Dogo Argentino

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Steckbrief Dogo Argentino

Der Dogo Argentino gehört eher zu den unbekannten Hunden hierzulande. Das Muskelpaket in weißer Farbe hat aber jede Menge Fans. Das liegt vor allem an seinem vielseitigen Charakter. So eignet er sich nicht nur als Wachhund, sondern auch als fröhlicher Familienhund. Allerdings gehört er definitiv in erfahrene Hände. Worauf es bei Fütterung, Erziehung, Pflege und Gesundheit ankommt, haben wir hier übersichtlich zusammengefasst.

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Geschichte Dogo Argentinos

Diese Rasse großer Hunde stammt aus der Provinz Córdoba, die ein Teil der Region Centre in Argentinien ist. Die Rasse wurde von Dr. Antonio Nores Martinez geschaffen. Er war ein renommierter Arzt, der zu einer traditionellen, hundebegeisterten Familie gehörte. Seine Leidenschaft für Hunde veranlasste ihn 1928 dazu, die Grundlage für eine neue Rasse zu schaffen. Er nannte diese Rasse Dogo Argentino und legte auch einen Standard fest, den die Hunde erfüllen mussten, um als reinrassig zu gelten.

Dr. Nores erreichte diese bemerkenswerte Leistung durch verschiedene Methoden der Kreuzung zwischen verschiedenen reinrassigen Hunderassen wie Deutsche Dogge, Bullterrier, Pointer, Bullmastiff, Spanischer Mastiff, Stierhund, Irischer Wolfshund und Großer Pyrenäe mit dem inzwischen ausgestorbenen Cordoba-Kampfhund. Nach jahrelangen Charakterstudien, der Auswahl der richtigen Rassen und der Kreuzung vieler Hunde erhielt Dr. Nores schließlich seine erste Familie von Dogo Argentinos.

Argentinische Dogos waren ursprünglich als Kampfhunde gedacht, aber Dr. Nores nahm seinen Hund ein paar Mal mit auf die Jagd, und der Hund zeigte fantastische Fähigkeiten. Dank seines mutigen Wesens, seiner territorialen Instinkte und seiner flinken Reflexe wurde der Hund zu einem Großwildjäger. Im Laufe der Zeit wurde die Jagd jedoch obsolet, sodass sich die Hunde an diese Veränderungen anpassten und ihren Beutetrieb in eine neue Richtung lenkten: den Schutz ihrer Besitzer.

Heute sind Dogo Argentinos unüberwindliche Beschützer ihrer Familien. Sie sind sehr edel und sind großartige Begleiter für ihre Besitzer. Seit über hundert Jahren werden die Hunde eingesetzt, um Bauernhöfe und Häuser vor dem Einbruch von Kleintieren wie Waschbären bis hin zu wilden Raubtieren wie Pumas zu bewachen. Die Hunde wurden auch von Wanderern auf langen Touren mitgenommen, da sie die Ausdauer und den Mut hatten, Berglöwen zu begegnen.

Dank der Bemühungen von Dr. Augustin Nores Martinez, dem Bruder des Schöpfers des Dogo Argentino, wurde die Rasse schließlich 1973 von der FCI als erste argentinische Rasse anerkannt.

Charakter Dogo Argentino

Dass diese Hunderasse eine kraftvolle Erscheinung ist, kann wohl niemand bestreiten. Um seinen Charakter und den Grund für seinen besonderen Körperbau besser zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick in den Ursprung der Rasse. Sie geht insgesamt zurück bis in das Jahr 1928. Damals kreuzte ein Züchter bewusst doggenartige Hunde mit Listenhunden. Das Ziel war es damals, einen Allrounder zu schaffen.

Ein Hund, der sich gut für die Jagd eignet, ein perfekter Wachhund ist aber trotzdem einen guten Familienhund abgibt. Zu Beginn wurde die Hunderasse vor allem für die Jahr auf Wildschweine eingesetzt. Um es mit dieser nicht ungefährlichen Tierart aufzunehmen, musste der Dogo Argentino natürlich ein ordentliches Kraftpaket sein. Darin liegt übrigens auch der Grund seiner hellen Fellfarbe. Diese sollte ihn damals davor schützen, im Gefecht der Jagd mit der Beute verwechselt und erschossen zu werden. Heute ist diese Rasse auch als Familienhund sehr beliebt.

Freundliches Wesen mit Kanten

Auch wenn sein eigentlicher Einsatztweck damals die Jagd war: Der Dogo Argentino gilt als ein sehr aufgeschlossener, freundlicher und fröhlicher Hund. Dabei ist er sich seiner eigenen Kraft sehr wohl bewusst, weiß aber mit ihr umzugehen. Innerhalb der Familie verhält er sich freundlich und liebevoll. Fremden gegenüber ist er aber eher distanziert. Halter müssen darauf achten, dass dieser Vierbeiner ein stark ausgeprägtes territoriales Verhalten besitzt. Fremde Menschen sollten sich also nicht einfach ungefragt nähern, denn der Vierbeiner könnte es als Eindringen in sein Revier deuten.

Ein starker Jagdtrieb

Auch wenn der Dogo Argentino nicht mehr aktiv für die Jagd eingesetzt wird: Sein Jagdtrieb ist immer noch sehr stark ausgeprägt. Halter sollten also unbedingt darauf achten, dass der Garten ausbruchssicher ist. Sonst kann es schon einmal passieren, dass der Hund die Nachbarskatze entdeckt und über alle Berge ist. Sehr beliebt ist vor allem seine Aufmerksamkeit. Auch wenn der Dogo Argentino sich gut als Wachhund eignet, neigt er nicht zum Kläffen.

Konsequente Erziehung gefragt

Der Dogo Argentino gilt als sehr eigenwillig und selbstbewusst. Das liegt sicherlich auch an seinen vielen Muskeln, denen er sich auch bewusst ist. Genauso wie seinem Erscheinungsbild und seiner Wirkung auf andere Hunde und Menschen. Daher neigen gerade Rüden dazu, das Rudel der Familie übernehmen zu wollen. Hier braucht es eine sehr konsequente Erziehung, die den Hund wieder an seine Stelle zurückverweist.

Passt der Dogo Argentino zu uns?

Diese Hunderasse ist in seiner Haltung anspruchsvoll. Daher sollten sich Interessen am besten zweimal überlegen, ob diese Rasse zur Familie passt. Ein Vierbeiner ist ein Lebewesen und benötigt viel Geduld, Liebe und Zeit. Das ist besonders bei einem anspruchsvollen Beruf nicht einfach. Bei solchen großen Hunderassen spielt auch das Geld eine Rolle. Große Rassen sind grundsätzlich deutlich teurer. Sie fressen größere Mengen, die Tierarztkosten sind meist teurer, ein größeres Auto zum Transport wird benötigt und auch alle anderen Artikel gehen mehr ins Geld als bei kleinen Rassen. Am besten beschäftigen sich Interessierte zuvor genau mit der Rasse. Dazu lohnt es sich, Kontakt zu Züchtern aufzunehmen. Vielleicht gibt es im Bekannten- und Freundeskreis aber auch jemanden, der dieses Tier hält. Dann kann schon einmal ein bisschen „hineingeschnuppert“ werden, wie der Umgang mit dem Dogo Argentino abläuft.

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Futter & Ernährung für den Dogo Argentino

Der Dogo Argentino ist ein ganz schönes Muskelpaket. Kein Wunder also, dass diese Hunderasse enormen Hunger hat. Beachtet werden muss dabei, dass der Nahrungsweg verglichen mit anderen Hunderassen recht kurz ist. Blähungen sind deshalb ein häufiger Begleiter. Deshalb muss bei diesem Vierbeiner besonders auf eine hochwertige Nahrung geachtet werden. Ansonsten können Unverträglichkeiten zu Problemen mit der Verdauung führen. Diese äußern sich beim Dogo Argentino sehr oft in Form von Hautallergien.

Auf die Futtermenge bei Welpen achten

Gerade in jungen Jahren hat der Dogo Argentino ständig Hunger. Dann liegt es am Halter, entsprechend konsequent zu sein. Vier bis fünf Mahlzeiten verteilt über den Tag sind hierbei vollkommen ausreichend. Die Angaben auf den jeweiligen Verpackungen der Futterhersteller liefern eine gute Orientierung. Wichtig ist allerdings, dass Halter des Vierbeiners nicht mehr Futter anbieten als empfohlen. Und das auch dann nicht, wenn der Hund die ganze Zeit bettelt. Warum? Welpen wandeln die überflüssige Energie nicht in Fett um. Stattdessen wachsen sie einfach zu schnell. Dann kommen die Knochen nicht hinterher und spätere Probleme bei der Bewegung des Tieres sind vorprogrammiert. Daher ist bei der Fütterung von Welpen Konsequenz angesagt: Auch wenn der kleine Hund ständig nach neuem Futter bettelt, sollten die Besitzer nicht nachgeben.

Ruhezeiten nach der Fütterung

Der Dogo Argentino gehört zu den großen Hunderassen. Diese neigen leider zu Magenverdrehungen. Dabei dreht sich das Organ um die eigene Achse und schnürt damit die gesamte Blutversorgung ab. In einem solchen Fall muss umgehend ein Tierarzt kontaktiert werden. Magenverdrehungen bei Hunden sind akut lebensgefährlich und mit immensen Schmerzen für den Hund verbunden. Um eine solche Verdrehung zu verhindern, sind zwei Dinge besonders wichtig.

  1. Keine zu großen Portionen

Die Hunderasse hat einen hohen Bedarf an Energie und die Futtermengen sind daher nicht gerade klein. Damit der Dogo Argentino dieses Futter gut verdauen kann und eine Verdrehung des Magens unwahrscheinlich wird, sollte die tägliche Menge immer auf zwei, vielleicht sogar auf drei, Mahlzeiten aufgeteilt werden und niemals alles auf einmal in den Napf gegeben werden.

  1. Ruhezeiten nach der Fütterung

Wenn das Tier seine Portion erhalten hat, ist Ruhe angesagt. Gefüttert werden sollte daher immer erst nach dem Gassigehen und nach körperlicher Aktivität. Wenn der Hund sein Futter aufgenommen hat, hält er am besten ein bis zwei Stunden Ruhe. Durch den Garten toben, spielen oder eben eine Runde Gassi sind dann tabu. Das reduziert das Risiko einer Verdrehung sehr effektiv.

Gesundes Futter dank Anifit

Wie bereits angesprochen: Gerade beim Dogo Argentino müssen Halter auf eine gesunde Ernährung achten. Dabei ist es wichtig, dass dieses einen hohen Anteil an Fleisch hat und alle relevanten Vitamine und Nährstoffe enthalten sind. Leider gehört es zur Wahrheit, dass einige Futterhersteller zu chemischen Geschmacksverstärkern, billigen Füllmitteln und Konservierungsstoffe greifen. Für den Organismus des Hundes ist das keine gute Sache, denn diese Inhaltsstoffe gehören nicht in einen Futternapf und damit auch nicht in den Körper des Vierbeiners. Für Halter ist bei der Vielzahl an Angeboten und Produkten der Überblick oft schwer. Der Preis allein kann mittlerweile leider kein Garant mehr für die Qualität sein. Daher empfehlen wir guten Gewissens den Futterhersteller Anifit. Dieser nutzt lediglich Zutaten in Bio-Qualität und füllt seine Dosen mit bis zu 99 Prozent Frischfleischanteil. Außerdem verzichtet der beliebte Hersteller auf:

  • Kadavermehl
  • Schlachtabfälle
  • Zucker
  • Getreide
  • Ungesunde Fette
  • Konservierungsstoffe
  • Geschmacksverstärker

Nahrungsergänzung für die Rasse

Der Dogo Argentino gehört zu den muskulösesten Rassen überhaupt. Deshalb ist es empfehlenswert, bestimmte Nahrungsergänzungen mit in die Ernährung einzubeziehen. Dabei bieten sich beispielswiese Fischöl oder Calcium an. Diese können etwa in das Nassfutter gemischt werden oder in die Ernährungsform BARF mit einbezogen werden. Sie unterstützen den Aufbau von Knochen und Muskeln. Nahrungsergänzungsmittel finden sich übrigens ebenfalls im Onlineshop von Anifit. Wer sich unsicher ist, kann zudem einen Profi für Hundeernährung um Rat bitten.

Die unterschiedlichen Arten von Hundefutter

Bei der Ernährung des Dogo Argentino gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dabei greifen Halter am häufigsten zu einer Ernährung mit Nassfutter oder Trockenfutter. Auch die Möglichkeit, das Tier zu barfen ist bei der Hunderasse eine gute Möglichkeit. Da sich dennoch einige Hundehalter unsicher sind, worin genau die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Futterarten liegen, haben wir diese einmal kurz und knapp zusammengefasst.

Hundefutter Vielfalt

Ernährung mit BARF

Für diese Form der Ernährung brauchen Halter etwas Zeit. Nicht nur für die Zubereitung der Mahlzeiten, sondern auch in der Beschäftigung mit der Thematik. Einfach loslegen ist hier der falsche Weg. Stattdessen lohnt es sich, Ratgeber zu lesen oder andere Halter mit Erfahrung zu fragen. Grundsätzlich wird das Tier dabei ausschließlich mit unverarbeiteten Lebensmitteln versorgt. Dabei ist rohes Fleisch der Hauptbestandteil. Das hat den Vorteil, dass bei Unverträglichkeiten gut agiert werden kann. Der Halter hat genau im Blick, was am Ende für seinen Hund im Napf landet.

Ernährung mit Trockenfutter

Trockenfutter für den Dogo Argentino hat den Vorteil, dass es leicht gelagert werden kann. Außerdem entsteht nicht so viel Müll wie beim Nassfutter. Die Bestandteile schützen zudem vor Zahnbelag, da sie diesen beim Kauen abkratzen. Allerdings ist der Geschmack von Trockenfutter meist nicht so intensiv und gerade kranke und fressfaule Hunde sind davon oft schwer zu begeistert. Ein weiterer Nachteil: Trockenfutter enthält keinerlei Flüssigkeit und so viel Wasser über den Napf aufzunehmen ist praktisch nicht möglich. Außerdem gehen bei der Herstellung durch Erhitzen und Pressen viele Vitamine verloren. Achtung: Gerade beim Dogo Argentino ist von einer reinen Ernährung mit Trockenfutter abzuraten.

Ernährung mit Nassfutter

Nassfutter enthält schon einen wichtigen Teil des täglichen Flüssigkeitsbedarfes und schmeckt recht intensiv. Außerdem gibt es dieses in verschiedensten Zusammensetzungen und Geschmacksrichtungen. Einzige Nachteile: Es ist etwas schwer zu lagern und entsprechend schwer zu tragen. Außerdem muss es nach kurzer Zeit gefressen werden, da es sonst schlecht wird. Einige Halter stärt außerdem der starke Geruch. Viele Ernährungsexperten für Viereiner empfehlen eine Fütterung mit zwei Drittel Nassfutter und einem Drittel Trockenfutter.

Die Ernährung muss individuell sein

Grundsätzlich gilt für jede Hunderasse und damit auch für den Dogo Argentino: Jedes Tier ist ein bisschen anders. Daher ist die Mengenangabe auf der Dose oder Verpackung auch immer nur ein Richtwert. Manche Vierbeiner liegen gerne viele Stunden in ihrem Hundekorb und lassen alles ein bisschen ruhiger angehen. Dann sollten die Futtermengen auch entsprechend reduziert werden.

Das gilt natürlich auch für Senioren, wenn diese nicht mehr so aktiv sind. Ist das Haustier aber enorm aktiv und tobt den halben Tag durch den Garten, nimmt an vielen Sportevents teil oder geht jeden Tag mit zum Joggen, braucht der Hund mehr Energie als andere Artgenossen. Dann kann die Futtermenge ein wenig erhöht werden. Wer sich unsicher ist, sollte einfach einmal mit seinem Tierarzt sprechen oder sich Rat bei einem Hundetrainer bzw. einem Hundeernährungsexperten einholen.

Kostenlose Ernährungsberatung

Die Richtige Ernährung ist sehr wichtig für deinen Hund. Oftmals ist es nicht klar ersichtlich wie man den Hund passend genau Füttern soll und mit, welcher Menge. Wir von Hundefutter-Helden Helfen Dir zu 100% Kostenlos!

Gerne unterstützen wir unsere Community bei allen Fragen zum Thema Hundefutter.

Hundefutter Rechner Dogo Argentino

Hundefutterbedarf  Dogo Argentino

Wie für uns Menschen gilt auch für die Vierbeiner: Die perfekte Ernährung gibt es nicht. Mit den leckeren und vielseitigen Sorten an Nassfutter oder BARF-Produkten aus dem Hause Anifit kann allerdings eine gute Nährstoffversorgung gewährleistet werden. Dabei müssen natürlich immer auch individuelle Faktoren wie Gewicht, Erkrankungen und Alter beachtet werden. Sollten Hundehalter unsicher sein, ob ein bestimmtes Futter geeignet ist, lohnt es sich immer, den Tierarzt um Rat zu fragen. Das gibt Haltern ein Stückchen Sicherheit bei der Ernährung des Tieres

AlterWelpe1-2 Jahre3-7 Jahreüber 7 Jahre
Idealgewicht23Kg37Kg40Kg6Kg
Bewegungsmuffel653g756g653g693g
SpaziergängerWelpenschutz876g923g803g
SportlerWelpenschutz995g1.048g1.048g

Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender Email zur Verfügung: info@hundefutter-helden.de

Aussehen

  • Größe: männlich 24-35 cm, weiblich: 30-33 cm
  • Durchschnittsgewicht: Männlich: 40-45 kg, weiblich: 34-40 kg

Dogo Argentino Entwicklung und Training

Der Dogo Argentino durchläuft vom Welpen bis hin zum ausgewachsenen Hund viele Phasen. Dabei ist es wichtig, dass mit dem Training rechtzeitig begonnen wird. Lässt man dem Tier nämlich in jungen Jahren noch einige Dinge durchgehen, ist es umso schwerer, dieses Verhalten später wieder zu ändern. Das ist gerade wichtig, wenn der Dogo Argentino in die Pubertät kommt und seine Dominanz im Umgang mit anderen Rüden ausleben möchte. Dann sollten Halter diesem Verhalten schnell und Konsequenz entgegenwirken.

Eine liebevolle, aber bestimmte Erziehung

Für diese Hunderasse ist ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt. In jedem Fall muss die Erziehung liebevoll ablaufen. Ein zu strenges Training, etwa sogar unter Einsatz von Gewalt, ist tabu und hat heute zum Glück nichts mehr in der Erziehung von Hunden zu suchen. Damit wird das aggressive Verhalten erst richtig gefördert und das Tier wird nicht mehr richtig händelbar. Stattdessen sollte der Dogo Argentino aber eine konsequente Erziehung erfahren.

Arbeiten mit der Stimme

Gerade diese argentinische Rasse fordert seine Halter gerne einmal und testet immer wieder die Grenzen aus. Umso wichtiger ist es, schon im Welpenalter mit der Erziehung zu beginnen. Dabei setzt man am besten seine Stimme ein, wenn ein Verhalten nicht geduldet wird. Hunde reagieren dabei sofort und merken, dass dieses Verhalten nicht gut war. So ist es die beste Möglichkeit, gute Verhaltensmuster auf der einen Seite mit einem lauten und konsequenten „Nein“ oder „Aus“ zu bestrafen. Auf der anderen Seite werden positive Verhaltensweisen mit Leckerli oder einer Streicheleinheit belohnt.

Erziehung sehr wichtig

Es gibt Hunderassen, bei denen die Erziehung wichtiger ist als bei anderen Rassen. Der Dogo Argentino gehört definitiv zu den Tieren, die sehr gut erzogen sein müssen. Schon allein wegen seinem starken Dominanzverhalten und seinem Jagdtrieb. So muss es möglich sein, das Tier auch bei Ablenkung abzurufen. Wer sich bei der Erziehung und dem Training unsicher fühlt oder einfach Hilfe und Unterstützung möchte, sollte sich einen Coach an die Seite holen. Auch die Hundeschule kann eine gute Möglichkeit sein. Vor allem, weil da dabei mit anderen Hunden und Menschen in Kontakt kommt.

Vom Wohnzimmer in die Fußgängerzone

Wichtig beim Training mit dem Dogo Argentino ist es, diese Schritt für Schritt zu gehen. In einer reizarmen Umgebung ohne Ablenkungen kann man am besten arbeiten und die ersten Grundkommandos beibringen. Das Wohnzimmer kann dabei etwa ein ganz guter Ort sein. Sobald die Kommandos dort funktionieren, sollten Halter einen Schritt weitergehen und die Ablenkung erhöhen. Beispielsweise, indem das TV-Gerät läuft, während Kommandos wie „Sitz“ abgerufen werden. Funktioniert auch das, kann es nach ein paar Tagen im Garten weitergehen. Die Ablenkung sollte dabei immer gesteigert werden. Erst wenn das Tier auch in einer Fußgängerzone voller Gerüche, anderer Menschen, Tiere und Eindrücken händelbar ist, ist er gut erzogen.

Hunde haben kein rückwirkendes Gedächtnis

Wie bereits beschrieben, sollte beispielsweise die Stimme als Bestrafung für ein ungewünschtes Verhalten genutzt werden. Was viele Halter allerdings vergessen: Dieses Verhalten muss dann auch direkt erfolgen. Hunde haben nämlich kein rückwirkendes Gedächtnis. Wenn der Dogo Argentino also beispielsweise am Morgen den halben Vorgarten umgegraben hat und das Herrchen, das am Nachmittag erst feststellt, loht sich keine Bestrafung in Form von „Aus“ oder „Nein“. Der Hund würde das natürlich mit seinem aktuellen Verhalten in Verbindung bringen und sich fragen, was er in diesem Moment falsch gemacht hat.

Pflegehaltung Dogo Argentino

Sicher hat es sich bereits abgezeichnet, aber wir möchten es an dieser Stelle noch einmal sehr deutlich formulieren: Der Dogo Argentino ist definitiv nicht geeignet für Laien und Hundeanfänger. Auch erfahrene Hundefreunde stoßen mit der Rasse manchmal an ihre Grenzen, denn er ist definitiv anspruchsvoll. Wichtig ist eine konsequente Erziehung, die nötige Erfahrung im Umgang mit Hunden und jede Menge Zeit.

Diese Rasse muss sich auspowern können

Der Vierbeiner fetzte früher den ganzen Tag durch die Wälder und jagte Wild. Kein Wunder also, das diese Rasse enorm aktiv ist und sich daher auspowern muss. Ein haus mit Garten ist deshalb die richtige Haltungsform. So kann der Dogo Argentino immer wieder in den Garten. Wichtig ist, dass sich der Halter mit diesem Hund beschäftigt und ihn geistig und körperlich fördert. Zahlreiche Hundesportarten und Spiele bieten sich hier an. Das gilt auch für die Gassirunden. Diese sollten ausreichend groß sein. Auch zum gemeinsamen Joggen oder zum Nebenherlaufen neben dem Rad eignen sich.

Der richtige Umgang mit dem Jagdinstinkt

Der Jagdinstinkt ist noch immer tief im Wesen dieser Rasse verankert. Daher muss entsprechend mit diesem umgegangen werden. In Jagdrevieren sollten Halter ihren Fellfreund also am besten anleinen. Wittert er eine Fährte, kann er ansonsten schnell auf und davon sein. Auch ein ausbruchssicherer Garten ist wichtig, da er sonst geneigt sein könnte, seinem Instinkt zu folgen und etwa der Nachbarskatze hinterherzujagen. Bestimmte Hundesportarten oder Aktivitäten wie Fährtensuche können seinem Drang nach der Jagd Abhilfe schaffen und sorgen für Ausgeglichenheit.

Hunde brauchen Gesellschaft

Ein Hund ist keine Maschine zum Bewachsen des Hauses. Die Vierbeiner brauchen viel Aufmerksamkeit und Umgang mit den Menschen. Eine Haltung im Zwinger beispielsweise ist daher abzulehnen. Stattdessen verbringen sie gerne viel Zeit mit der Familie. Wichtig ist es, sich vorher Gedanken über die Haltung zu machen. Ein Hund wie der Dogo Argentino kann nicht mehrere Stunden am Tag sich selbst überlassen sein. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, kann der Hund an das Alleinsein gewöhnt werden. Allerdings sollten das pro Tag nicht mehr als einige wenige Stunden sein.

Kein großer Pflegeaufwand

Hinsichtlich der richtigen Pflege ist der Dogo Argentino nicht besonders anspruchsvoll. Immerhin handelt es sich um einen Kurzhaar-Hund. Eine entsprechende Fellpflege muss aber natürlich dennoch stattfinden. Auch auf regelmäßige Besuche beim Tierarzt ist zu achten. Dieser kann übrigens auch bei der Pflege hilfreiche Tipps mit an die Hand geben.

Gesundheit und Pflege

Das Fell der argentinischen Rasse gilt als besonders pflegeleicht. Hier ist es ausreichend, wenn das Fell zwei oder dreimal in der Woche gebürstet wird. Ein Bad sollte dabei immer nur die Ausnahme sein. Hunde reagieren auf das Baden oft mit Hautausschlägen und dafür ist der Dogo Argentino besonders anfällig. In der Wanne landet ein Hund daher eigentlich nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Etwa wenn sich der Vierbeiner von oben bis unten in Fäkalien gewälzt hat. Dann ist ein Hundeshampoo zu empfehlen. Auch einige andere Pflegehinweise sollten sich Halter zu Herzen nehmen.

Die richtige Pfotenpflege

Neben der richtigen Fellpflege ist vor allem auch die Pflege der Pfoten ein wichtiger Bereich. Hier sollten Halter am besten jeden Tag einmal die Pfoten auf Verletzungen überprüfen. Wenn sich kleine Steine oder Stöcke zwischen den Zehenballen festgesetzt haben ist das für das Tier sehr schmerzhaft. Wenn sich der Hund ständig an den Pfoten leckt, ist das ein Anzeichen. Zudem ist es wichtig, die Pfoten gegen Risse zu schützen. Gerade im Winter ist das ein Thema. Das ausgestreute Salz lässt die Zehenballen dann schnell spröde werden. Hier hilft eine pflegende Creme für Hunde oder sogar Hundeschuhe.

Die Krallen schneiden

Ebenso das Krallenschneiden gehört zur Pflege des Dogo Argentino. Wenn diese zu lang werden, dann stören sie den Hund beim Laufen. Wichtig ist beim Schneiden, dass die Krallen nicht zu tief abgeschnitten werden. Ab einem bestimmten Bereich ist der Nagel durchblutet und von Nerven durchzogen – ähnlich wie bei uns das Nagelbett. Wer sich also unsicher ist oder das erste Mal zur Schere greift, sollte sich vorher informieren. Der Tierarzt kann dabei auch unterstützen oder das Krallenschneiden zum ersten Mal im Beisein des Halters übernehmen. Diese Anzeichen deutend darauf hin, dass es wieder Zeit ist, die Krallen des Vierbeines zu schneiden:

  • Die Krallen berühren beim Laufen direkt den Boden
  • Der Hund läuft seltsam
  • Es klackert, wenn der Hund über Parkett läuft

 Augen und Ohren im Blick haben

Regelmäßig steht auch die Pflege von Ohren und Augen auf dem Programm. Der Dogo Argentino hat es wie andere Hunde auch mit einem Ausfluss von Tränenflüssigkeit über die Nacht zu tun. Das getrocknete Sekret kann am nächsten Tag einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Wenn ein Auge des Tieres geschwollen ist oder sehr rot aussieht, sollte ein Besuch beim Tierarzt stattfinden. Hinsichtlich der Ohren eignen sich besondere Ohrentropfen für Hunde. Diese werden eingeträufelt und im Anschluss schüttelt sich der Dogo Argentino die Flüssigkeit gemeinsam mit dem Ohrenschmalz wieder heraus. Dann kann dieses mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Auf keinen Fall sollten Halter zu Ohrenstäbchen greifen. Wenn sich der Hund dabei auch nur einmal plötzlich bewegt, kann das zu gravierenden Verletzungen führen.

Die häufigsten Krankheiten beim Dogo Argentino

Bei den meisten Züchtungen hat man es mit Veranlagungen für Erkrankungen zu tun. Umso erstaunlicher, dass dies bei dieser argentinischen Rasse kaum der Fall ist. Das liegt in diesem Fall wohl daran, dass man den Dogo Argentino nie wirklich überzüchtet hat und er nach wie vor ein Hund für Kenner ist. Auch mag es daran liegen, dass der Begründer dieser Rasse schon gleich zu Beginn strenge Zuchtstandards festgeschrieben hat.

So kommt beispielswese eine Hüftgelenkfehlbildung, wie es bei großen Hunden oft der Fall ist, vor – jedoch tritt sie nicht häufiger auf als bei anderen Hunden einer ähnlichen Größe. Einen kleinen Nachteil gibt es dann aber doch noch und er liegt an der weißen Farbe. Diese ist genetisch mit Komponenten verbunden, die oft zu einer Taubheit führen. Taube Dogo Argentino gibt es daher, allerdings tritt auch dies sehr selten auf. Ansonsten hat man es bei der Rasse aus Argentinien mit üblichen möglichen Krankheiten zu tun, wie etwa:

  • Arthrose
  • Gelenkprobleme
  • Hautallergien

Krankheiten effektiv vorbeugen

Als Besitzer des Dogo Argentino ist man nicht ganz machtlos hinsichtlich der möglichen Krankheiten. So beugt vor allem eine ausgewogene und gesunde Erfahrungen Krankheiten im Alter vor. So erhalten die Tiere alle wichtigen Mineralien und Vitamine für einen gesunden Wachstum. Auch ist zu beachten, dass im Welpenalter nicht zu viel Futter im Napf landet und der Hund zu schnell groß wird.

Für große Hunderassen wie beim Dogo Argentino braucht es zudem ausreichend Bewegung und Aktivität. Hunde, die mental und körperlich gefördert werden, sind im Durschnitt auch gesünder. Um die Gelenke zudem zu schonen, sollte auf hohe Sprünge verzichtet werden. Natürlich ist auch ein regelmäßiger Besuch beim Tierarzt wichtig, um Krankheiten oder gesundheitliche Defizite frühzeitig aufzuspüren und zu behandeln. Oft zeichnen sich solche Dinge schon in jüngeren Jahren ab und somit lässt sich noch gut entgegenwirken.

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Tierversicherung für den Hund: Absichern für den ernstfall

Vorweg ist bereits zu erläutern, dass Versicherungen aller Art sich immer mehr für Sie und für Ihr Tier lohnen.

Wer sich für einen Hund entscheidet, braucht nicht nur viel Zeit, Platz und Geduld. Ein gewisses finanzielles Polster ist ebenso wichtig. Sei es die teure Rechnung vom Tierarzt nach einer Operation oder Schadensansprüche bei einem Personenschaden. Hier kann sowohl eine Hundehaftpflichtverbesserung als auch eine Hundekrankenversicherung Abhilfe schaffen. Warum diese Versicherungen noch weitere Vorteile hat und was es dabei unbedingt zu beachten gibt, ist in diesem Artikel zusammengefasst.

Die Hundehaftpflichtversicherung

Immer dann, wenn das eigene Tier einen Schaden verursacht, muss der Halter für diesen haften. Dann ist es natürlich eine gute Sache, wenn zuvor eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. In manchen Bundesländern ist es sogar Pflicht, eine Hundehaftpflichtversicherung zu wählen. Aktuell betrifft dies Halter aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

Wer einen Listenhund bei sich zuhause hält, ist mittlerweile bundesweit dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für das Tier abzuschließen. In Zahlen ausgedrückte bedeutet das einen Betrag von etwa 50 bis 100 Euro im Jahr. Die Summe richtet sich dabei immer nach der Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens und der vereinbarten Deckungssumme. Wer es sich also leisten kann, kann durchaus eine Selbstbeteiligung von 120 Euro oder etwas mehr wählen, da die Beiträge im Monat dann noch einmal deutlich niedriger ausfallen. Das bedeutet aber auch, dass Halter dann im Falle eines kleinen Schadens selbst aufkommen müssen.

Deckungssummen für die Hundeversicherung beachten

Bevor die Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, machen sich Interessierte am besten Gedanken über die Deckungssumme. Diese Summe legt einen gewissen Wert fest, bis dem die Versicherung einen Schaden übernimmt. Meist handelt es sich dabei um Summen zwischen drei und fünf Millionen Euro. In einigen Bundesländer gibt es feste Vorschriften, bis zu welcher Summe ein Schaden abgesichert sein soll.

In Niedersachsen sind Halter etwa gesetzlich dazu verpflichtet, eine Mindest-Deckungssumme von einer halben Million Euro für Personenschäden auszuwählen. Experten empfehlen hierbei, eine möglichst hohe Deckungssumme mit einer eher kleinen Selbstbeteiligungssumme auszusuchen. Wie genau die Haftpflichtversicherung für Hunde abgeschlossen wird muss aber im Einzelfall entschieden werden.

In diesen Fällen springt die Hundeversicherung nicht ein

Bevor die Versicherung abgeschlossen wird, muss darüber nachgedacht werden, welche Schäden im Zweifel abgedeckt sind. Aufkommen muss sie für Personenschäden genauso wie für Sachschäden und Vermögensschaden. In den meisten Fällen sind dabei all die Schäden ausgenommen, die auf
sogenannte „gefahrdrohende Umstände“ zurückzuführen sind.

Ein solcher Umstand kann etwa gegeben sein, wenn jemand über eine Verhaltensauffälligkeit des eigenen Tieres Bescheid weiß und ihn dennoch ohne Leine ausführt. Auch beachtet werden sollte, dass die Versicherung einen Schaden nicht übernimmt, wenn es sich um geliehene, gemietet oder gepachtete Dinge handelt. Die  Versicherung springt auch dann nicht ein, wenn die Halter einen Schaden erst nach einigen Tagen und damit zu spät meldet. Gleiches gilt für Bußgelder oder Straftaten.

Krankenversicherung für den Hund

Hunde leiden genauso wie wir Menschen ab und zu an einer Erkrankung. Die medizinische Versorgung kann dabei ganz schön kostspielig sein, das weiß jeder Hundebesitzer. Allein eine normale Untersuchung kann schon einmal mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Muss wegen einer ernsthaften Erkrankung operiert werden, kann ein vierstelliger Betrag auf der Rechnung durchaus vorkommen.

Eine Krankenversicherung für das Haustier kann daher eine sinnvolle Investition sein. Sie übernimmt einen wesentlichen Teil der anfallenden Tierarztkosten und kann damit eine echte Entlastung für unvorhergesehene Eingriffe bei kleinem Budget sein.

Verletzungen sind schnell passiert

Hunde liegen nicht nur auf dem Sofa und schlafen. Sie fetzen gerne über die Hundeweise und spielen mit Artgenossen. Da kann es im Eifer des Gefechts schon einmal passieren, dass sich ein Tier verletzt. Dann müssen die Tierarztkosten vom Halter selbst bezahlt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass der eigene Hund einem anderen Hund eine Verletzung zugefügt hat. In einem solchen Fall kann eine Hundehaftpflichtversicherung oder die Krankenversicherung – oder aber eine Kombination aus beiden Versicherungen – für den Schaden aufkommen.

Arztbesuche mit dem Hund sind wichtig

Ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt ist allen Haltern ans Herz zu legen. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung können so alle Körperstellen auf mögliche Erkrankungen und Anzeichen untersucht werden. Auch bei kleineren Verletzungen ist der Besuch beim Tierarzt eine gute Sache. Je nach Tierkrankenversicherung hat der Halter die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der dafür anfallenden Kosten zurückerstattet bzw. übernommen zu bekommen. Die Höhe richtet sich dabei immer nach dem Prozentsatz in der Vereinbarung des Tarifs. Insgesamt übernehmen die meisten Versicherungen aber die unterschiedlichsten Tierarztkosten – sowohl für eine ambulante als auch für eine stationäre Behandlung. Abgedeckt sind in der Regel auch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren, Ultraschall, Röntgen, Operation, Nachuntersuchungen und homöopathische Behandlungsformen. Wenn eine Kastration medizinisch notwendig ist, übernehmen manche Kassen sogar eine solche.

Kostenübernahme bei anstehenden Operationen

Wer schon einmal seinen Hund operieren lassen musste weiß: Eine vierstellige Rechnung für einen solchen Eingriff ist mehr die Regel als die Ausnahme. Deshalb haben viele Tierversicherungen auch eine bestimmte OP-Versicherung für Hunde im Portfolio. Hier werden dann jegliche Untersuchungen
vor und nach dem Eingriff, sowie die Operation an sich, übernommen. Von den meisten Kassen übernommen werden folgende Eingriffe:

  • Zähne ziehen
  • Grauer Start
  • Tumore
  • Kreuzbandriss
  • Ohrenentzündung
  • Magenumdrehung
  • Gebärmutterentzündung
  • Ellenbogen-Dysplasie

Hundehaftpflichtversicherung und Hundekrankenversicherung vorher vergleichen

Wie bei allen Versicherungen gilt selbstverständlich auch für Tierversicherungen: Bevor eine Hundehaftpflichtversicherung oder eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen wird, sollten sich Interessierte zunächst mit den Konditionen beschäftigen und das Kleingedruckte lesen. Das ist bei Versicherungen besonders wichtig, um hinterher nicht enttäuscht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Außerdem lohnt sich ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter. Internetportale wie Verivox vergleichen die unterschiedlichen Versicherungen beispielsweise übersichtlich. Je nachdem welche Bereiche abgedeckt werden sollen, lohnen sich unterschiedliche Pakete. Ein Versicherungsmakler kann Hundehalter zusätzlich heben, die passende Versicherung für den Vierbeiner zu finden. So lässt sich das Leben mit dem Hund genießen – ohne an horrende Kosten für Schäden oder Krankheiten denken zu müssen.

Fazit

Ein schmerzhafter Tritt des Hundes in eine Glasscherbe oder ein aus Spiellaune zerbissener Schuh des Nachbarn: Wer die Vierbeiner hält muss damit rechnen, dass auch einmal etwas zu Schaden geht
oder sich das Tier verletzt. Die Behandlungskosten und mögliche Schadensansprüche sind dann oft
nicht überschaubar und können einem schnell finanziell das Genick brechen. Hundebesitzer sind also
gut beraten, sich nach den passenden Hundeversicherungen zu erkundigen.

Berühmte Besitzer Dogo Argentino

Der Dogo Argentino ist ein in Deutschland eher unbekannter Hund auch sonst gibt es eher eine kleine Szene mit Fans dieser Rasse. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es kaum Prominente gibt, die sich für diesen Hund entschieden haben.

Vor allem aber ist der Vierbeiner recht anspruchsvoll und daher sicherlich kein Schoßhund oder ein Accessoire für den roten Teppich. Auch wenn es keinen bekannten Halter gibt, gibt es aber sehr wohl einen berühmten Dogo Argentino. Etwa der “Sir Junior vom Fensterkiosk“, der in einem Kölner Kiosk lebt und dort mittlerweile zu einem echten Publikumsliebling geworden ist.

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