Akita Inu

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Steckbrief Akita Inu

Der Akita stammt ursprünglich aus Japan und wurde dort lange Zeit als Jagdhund eingesetzt. Er steht vor allem für bedingungslose Loyalität und Treue. Spätestens seit dem rührenden Film „Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft“ ist er auch hierzulande in aller Munde. Alles zur Rasse, dem geeigneten Futter, der Pflege und der Erziehung haben wir hier zusammengefasst.

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Herkunft des Namens

Diese Rasse erhielt ihren Namen auf die gleiche Weise, wie andere einheimische japanische Rassen ihren Namen erhielten. Das Wort Inu bedeutet in der japanischen Sprache „Hund“. Der Akita-Teil des Namens stammt von der Präfektur Akita in Japan, aus der sie ursprünglich stammen.

Akita Inu Geschichte

Die Geschichte aller einheimischen japanischen Hunderassen begann vor langer Zeit und der Akita Inu ist keine Ausnahme. Die Geschichte des Akita Inu begann vor fast eintausend Jahren im Norden Japans, wo sein Ursprung liegt. Der Akita hat ein dickes Fell, was sehr sinnvoll ist, da ihr Hauptherkunftsort, die Präfektur Akita, harte Winter hat und im Winter viel Schnee liegt. Sie haben ein dickes Fell entwickelt, um sich vor harten Wintern und Wetterbedingungen zu schützen.

Der Vorfahre dieser Rasse war die historische japanische Rasse namens Matagi Inu, und der Matagi war ein hervorragender Jagdhund. Sie wurden hauptsächlich für die Jagd auf den japanischen Schwarzbären, Hirsche und anderes Großwild eingesetzt. Die Zeiten in Japan begannen sich zu ändern und damit auch die Aufgabe, für die diese Hunde hauptsächlich eingesetzt wurden. Es kam zu Unruhen und bald darauf zu einem kleineren Bürgerkrieg im Norden Japans, und diese Hunde wurden nicht mehr in erster Linie als Jagdhunde, sondern hauptsächlich als Wachhunde eingesetzt.

Goldenes Zeitalter

Der Höhepunkt in der Geschichte dieser Hunderasse geschah, als Japans fünfter Shogun Tokugawa Tsunayoshi im Jahr 1680 an die Macht kam. Er veränderte die Stellung der Hunde in der Gesellschaft komplett. Er erließ Gesetze, die es jedem verboten, Hunde schlecht zu behandeln, und er hatte ein besonderes Interesse an der Hunderasse Akita. Er erließ sogar das Gesetz des Mitgefühls, genannt Shorui Awaremi no Rei.

Diese Gesetze besagten, dass jeder, der Tiere grausam behandelt und ihnen Schaden zufügt, ins Gefängnis gesteckt oder sogar hingerichtet werden sollte. Tsunayoshi erließ sogar eine formelle Art und Weise, wie man die Hunde in einer höchst respektvollen Art und Weise ansprechen und über sie sprechen konnte. Diese wurde „o-inu-sama“ genannt, was in etwa mit „Großer Herr Hund“ übersetzt werden kann. Zu dieser Zeit hörte der Akita auf, ein Bauernhund zu sein und kletterte die soziale Leiter hinauf und in einigen Fällen hatten sie sogar ihre eigenen Häuser mit Dienern. Sie wurden zu den Hundebegleitern der Samurai und folgten ihnen durch ihr ganzes Leben. Auch der japanische Adel und das Königshaus interessierten sich für sie und begannen, viele Hunde auf ihren Ländereien und Häusern zu halten.

Der Untergang der Akainu

Das schlimmste Jahr in der Geschichte der Akita Inu Hunde war das Jahr 1910. Die japanische Regierung führte eine „Hundesteuer“ ein und als direkte Folge dieses Gesetzes wurden viele Akitas getötet, um die Steuer nicht zahlen zu müssen. Hinzu kam, dass sich die Tollwut ausbreitete und diese Rasse in die Knie zwang.

Die Wiederherstellung

Vor dem Morgengrauen ist es immer am dunkelsten, und dies war eine dieser Situationen. Die Wende in der Geschichte dieser Rasse geschah im Jahr 1927, als der Akita Inu Hozonkai (AKIHO) gegründet wurde. Die AKIHO konzentrierte sich darauf, den Standard dieser Rasse zu erhalten und verbot jegliche Kreuzung. Durch ihre Bemühungen erklärte die japanische Regierung den Akita Inu zu einem japanischen Naturdenkmal und diese Hunde wurden gesetzlich geschützt.

Menschen, die in die Wiederherstellung dieser Rasse investierten, begannen Informationen über die verbliebenen reinrassigen Hunde zu sammeln und begannen langsam damit, die verbliebenen Akitas aus abgelegenen Dörfern zu kaufen und zu züchten, um eine ordentliche Datenbank zu führen und Inzucht zu vermeiden. Das war der offizielle Startschuss für die Wiederbelebung dieser einheimischen japanischen Hunderasse

Charkater & Haltung Akita Inu

Dass der Akita zu den Spitz-artigen Hunderassen zählt wird durch seinen Charakter besonders deutlich. Allgemein gilt dieser Hund als sehr selbstbewusst, treu, unabhängig und mutig. Die Bindung eines Akita zu seinem Herrchen oder seinem Frauchen ist unbeschreiblich groß. Nicht ohne Grund begeisterte der bekannte Film „Hachiko“ viele Millionen Menschen.

Der Film zeigt die wahre Geschichte eines Akita, der jeden Tag treu sein Herrchen vom Bahnhof abholt. Dafür macht sich das Tier selbstständig zu einer bestimmten Uhrzeit auf den weg, durch eine halbe Stadt bis vor die Türen zum Bahnhof. Auch als sein Halter an einem Herzinfarkt plötzlich verstarb, kam der Akita jeden Tag zur selben Uhrzeit an den Bahnhof und wartete auf sein Herrchen – bis zu seinem eigenen Tod. Diese rührende Geschichte verdeutlicht, wie stark dieser Hund an seinem Besitzer hängt.

Ein echter Familienhund

Eigentlich handelte es sich bei der Hunderasse um keinen geeigneten Familienhund. Das hat sich im Laufe der Zeit allerdings geändert. Eine Familie mit Kindern ist für den Akita also durchaus eine mögliche Konstellation. Sehr kleine Kinder sin aber nicht gut geeignet. Wichtig ist, dass der Vierbeiner von Anfang an seine Rolle im menschlichen Rudel kennt. Hier müssen die Halter konsequent in ihrer Erziehung sein, denn sonst können gerade Rüden schon einmal auf die Idee kommen, sich als Chef der Familie aufzuspielen. Gerade in der Pubertät lotet ein Akita schon einmal seine Grenzen aus und versucht seine Dominanz mit Zähnen zeigen und knurren deutlich zu machen.

Im Laufe der Zeit legt sich dieses Verhalten aber von alleine und im Alter werden die Tiere deutlich freundlicher, ruhiger und gelassener. Die Hunde sind die perfekten Wachhunde, da sie ihre Aufmerksamkeit immer überall und der eigenen Familie mehr als treu sind. Über sein Menschenrudel lässt diese Rasse nichts kommen. Auch wenn der Akita ein sehr anhänglicher Hund ist: Den verträumten Schmuser wird man hier nicht finden. Die Rasse zeichnet sich nämlich vor allem durch die Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und eine gut ausgeprägte Individualdistanz aus.

Die Nähe kann der Aktia oft nicht leiden

Wenn die Hunderasse auf fremde Menschen trifft, reagiert sie schon einmal zickig – manchmal auch gleichgültig. Dieser Hund braucht immer einen gewissen Schutzraum um sich und der kann schon einmal mehrere Meter breit sein. Fremde sollten sich dem Akita also lieber nicht unüberlegt und direkt nähern, denn das kann er nicht leiden und er wird es sich auch nicht gefallen lassen. Während die meisten Hunde fremde Menschen schnell und gerne an sich heranlassen, ist das bei dieser Rasse nicht der Fall. Andere Artgenossen gegenüber steht der Vierbeiner auch eher uninteressiert gegenüber. Unbekannte Hunde dürfen ebenfalls nicht in seine direkte Nähe. Wenn er also auf andere Hunde trifft, sollte das immer unter Begleitung und Beobachtung stattfinden. In jungen Jahren ist das noch kein Problem, denn dann spielt er gerne mit anderen Welpen. In älteren Jahren zeigt er aber mehr als deutlich, welche Hunde er mag und welche er unausstehlich findet. Die Gründe dafür sind für den Halter meist vollkommen unergründlich.

Mit anderen Haustieren wie Pferde oder Hühner verhält es sich nicht anders und mit Katzen kommt die Rasse meist auch nicht sehr gut aus. Wenn der Akita aber in jungen Jahren bereits an andere Tiere in der Familie gewöhnt wird, ist das später oft kein Problem mehr. Wer das Herz eines Akitas erobert hat, wird sich auf eine eben lange Treue in höchstem Ausmaß verlassen können. Mit Härte und Druck kann die Rasse schlecht umgehen. Wenn der Vierbeiner aber gefallen möchte, macht er gerne und freiwillig mit. Allgemein sind Akitas überdurchschnittlich intelligent.

Ein ausgeprägter Jagdinstinkt

Lange Spaziergänge stehen bei der Hunderasse hoch im Kurs, auch wenn der Drang nach Bewegung allgemein nicht sehr hoch ist. Für die meisten Hundesportarten ist dieser Hund eher nicht geeignet, denn er macht definitiv nur dann mit, wenn ihm der Sinn danach steht. Manchmal bewegt er sich gerne im Garten, manchmal legt er sich aber auch einfach nur in die Grünanlage oder das Sofa und döst. Der Akita wurde ursprünglich als Jagdhund genutzt. Diese Leidenschaft liegt ihm noch heute tief in den Genen.

Die meisten Vierbeiner dieser Rasse leint man also besser nicht ab. Wittert der Akita einmal eine interessante Fährte, dann ist es um ihn geschehen – dann kommt er meist auch so schnell nicht wieder. Ein Ausflug mit langer Schleppleine und ein Garten mit hohem Zaun sind also wichtige Voraussetzungen. Ab und zu gibt es vereinzelt aber auch Akitas, die an der Jagd so gar kein Interesse zeigen. Das ist aber eher die Ausnahme.

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Welche Arten von Hundefutter gibt es?

Zunächst ist hierbei anzudeuten: Es gibt kein Futter, das es spezifisch nur für eine Rasse gibt! Ziel ist es dennoch, ein Futter zu finden, was so nah wie möglich die individuellen Bedürfnisse eines Hundes befriedigt und ihn reichlich mit Nährstoffen versorgt und vor allem die Gesundheit unterstützt. Letztendlich ist die Nahrung der ausschlaggebende Grundbaustein für das Wohlergehen Ihres Akita Inus. Somit ist es nicht übertrieben anzunehmen, dass die korrekte Ernährung mit das Beste ist, was Sie für Ihren Hund tun können.

Folgende Futterkategorien sind dabei vorweg zu unterteilen:

  •  Nassfutter
  •  Trockenfutter
  •  Mischfutter

Futter und Ernährung vom Akita

Gerade ein so kräftiger Hund wie der Akita ist auf nährstoffreiches und artgerechtes Futter angewiesen. Da diese Hunderasse insbesondere empfindlich auf einige Lebensmittel reagieren kann, was sich nicht selten in Hautausschlägen äußert, muss dabei vor allem auf eine individuelle verträgliche Ernährung geachtet werden. Manche Tiere reagieren etwa empfindlich auf bestimmte Fleischsorten oder Getreide im Hundefutter.

Sollte sich schon im jungen Alter herausstellen, dass der Vierbeiner auf bestimmtes Futter mit einer allergischen Reaktion reagiert, muss der Tierarzt oder ein Ernährungsberater mit ins Boot geholt werden. Dann lässt sich eine individuelle Lösung finden. Wenn nicht ganz klar ist, an welchem Bestandteil die Reaktion direkt liegt, hilft eine sogenannte Ausschlussdiät. Dann werden dem Akita nach und nach Futtersorten in unterschiedlichen Zusammensetzungen gefüttert, um den Übeltäter ausfindig zu machen. Nicht selten ist das Getreide das eigentliche Problem. In einem solchen Fall können Halter ganz einfach auf eine getreidefreie Ernährung setzen.

Eine abwechslungsreiche Mischung

Mit einem hochwertigen Hundefutter wie etwa von Anifit.de kann der Akita alle relevanten Nährstoffe aufnehmen. Ein minderwertiges Futter hingegen kann schnell zu einer Mangelernährung führen, da dem Tier dann wichtige Nährstoffe fehlen. Dann ist der Vierbeiner nicht so leistungsfähig, wie er eigentlich sein könne und auch Krankheiten sind dann deutlich wahrscheinlicher. Die Hunderasse kann grundsätzlich sowohl mit Trockenfutter als auch mit Nassfutter ernährt werden. Wie für alle Rassen gilt, dass eine Mischung aus beiden Futtervarianten die perfekte Ernährung darstellt. Dabei sollte das Nassfutter aber immer einen deutlich größeren Anteil ausmachen als Trockenfutter. Wie bei uns Menschen gilt auch beim Akita: Jedes Tier hat seinen eigenen Geschmack und bevorzugt ein wenig andere Dinge. Diese Bedürfnisse werden durch den Züchter, die Genetik und das Umfeld des Hundes geprägt. In den ersten Lebenswochen wird schon deutlich klar, welches Futter dem Hund am besten schmeckt.

Die Fütterung ist immer individuell

Halter des Akita müssen nicht nur darauf achten, dass hochwertiges Futter im Napf landen. Bei der Ernährung ist auch immer auf individuelle Faktoren zu achten. Zwar liefern die Angaben auf den jeweiligen Futterdosen eine gute Orientierung – wie viel und welches Futter der Akita braucht, unterscheidet sich aber von Tier zu Tier. Ist der Vierbeiner etwa besonders aktiv und wird mit ihm täglich stundenlang im Garten gefetzt ist der Energiebedarf deutlich höher als bei einem Tier, das einen deutlich gemütlicheren Charakter hat. Je höher der Energiebedarf ist, desto mehr Futter wird benötigt. Geflügel gilt beim Akita als gut verträgliches und gut verdauliches Lebensmittel und liefert mit den enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zudem wichtige Nährstoffe. Auch Johannisbrotschrot darf gerne öfter auf dem Speiseplan stehen.

Hundefutter Vielfalt

Anfit Hundefutter als Geheimtipp

Egal, ob sich die Halter dafür entscheiden, Trockenfutter oder Nassfutter zu füttern: Ein Blick auf alle Inhaltsstoffe ist in beiden Fällen unverzichtbar. Schon allein deswegen, weil viele Hunde gerade auf Schweinefleisch, einen hohen Anteil an pflanzlichen Proteinen oder viel Soja allergisch reagieren. Manche Leckerlies und Hundekuchen werden zudem nicht gut vertragen, weil künstliche Aromen oder gar Geschmacksverstärker beigemischt sind. Anfit.de hat sich daher als Geheimtipp für Hundehalter entpuppt. Hier landen ausschließlich frische und ausgesuchte Zutaten in der Dose. Damit fühlt sich das Haustier wohl und erhält alle essenziellen Nährstoffe und Vitalstoffe mit dem Futter. Die Inhalte der angebotenen Dosen basieren dabei so nah wie möglich auf der ursprünglichen Ernährungsgrundlage von Hunden. So liegt der Anteil an Frischfleisch immer zwischen 90 und 99 Prozent. Einige Hundehalte berichten, dass das Tier schon nach wenigen Wochen der Ernährungsumstellung hin zu Futter von Anifit deutlich vitaler wirkte und dank des besseren Stoffwechsels leistungsfähiger war. Das Unternehmen hat noch einen weiteren besonderen Service: Wer sich unsicher bei der Futterumstellung ist, kann jederzeit einen geschulten Fachberater erreichen, der dann mit Rat und Tat bei individuellen Fragen zur Seite steht.

Das passende Futter für Welpen

Auch bzw. insbesondere im Welpenalter sollten Halter auf eine qualitativ hochwertige Nahrung achten. In den ersten Wochen und Monaten ist es wichtig, weder für eine Überversorgung noch für eine Unterversorgung mit Nährstoffen zu sorgen. Diese können sich negativ auf den Bewegungsapparat und den Körperbau allgemein auswirken. Wie alle Welpen neigen auch Akitas dazu, ständig Hunger zu haben. Halter müssen dabei eisern bleiben, denn das große und bekannte Problem bei Hundewelpen: Wenn die kleinen Vierbeiner zu viel fressen, wachsen sie schlicht zu schnell in die Höhe. Dann kommt allerdings das Skelett nicht richtig mit und starke Gelenkprobleme im Alter sind oft die Folge. Beim Akita ist das umso wichtiger, da er ohnehin zu Hüftproblemen im Alter neigt. Hier müssen sich die Akita-Halter also immer gut an die Vorgaben auf der jeweiligen Packung des Futters halten. Kleine Abweichungen sind natürlich je nach individuellen Bedürfnissen vollkommen in Ordnung. Dennoch dienen die Angaben auf den Verpackungen als gute Orientierung. Wer sich unsicher ist, kann den Tierarzt in der Regel um Rat fragen.

Kostenlose Ernährungsberatung

Die Richtige Ernährung ist sehr wichtig für deinen Hund. Oftmals ist es nicht klar ersichtlich wie man den Hund passend genau Füttern soll und mit, welcher Menge. Wir von Hundefutter-Helden Helfen Dir zu 100% Kostenlos!

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Flüssigkeit ist lebenswichtig

Nicht nur hochwertiges Hundefutter gehört zu der perfekten Ernährung des Akita. Auch Wasser muss dem Tier rund um die Uhr angeboten werden. Der Bedarf richtet sich dabei immer nach der körperlichen Aktivität und der Futterart. Tiere, die hauptsächlich Trockenfutter fressen, müssen entsprechend mehr Flüssigkeit in Form von Wasser aufnehmen. Wer allerdings rund um die Uhr einen Wassernapf mit frischem Wasser aufstellt, riskiert nicht, dass der Hund zu wenig Wasser aufnimmt. Ausreichend Flüssigkeit ist für den Organismus des Akitas enorm wichtig. Das Wasser ist nämlich an zahlreichen Mechanismen beteiligt. Dazu gehören:

  • Kreislauf
  • Verdauung
  • Blutbildung
  • Zellteilung
  • Muskelgewebe
  • Stoffwechsel
  • Organaktivität

Hundefutter Rechner Akita

Hundefutterbedarf Akita

Wie für uns Menschen gilt auch für die Vierbeiner: Die perfekte Ernährung gibt es nicht. Mit den leckeren und vielseitigen Sorten an Nassfutter oder BARF-Produkten aus dem Hause Anifit kann allerdings eine gute Nährstoffversorgung gewährleistet werden. Dabei müssen natürlich immer auch individuelle Faktoren wie Gewicht, Erkrankungen und Alter beachtet werden. Sollten Hundehalter unsicher sein, ob ein bestimmtes Futter geeignet ist, lohnt es sich immer, den Tierarzt um Rat zu fragen. Das gibt Haltern ein Stückchen Sicherheit bei der Ernährung des Tieres

AlterWelpe1-2 Jahre3-7 Jahreüber 7 Jahre
Idealgewicht9Kg20Kg25Kg25Kg
Bewegungsmuffel293g501g582g490g
SpaziergängerWelpenschutz580g673g567g
SportlerWelpenschutz659g765g644g

Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender Email zur Verfügung: info@hundefutter-helden.de

Aussehen

  • Größe: männlich 64-70 cm, weiblich: 58-64 cm
  • Durchschnittsgewicht: Männlich: 27-41 kg, weiblich: 23-36 kg

Akitas sind große Hunde mit dickem, doppeltem Fell, das dem des Siberian Husky ähnelt. Ihr Fell ist in der Regel kurz, obwohl es einige Akitas gibt, die aufgrund des Vorhandenseins eines rezessiven Gens ein langes Fell haben (bekannt als Moku). Der amerikanische und der japanische Akita unterscheiden sich in Bezug auf die Fellfarben, da der amerikanische Akita in allen möglichen Farben vorkommen kann.

Akita Inu Entwicklung und Training

Der Fellfreund ist mit etwa acht Monaten fast ausgewachsen, denn in den kommenden Monaten wächst das Tier gewöhnlich nur noch ein paar Zentimeter. Die Tatsache, dass das Tier schon sehr schnell die volle Größe erreicht, aber in Wahrheit noch sehr jung ist, sollte von dem Halter berücksichtigt werden. Der Hund darf also in den ersten Monaten nicht überanstrengt werden.

Auch wenn er schon nach einem erwachsenen Vierbeiner aussieht, handelt es sich in Wahrheit doch noch um ein Kleinkind. Vieles Treppensteigen und sehr lange Spaziergänge müssen in den ersten Monaten noch nicht sein. Halter sollten dabei achtsam sein, denn der Hund kennt seine eigenen Grenzen nicht und läuft brav mit, wenn der Halter läuft. Gerade in jungen Jahren gemachte Fehler haben massive Auswirkungen auf die Gesundheit in den späteren Jahren. Gute Ernährung, ausreichende, aber nicht übermäßig viel Bewegung und Zuneigung können Krankheiten und Einschränkungen im Alter vermeiden.

Eine bestimmte, aber sensible Erziehung

Wie bereits beschrieben ist diese Hunderasse ausgesprochen schlau und gelehrig. Der Vierbeiner braucht aber eine konsequente Ansage und er muss wissen, was man von ihm will. Auch wenn er nach wie vor auf seinen Stolz plädieren wird, kann er gut erzogen werden und ist dann auch sehr gehorsam. Wer in der Erziehung Erfolge erzielen will, muss konsequent und gleichzeitig sensibel vorgehen. Mit Schreien kommt man hier nicht weiter. Ganz im Gegenteil. Als gutes Team lernt es sich dafür deutlich schneller und besser, Vertrauen zwischen Halter und Hund ist hier die wichtigste Voraussetzung. Wenn es zu Unsicherheiten kommt, kann ein Hundetrainer vielleicht den wichtigen Input von außen liefern und bei der Erziehung des Akita unterstützen. Am wichtigsten sind die Grundkommandos und der Umgang mit seinem Schutzverhalten und Jagdtrieb.

Dominanzverhalten

Eines der wichtigsten Bereiche in der Erziehung eines Akita ist das Verhalten in Bezug auf die Dominanz. Insbesondere Rüden der Rasse sind bekannt dafür, dass sie immer wieder die Grenzen austesten und den Versuch unternehmen, ob sie in der Rangordnung vielleicht doch aufsteigen können. Hier müssen Halter streng und konsequent bleiben und ein solches Verhalten strikt unterbinden.

Diese Kommandos helfen bei der Haltung

Unbedingt einüben sollte man mit dem Akita auch das Herkommen auf Zuruf. Das lässt sich in einer reizarmen Umgebung am besten trainieren – etwa in der Wohnung oder dem Garten. In den ersten 20 Wochen ist die beste Zeit, dieses Verhalten einzuüben. Entscheiden ist dabei eine freundlich zugewandte Körperhaltung des Menschen. Im Normalfall fühlt sich der Welpe ohnehin dort wohl, wo sich sein Halter aufhält. Das kann man sich gut zu Nutze machen. Den kleinen Hund einfach von der Leine lassen und sich entfernen. Das Tier wird dann zielstrebig den Schritten folgen. Dabei bewegt der Halter immer wieder seine Richtung. Bei jeder solchen Richtungsänderung muss genau auf das Verhalten des Tieres geachtet werden. Immer genau dann, wenn der Hund bei einer Änderung der Bewegung folgt, wird das Kommando „hier“ gerufen. Wenn der Vierbeiner dann angelaufen kommt, kniet man sich und ruft ihn beim Herbeilaufen freundlich. Als Belohnung gibt es eine Streicheleinheit und ein Leckerli. Mit einem weiteren Zeichen wie „Geh“ oder „Lauf“ wird er wieder entlassen. Solche Übungen sollten jeden Tag rund 10 Mal wiederholt werden.

Für den Fall, dass der Welpe nicht einfach folgt, kann man diese Übung etwas abwandeln und sich verstecken. In einem unbeobachteten Moment versteckt sich der Halter etwa hinter einem Busch, von dessen Position er den Hund noch sehen kann. Sobald der kleine Hund merkt, dass sein Rudel sich aus dem Staub gemacht hat, wird er sich auf die Suche machen. Dabei wird wieder „Hier“ gerufen und das Verhalten beim Ankommen mit Streicheln und Leckerli belohnt. So lernt der treue Vierbeiner, dass es keine gute Idee ist, seine Bezugsperson aus den Augen zu lassen. Die Versteck-Übung wird am besten auch bis zu 10 Mal am Tag wiederholt. Das Kommando „Hier“ kann in folgenden Situationen helfen:

  • gefährliche Situationen
  • Kontaktsituationen mit anderen Hunden
  • Einschränkung des Jagdtriebs

Akita Inu Pflegehaltung

Die Hunderasse benötigt definitiv einen erfahrenen Halter, der sich mit der Erziehung und dem Verhalten der Tiere allgemein gut auskennt. Zudem sollte er die Zeit, Geduld und das Verständnis haben, sich voll und ganz auf einen Hund einzulassen. Hier ist eine konsequente Erziehung unerlässlich. Der Akita ist außerdem kein Vierbeiner, der einfach so nebenherlaufen kann bzw. sollte. Grundsätzlich handelt es sich beim Akita um einen Einzelgänger.

Die Familie ist dem Tier schon genug, andere Hunde oder gar Katzen kann er in der Regel nicht leiden. Außerdem lebt der Einzelgänger lieber zurückgezogen. Viele Kontakte, ständiger Trubel und Herumfetzen auf der Hundewiese sind nicht das, was sich ein Akita vorstellt. Jeder, der sich aber auf einen stolzen, selbstständigen und freundlichen Hund einstellen kann, wird in dieser Hunderasse ein treues Gefährden finden.

Der Akita ist zwar nicht der größte Läufer, aber natürlich braucht er täglich seinen Auslauf. Allerdings bewegt er sich natürlich nur, wenn er auch möchte. Steht ihm einmal nicht der Sinn danach, haben Halter keine bis wenig Chancen. Ein Nachmittag schlafend im Garten oder im Körbchen ist für diese Hunderasse auch ein schöner Zeitvertreib. Ebenso seine Lust auf Training und Spiele kommt nur dann auf, wenn ihm danach ist. Daher müssen ihn Halter davon überzeugen, dass es für ihn nur Vorteile hat, wenn er das tut, was dieser von ihm erwartet.

Der Akita ist sehr pflegeleicht

Das typische Fell benötigt nicht viel Pflege. Wenn es hin und wieder gebürstet wird, reicht das meist schon aus. Schmutz im Fell fällt von ganz allein ab oder kann ausgebürstet werden, daher ist Baden nur im absoluten Notfall nötig und sinnvoll. Der Akita reagiert auf ein Bad empfindlicher als andere Artgenossen, immerhin ist seine Haut besonders sensibel. Wenn sich das Fell, und das ist zweimal im Jahr der Fall, wechselt, dann braucht es ein bisschen mehr Aufwand. Einmal am Tag muss dann gründlich gebürstet werden und mit herumliegenden Hundehaaren muss man sich in diesen Tagen Zuhause auch abfinden. Das ist allerdings verkraftbar, da ein Akita ansonsten nahezu keine Haare verliert.

Die richtige Bewegung

Das Tier braucht schon allein der Größe wegen einiges an Bewegung. Jedoch ist diese Rasse kein Schlittenhund, wie etwa ein Husky. Ein bis zwei Stunden Spaziergang am Tag reichen dem Tier meist aus. Im Trab ist ein Spaziergang, wenn möglich, außerdem die beste Möglichkeit. Dabei handelt es sich um das natürliche Lauftempo eines Hundes und gerade große Hunde können davon profitieren. Und wie sieht es mit dem Garten aus? Ein solcher ist für die Vierbeiner natürlich immer gut, allerdings ist er für den Akita nicht zwingend notwendig. Das Tier bewegt sich im Garten ohnehin nicht viel und ist dort oft nur, wenn die Familie draußen mit außen ist.

Umgekehrt gilt: Wer einen Garten hat, kann damit auf keinen Fall die Spaziergänge ersetzen. Grundsätzlich ist es möglich, einen Akita in der Wohnung zu halten, immerhin ist er auch recht sauber und ruhig. Dann müssen natürlich alle anderen Umstände stimmen und zudem beachtet werden, dass der Akita sowohl in jungen Jahren als auch im Alter nicht für das Treppensteigen gemacht ist. Das mag als Welpe noch einfach sein – einen 30 Kilogramm schweren Hund die Treppen nach oben tragen ist allerdings wahrlich kein Spaß.

Ein paar Stunden darf der Akita auch einmal allein Zuhause sein, allerdings sollte er ansonsten immer bei der Familie leben. Veraltete Haltungsformen wie eine Zwingerhaltung kommen für den Akita nicht infrage. Wer den Hund Teil der Familie sein lässt, sich ausreichend mit ihm beschäftigt und seine Bedürfnisse erfüllt, der kann auf einen treuen Lebensgefährten zählen.

Gesundheit und Pflege

Wie bereits beschrieben ist der Akita ein recht pflegeleichtes Haustier. Zweimal im Jahr steht bei ihm der Fellwechsel an. Dann wirft das Tier seine gesamte Unterwolle ab und es muss regelmäßig gebürstet werden. Nach bis zu drei Wochen ist diese Phase dann vorbei und das Fell erstrahlt wieder im neuen Glanz. Hin und wieder müssen sich Halter auch um die Krallen des Hundes kümmern. Wenn sie zu lang werden, stört ihn das beim Laufen und verursacht unter Umständen Schmerzen. Die Pfotenpflege und das Krallenschneiden sind für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Vierbeiners sehr wichtig. Wie oft die Nägel gekürzt werden, ist abhängig davon, wie rasch das Horn nachwächst. Beim Akita wachsen diese genauso schnell wie bei den meisten anderen Hunden auch. Zu Beginn ist es ausreichend, die Krallen jede Woche ein wenig mit der Feile abzuschleifen. Später werden sie dann alle drei Wochen ein kleines Stück zurückgeschnitten. Dabei gilt genauso wie beim Baden: So häufig wie nötig aber so wenig wie möglich. Wer seinem Akita die Krallen schneidet, geht am besten wie folgt vor:

  1. Der Hund sollte entspannt und ruhig liegen oder sitzen. Mit der freien Hand umschließt der Halter dann die Pfote. Der Griff sollte nicht zu fest, aber dennoch fest genug sein.
  2. Die Umgebung für das Krallenschneiden ist am besten gut ausgeleuchtet. Bei einer weißen Hornfarbe lässt sich das weiße oder rosarote Leben gut erkennen. Sind die Krallen aber schwarz, hilft zusätzlich eine Taschenlampe
  3. Die Krallenzange wird etwa mit einem Millimeter Abstand zum Leben angesetzt. Dann wird sie abgezwickt. Halter sollten dies mit einem gezielten Schnitt machen, dann wird die Kralle nicht gequetscht.
  4. Mit einer Feile wird die Schnittstelle ein wenig nachbearbeitet. Die Feile wird nur in eine Richtung bewegt, sodass es für den Hund nicht unangenehm ist.

Tipp zum Krallenschneiden

Für den Hund fühlt sich das Schneiden wohl etwa so an, wie wenn wir uns die Fingernägel schneiden. Trotzdem ist es für das Tier zu Beginn etwas seltsam. Deshalb ist es gut, wenn das Prozedere schon in jungen Jahren geübt wird. Am besten gelingt das, in dem der Akita schon als Welpe überall gestreichelt wird – also auch immer wieder an den Beinen und Pfoten. So ist der die Berührung bewohnt und nimmt das Krallenschneiden deutlich gelassener.

Die häufigsten Krankheiten

Auch wenn die Hunderasse von seriösen Züchtern nicht sehr krankheitsanfällig ist, hat der Hund für einige Krankheiten eine gewisse genetische Veranlagung. Hierzu gehören die folgenden Gesundheitsdefizite:

  • Sebadenitis (SA)

Dabei kommt es mit der Zeit zu Entzündungen an den Talgdrüsen der Haut, welche irgendwann eben diese Drüsen zerstören können. Warum diese Hautkrankheit auftritt, ist bisher noch nicht wissenschaftlich geklärt worden. Einige Tierärzte vermuten aber, dass es sich um eine Autoimmunreaktion handelt. Davon spricht man, wenn sich das eigene Immunsystem gegen den eigenen Organismus wendet und sich sozusagen selbst angreift. Symptome für eine Sebadentitis sind trockene Stellen auf der Haut, die nicht selten Schuppen bilden. Auch starker Juckreiz ist dann oft die Folge. Unverträglichkeiten gegen bestimmtes Futter oder Magen-Darm-Beschwerden sind weitere Anzeichen bzw. Folgen der Hauterkrankung. Manchmal bildet der Hund auch übermäßig viel Ohrenschmalz.

  • Hüftgelenksdysplasie (HD)

Eine ebenfalls häufig beim Akita auftretende Krankheit ist die Hüftgelenksdysplasie. Bei der Fehlbildung der Gelenke an der Hüfte kommt es zu einer raschen Abnutzung. Das ist meist mit entsprechenden Schmerzen verbunden. Für die Behandlung gibt es einige Möglichkeiten, auch eine Operation ist möglich.

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Tierversicherung für den Hund: Absichern für den ernstfall

Vorweg ist bereits zu erläutern, dass Versicherungen aller Art sich immer mehr für Sie und für Ihr Tier lohnen.

Wer sich für einen Hund entscheidet, braucht nicht nur viel Zeit, Platz und Geduld. Ein gewisses finanzielles Polster ist ebenso wichtig. Sei es die teure Rechnung vom Tierarzt nach einer Operation oder Schadensansprüche bei einem Personenschaden. Hier kann sowohl eine Hundehaftpflichtverbesserung als auch eine Hundekrankenversicherung Abhilfe schaffen. Warum diese Versicherungen noch weitere Vorteile hat und was es dabei unbedingt zu beachten gibt, ist in diesem Artikel zusammengefasst.

Die Hundehaftpflichtversicherung

Immer dann, wenn das eigene Tier einen Schaden verursacht, muss der Halter für diesen haften. Dann ist es natürlich eine gute Sache, wenn zuvor eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. In manchen Bundesländern ist es sogar Pflicht, eine Hundehaftpflichtversicherung zu wählen. Aktuell betrifft dies Halter aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

Wer einen Listenhund bei sich zuhause hält, ist mittlerweile bundesweit dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für das Tier abzuschließen. In Zahlen ausgedrückte bedeutet das einen Betrag von etwa 50 bis 100 Euro im Jahr. Die Summe richtet sich dabei immer nach der Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens und der vereinbarten Deckungssumme. Wer es sich also leisten kann, kann durchaus eine Selbstbeteiligung von 120 Euro oder etwas mehr wählen, da die Beiträge im Monat dann noch einmal deutlich niedriger ausfallen. Das bedeutet aber auch, dass Halter dann im Falle eines kleinen Schadens selbst aufkommen müssen.

Deckungssummen für die Hundeversicherung beachten

Bevor die Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, machen sich Interessierte am besten Gedanken über die Deckungssumme. Diese Summe legt einen gewissen Wert fest, bis dem die Versicherung einen Schaden übernimmt. Meist handelt es sich dabei um Summen zwischen drei und fünf Millionen Euro. In einigen Bundesländer gibt es feste Vorschriften, bis zu welcher Summe ein Schaden abgesichert sein soll.

In Niedersachsen sind Halter etwa gesetzlich dazu verpflichtet, eine Mindest-Deckungssumme von einer halben Million Euro für Personenschäden auszuwählen. Experten empfehlen hierbei, eine möglichst hohe Deckungssumme mit einer eher kleinen Selbstbeteiligungssumme auszusuchen. Wie genau die Haftpflichtversicherung für Hunde abgeschlossen wird muss aber im Einzelfall entschieden werden.

In diesen Fällen springt die Hundeversicherung nicht ein

Bevor die Versicherung abgeschlossen wird, muss darüber nachgedacht werden, welche Schäden im Zweifel abgedeckt sind. Aufkommen muss sie für Personenschäden genauso wie für Sachschäden und Vermögensschaden. In den meisten Fällen sind dabei all die Schäden ausgenommen, die auf
sogenannte „gefahrdrohende Umstände“ zurückzuführen sind.

Ein solcher Umstand kann etwa gegeben sein, wenn jemand über eine Verhaltensauffälligkeit des eigenen Tieres Bescheid weiß und ihn dennoch ohne Leine ausführt. Auch beachtet werden sollte, dass die Versicherung einen Schaden nicht übernimmt, wenn es sich um geliehene, gemietet oder gepachtete Dinge handelt. Die  Versicherung springt auch dann nicht ein, wenn die Halter einen Schaden erst nach einigen Tagen und damit zu spät meldet. Gleiches gilt für Bußgelder oder Straftaten.

Krankenversicherung für den Hund

Hunde leiden genauso wie wir Menschen ab und zu an einer Erkrankung. Die medizinische Versorgung kann dabei ganz schön kostspielig sein, das weiß jeder Hundebesitzer. Allein eine normale Untersuchung kann schon einmal mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Muss wegen einer ernsthaften Erkrankung operiert werden, kann ein vierstelliger Betrag auf der Rechnung durchaus vorkommen.

Eine Krankenversicherung für das Haustier kann daher eine sinnvolle Investition sein. Sie übernimmt einen wesentlichen Teil der anfallenden Tierarztkosten und kann damit eine echte Entlastung für unvorhergesehene Eingriffe bei kleinem Budget sein.

Verletzungen sind schnell passiert

Hunde liegen nicht nur auf dem Sofa und schlafen. Sie fetzen gerne über die Hundeweise und spielen mit Artgenossen. Da kann es im Eifer des Gefechts schon einmal passieren, dass sich ein Tier verletzt. Dann müssen die Tierarztkosten vom Halter selbst bezahlt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass der eigene Hund einem anderen Hund eine Verletzung zugefügt hat. In einem solchen Fall kann eine Hundehaftpflichtversicherung oder die Krankenversicherung – oder aber eine Kombination aus beiden Versicherungen – für den Schaden aufkommen.

Arztbesuche mit dem Hund sind wichtig

Ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt ist allen Haltern ans Herz zu legen. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung können so alle Körperstellen auf mögliche Erkrankungen und Anzeichen untersucht werden. Auch bei kleineren Verletzungen ist der Besuch beim Tierarzt eine gute Sache. Je nach Tierkrankenversicherung hat der Halter die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der dafür anfallenden Kosten zurückerstattet bzw. übernommen zu bekommen. Die Höhe richtet sich dabei immer nach dem Prozentsatz in der Vereinbarung des Tarifs. Insgesamt übernehmen die meisten Versicherungen aber die unterschiedlichsten Tierarztkosten – sowohl für eine ambulante als auch für eine stationäre Behandlung. Abgedeckt sind in der Regel auch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren, Ultraschall, Röntgen, Operation, Nachuntersuchungen und homöopathische Behandlungsformen. Wenn eine Kastration medizinisch notwendig ist, übernehmen manche Kassen sogar eine solche.

Kostenübernahme bei anstehenden Operationen

Wer schon einmal seinen Hund operieren lassen musste weiß: Eine vierstellige Rechnung für einen solchen Eingriff ist mehr die Regel als die Ausnahme. Deshalb haben viele Tierversicherungen auch eine bestimmte OP-Versicherung für Hunde im Portfolio. Hier werden dann jegliche Untersuchungen
vor und nach dem Eingriff, sowie die Operation an sich, übernommen. Von den meisten Kassen übernommen werden folgende Eingriffe:

  • Zähne ziehen
  • Grauer Start
  • Tumore
  • Kreuzbandriss
  • Ohrenentzündung
  • Magenumdrehung
  • Gebärmutterentzündung
  • Ellenbogen-Dysplasie

Hundehaftpflichtversicherung und Hundekrankenversicherung vorher vergleichen

Wie bei allen Versicherungen gilt selbstverständlich auch für Tierversicherungen: Bevor eine Hundehaftpflichtversicherung oder eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen wird, sollten sich Interessierte zunächst mit den Konditionen beschäftigen und das Kleingedruckte lesen. Das ist bei Versicherungen besonders wichtig, um hinterher nicht enttäuscht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Außerdem lohnt sich ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter. Internetportale wie Verivox vergleichen die unterschiedlichen Versicherungen beispielsweise übersichtlich. Je nachdem welche Bereiche abgedeckt werden sollen, lohnen sich unterschiedliche Pakete. Ein Versicherungsmakler kann Hundehalter zusätzlich heben, die passende Versicherung für den Vierbeiner zu finden. So lässt sich das Leben mit dem Hund genießen – ohne an horrende Kosten für Schäden oder Krankheiten denken zu müssen.

Fazit

Ein schmerzhafter Tritt des Hundes in eine Glasscherbe oder ein aus Spiellaune zerbissener Schuh des Nachbarn: Wer die Vierbeiner hält muss damit rechnen, dass auch einmal etwas zu Schaden geht
oder sich das Tier verletzt. Die Behandlungskosten und mögliche Schadensansprüche sind dann oft
nicht überschaubar und können einem schnell finanziell das Genick brechen. Hundebesitzer sind also
gut beraten, sich nach den passenden Hundeversicherungen zu erkundigen.

Berühmte Besitzer Akita

Der Akita wurde vor allem durch einen ganz besonderen Film bekannt: Hachiko.

Dafür kamen mehrere verschiedene Hunde zum Einsatz, die sich eine Rolle teilten. Trotz des berühmten Films gibt es nicht viele Stars und Sternchen, die diese Hunderasse halten. Von einem weltbekannten Politiker ist allerdings bekannt, dass er ein großer Fan der Rasse ist: Der russische Präsident Wladimir Putin hält einen Akita namens Yume, den er ab und zu auch einmal zur Begrüßung von Staatsgästen mitnimmt.

Auch der Schauspieler Alain Delon hat Gefallen an der japanischen Rasse gefunden und hält daher einen eigenen Akita bei sich.

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