazit

Ein schmerzhafter Tritt des Hundes in eine Glasscherbe oder ein aus Spiellaune zerbissener Schuh des Nachbarn: Wer die Vierbeiner hält muss damit rechnen, dass auch einmal etwas zu Schaden geht
oder sich das Tier verletzt. Die Behandlungskosten und mögliche Schadensansprüche sind dann oft
nicht überschaubar und können einem schnell finanziell das Genick brechen. Hundebesitzer sind also
gut beraten, sich nach den passenden Hundeversicherungen zu erkundigen.

Berühmte Besitzer Leonberger

Der Leonberger hatte schon immer Fans der Oberschicht. Die bekannte Kaiserin Elisabeth, bekannt unter ihrem Namen Sissi, war ein großer Fan der Rasse und hielt einen Leonberger in ihrem Schliss, Ein Denkmal in Wien zeigt beispielsweise die Kaiserin und zwei ihr zu Füßen liegende Leonberger. Auch Kaiser Napoleon III. war im Besitz eines edlen Leonbergers – so wie auch der Prince of Wale, der italienische König Umberto und der bekannte Liedermacher Richard Wagner sowie Bismarck. Die Sängerin Ivan Rebroff war von den Tieren so begeistert, dass sie diese sogar züchtete.

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