Bernhardiner

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Steckbrief Bernhardiner

Der Bernhardiner ist einer der größten Hunde der Welt und mindestens so groß wie sein Körperbau ist auch sein Herz. Als geduldiger, freundlicher und menschenbezogener Vierbeiner gilt er als der perfekte Familienhund. Gleichzeitig ist er auch ein zuverlässiger Schutz- und Hütehund, der sich schützend vor sein Rudel stellt. Dabei bleibt er vollkommen gelassen und wird nicht aufgedreht oder gar aggressiv. Welches Futter sich bei der Rasse anbietet, auf welche Pflegetipps geachtet werden sollte, wie es um die richtige Erziehung steht und was bei der Haltung noch zu beachten ist haben wir in diesem übersichtlichen Artikel zusammengefasst.

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Geschichte Bernhardiner

Alles begann im 11. Jahrhundert, hoch oben in den Westalpen des Kantons Wallis (Schweiz). Auf einer Höhe von 2.469 Metern liegt der Große St. Bernhard-Pass, eine Gebirgsstraße zwischen Italien und der Schweiz. Damals war der Pass als äußerst gefährlich berüchtigt – Überfälle waren an der Tagesordnung und viele Pilger fielen Überfällen von Alpenräubern zum Opfer. Ein Mann beschloss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Sein Name war Bernard de Menthon (auch bekannt als Bernard du Mont-Joux), der Erzdiakon von Aosta. Um den Pass für Reisende sicherer zu machen, gründete er das imposante Hospiz Großer St. Bernhard, das der Jurisdiktion des Bischofs von Sitten unterstellt wurde. Das Hospiz war nicht nur ein willkommener Zufluchtsort für Reisende, sondern auch ein Ort der Verehrung; das Vorhandensein einer Kirche an diesem Ort ist bereits im Jahr 1125 dokumentiert.

Die Ursprünge des Bernhardinerhundes

Das Hospiz erwarb seine ersten Hunde erst 1660-70. Es heißt, dass der Bernhardiner von Hunden abstammt, die den Mönchen von Familien aus den Kantonen Waadt und Wallis geschenkt wurden. Ursprünglich wurden sie gezüchtet, um die Bewohner des Hospizes zu bewachen und zu beschützen und so die gute Arbeit von Bernard de Menthon fortzusetzen, der die Sicherheit in dieser Bergregion wiederherstellte.

Doch schon bald zeigte der Hund bemerkenswerte Fähigkeiten: Er rettete in den Bergen verirrte Reisende und fand unter Schnee begrabene Menschen. Die Heldentaten des Bernhardiners sind umfangreich dokumentiert. Der Legende nach waren es die Erzählungen der Soldaten von Napoleon Bonaparte im Jahr 1800, die den Ruf dieses außergewöhnlichen Hundes begründeten.

Das Jahr 1867 war ein Meilenstein für den Bernhardiner. In diesem Jahr erstellte der in Holligen (bei Bern) ansässige Heinrich Schumacher die ersten Stammbaumdokumente für die Rasse. Einige Jahre später (1884) wurde ein nationales Hunderegister, das Livre suisse des origines (LOS), eingeführt. Es enthält eine detaillierte Liste der Rassehunde und ihrer Abstammung. Der erste Hund, der in das Register aufgenommen wurde, war ein Bernhardiner namens Léon. Die 28 folgenden Einträge waren ebenfalls Bernhardiner. Wenige Wochen später (März 1884) wurde in Basel der Schweizerische Bernhardiner-Club gegründet. 1887 wurde der Bernhardiner schließlich als Schweizer Hunderasse anerkannt. Seitdem gibt es verbindliche Standards für die Rasse Bernhardiner.

Charakter Bernhardiner

Nicht nur die Statur des Bernhardiners ist sehr groß, sondern auch sein Herz. Diese Hunderasse ist bekannt für ihre Geduld, Gemütlichkeit und enge Bindung zur Familie. Der Bernhardiner ist darüber hinaus ein riesiger Kinderfreund. Das macht ihn zu einem sehr gefragten Familienhund. Dank seiner Ruhe und Gelassenheit machen ihm auch kleine Kinder oder andere Haustiere nichts aus. Auch wenn der Bernhardiner oft so gelassen und abgeklärt wirkt, ist er im Kern doch ein sehr sensibles Wesen. Er möchte gerne bei seiner Familie sein und liebt den engen Kontakt zu den Menschen.

Ein großer Beschützer

Haltungsformen wie an der Kette oder im Zwinger wären für den Bernhardiner eine echte Qual. Stattdessen fühlt er sich integriert in die Familie am wohlsten. Seinen Lieblingsmenschen steht er jederzeit beschützend zur Seite. Dank seiner starken Wachsamkeit und einem leichten Schutztrieb ist er auch der ideale Wachhund. Dabei zeigt er sich aber nie aggressiv oder überdreht, sondern stets ruhig und bestimmt. Allein schon seine Erscheinung macht bei seinem Gegenüber Eindruck und dessen Wirkung ist er sich bewusst. Mit einem ausgewachsenen Bernhardiner möchte es sicherlich niemand auf ein Kräftemessen ankommen lassen. Ein wenig Aufmerksamkeit braucht es im Umgang mit seiner Kraft. Auch ein lieb gemeinter Anstupser kann ein kleines Kind einmal zum Fallen bringen. Damit er mit seiner Kraft richtig umzugehen lernt, ist eine konsequente Erziehung sehr wichtig.

Die Geschichte des Bernhardiners

Um seinen Charakter ein wenig besser einschätzen zu können, ist ein Blick in die Geschichte und den Ursprung der Rasse sehr aufschlussreich. Früher trugen die Hunde den Namen „St. Bernhardshunde“ und dieser Name deutet auch auf den Ursprung hin: ein Hospiz auf der Passhöhe des St. Berhnards. Die Legende besagt, dass Augustinermönche dieses bereits um das Jahr 980 gründeten und ab dem 17. Jahrhundert große Hunde für den Schutz und die Rettung züchteten. Als Lawinenhunde retteten die Tiere schon damals vielen Menschen das Leben und wurden mit der Zeit immer beliebter. Den richtigen Durchbruch kann die Rasse dem Hund Barry verdanken. Dieser lebte von 1800 bis 1812 im Hospiz und soll rund 40 Menschen bei einem Lawinenunglück gerettet haben. Dabei animierte das Tier angeblich ein kleines Kind durch Ablecken dazu, sich auf seinen Rücken zu setzen, um ihn aus den Schneemassen zu bringen.

Geeignet als Therapiehund

Wie bereits beschrieben wurde der Bernhardiner früher oft als Lawinenhund eingesetzt. Auch heute noch werden Bernhardiner für die Arbeit eingesetzt. Vor allem als Hirten und Bauernhunde haben sie sich bewährt. Häufiger findet man den Bernhardiner aber in Familien vor. Außerdem eignet er sich hervorragend als Pflege- und Therapiehund. Mit seiner beachtlichen Größe sorgt er für ordentlich Eindruck bei seinem Gegenüber. Gleichzeitig findet der Vierbeiner mit seiner sensiblen und fröhlichen sowie einfühlsamen Art aber auch wunderbar Zugang zu Menschen in schweren Lebenslagen. Zusammengefasst kann man den Bernhardiner beschreiben als:

  • zuverlässig
    • freundlich
    • gelassen
    • geduldig
    • schützend
    • wachsam
    • schlau
    • gelehrig
    • menschenfreundlich
    • kinderfreundlich
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Futter & Ernährung für den Bernhardiner

Die Entscheidung für das passende Futter für den eigenen Bernhardiner ist nicht einfach. Dabei ist die Form der Ernährung und deren Zusammensetzung entscheidend für die Gesundheit und die Lebensqualität des Hundes. Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass das Hundefutter stets über hochwertige Einweise, hochwertige Fette und wenige Kohlenhydrate verfügen sollte. Das perfekte Hundefutter für den großen Bernhardiner muss dabei so sein wie beim Menschen auch: ausgewogen. Die enthaltenen Nährstoffe sind für das Wachstum und das Wohlbefinden des Vierbeiners entscheidend.

Diese Fütterungsarten gibt es

Für seinen Hund gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ernährung. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile und unterscheiden sich in ihrem Nutzen, den Kosten und dem Zweck. Daher haben wir hier einmal die vier gängigen Ernährungsformen für den Bernhardiner zusammengefasst.

Nassfutter für den Hund

Beim Nassfutter handelt es sich um industriell hergestelltes Futter, welches in der Regel in der Dose angeboten wird. Dabei lohnt sich definitiv ein Blick auf das Etikett, denn die qualitativen Unterschiede sind extrem. Einige Sorten bestehen leider auch aus Zutaten, die in einem hochwertigen Hundefutter nichts zu suchen haben. Dabei kann man sich oft nicht auf den Preis verlassen. Ein teures Hundefutter ist nicht immer das qualitativ hochwertigere Futter für den Bernhardiner als ein günstiges Produkt. Als besondere Empfehlung gilt dabei die Firma Anifit. Sie stellt Katzen- und Hundefutter aus Produkten mit Bio-Qualität her. Dabei verzichtet der Futterhersteller auf ungesunde und vor allem unnötige Inhaltsstoffe und packt stattdessen bis zu99 Prozent Frischfleisch in die Dose. Das ist für Bernhardiner eine gute und leckere Möglichkeit der Ernährung. Konkret ist das Futter aus dem Hause Anifit frei von:

  • Geschmacksverstärker
  • Zuckerzusatz
  • chemische Zusätze
  • Füllstoffe wie Schlachtabfälle
  • Getreide
  • Knochenmehl

Nassfutter ist allgemein aromatischer als Trockenfutter und wird vom Hund daher sehr gerne gefressen. Das ist insbesondere bei Hunden wichtig, die ohnehin schon Probleme mit dem Fressen haben. Außerdem enthält das Futter wichtige Flüssigkeit. Zu den Nachteilen zählt, dass Nassfutter meist schwerer zu tragen ist als Trockenfutter. Außerdem muss eine angebrochene Dose schon innerhalb einiger Stunden gefressen werden, da das Produkt ansonsten schlecht wird und unangenehm riecht.

Trockenfutter für den Hund

Trockenfutter für Hunde und Katzen gibt es noch gar nicht allzu lange auf dem Markt. Das liegt wohl daran, dass es sich eigentlich um keine übliche Art der Ernährung handelt, denn das Futter wird während der Herstellung entfeuchtet. Während ein normales Futter meist einen Feuchtigkeitsgehalt von 70 Prozent hat, liegt der Durchschnitt beim Trockenfutter nur bei rund 10 Prozent. Meist wird das Trockenfutter aus schon trocknen Zutaten wie Getreidemehl, Knochenmehl und Tiermehl hergestellt und dann zu handlichen Pellets gepresst. Zu den Vorteilen zählt, dass dieses Futter in der Regel günstiger ist als Nassfutter und auch leichter portioniert werden kann. Es ist zudem nicht so schwer und daher einfacher zu tragen. Durch das Fressen bleiben die Zähne des Bernhardiners gesund, da sich Ablagerungen durch das Kauen abreiben. Außerdem riecht Trockenfutter nicht so stark und kann auch einfach mitgenommen werden. Natürlich hat das Trockenfutter aber auch einige Nachteile. Zu diesen zählen:

  • Zerstörung von Vitalstoffen bei der Herstellung
  • oft geringer Fleischanteil
  • oft hoher Getreidegehalt
  • oft Konservierungsstoffe

Wird der Bernhardiner mit Trockenfutter ernährt, so muss er außerdem dreimal bis fünfmal so viel Flüssigkeit aufnahmen, wie sein eigentliches Bedürfnis wäre. Die meisten Hunde schaffen das nicht und haben daher oft einen Mangel an Wasser. Schädigungen der Nieren sind nicht selten die Folge. Allgemein ist eine reine Ernährung mit Trockenfutter bei Bernhardinern nicht zu empfehlen. Wer das Futter aber dennoch servieren möchte, sollte gut auf die Inhaltsstoffe achten und das Trockenfutter mit Nassfutter ergänzen. Einige Tierärzte und Hundeexperten empfehlen, zwei Drittel Nassfutter und ein Drittel Trockenfutter zu füttern.

Selbst gekochtes Hundefutter

Es gibt Halter, die sich für ihren Bernhardiner die Mühe machen, das Futter selbst zu kochen. Dann wird das Fressen sozusagen so gekocht, wie für den Menschen auch. Das hat den Nachteil, dass diese Form der Ernährung viel Zeit voraussetzt und auch nicht gerade günstig ist. Außerdem ist es eine echte Herausforderung, das Futter genau so zusammenzustellen, dass alle Vitamine und Nährstoffe enthalten sind. Es gibt aber auch einige Vorteile. Diese sind unter anderem:

• eigene Entscheidung über die Zutaten
• Bestimmung der Qualität
• Frische Zubereitung ohne Konservierungsstoffe

Hundefutter Vielfalt

Bernhardiner mit Barf versorgen

Die Ernährungsart „Barf“ galt noch vor einigen Jahren als eine Art Trend. Mittlerweile gehen aber viele Besitzer von Hunden dazu über, ihre Vierbeiner auf diese Art und Weise zu ernähren. Definiert wird „Barfen“ mit einer ausschließlich rohen Fütterung. Die Futterportion wird also jeden Tag frisch zusammengestellt und besteht aus unverarbeiteten Knochen, Innereien, Fleisch, Obst, Gemüse und Futterzusätzen. Die Ernährungsform basiert auf dem ursprünglichen Speiseplan der Wölfe. Einige Halter von Bernhardiner schwören daher auf die Ernährung mit rohem Fleisch. Beim Barf hat man die volle Kontrolle über alle Inhaltsstoffe. Die Vitalstoffe bleiben außerdem erhalten, da sie beim Kochen nicht zerstört werden. Außerdem haben Hunde bei dieser Fütterungsmethode oft weniger Probleme mit den Zähnen. Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile. Zu diesen zählen:

• Viel Platz im Kühlschrank und Gefrierschrank
• Kompliziert in der Zusammenstellung
• Risiko einer Belastung mit keinem
• hervorragende Hygienemaßnahmen sind Voraussetzung

Wie oft wird der Bernhardiner gefüttert?

Einige Halter reichen ihrem Hund nur einmal am Tag Futter, andere füttert hingegen zweimal oder auch dreimal am Tag. Als Welpe ist es wichtig, dass der Hund das Futter über den Tag verteilt bekommen sollte. Das können dann schon einmal drei, vier oder fünf Etappen sein. Später kann man je nachdem reduzieren auf zwei bis drei Fütterungen am Tag. Das ist abhängig davon, ob das Tier ein Trockenfutter oder ein Nassfutter erhält. Insbesondere größere Mengen Trockenfutter führen nicht selten zu Verdauungsschwierigkeiten und Blähungen. Daher sollte dieses besser auf zwei Portionen aufgeteilt werden. Wenn der Bernhardiner nur Nassfutter bekommt, ist auch eine Fütterung am Tag ausreichend. Eine Fütterung am Morgen und Abend ist aber auch kein Problem.

Die Futtermenge ist individuell anzupassen

Viele Halter mit Bernhardiner stellen sich die Frage, wie viel Futter ihr Tier am Tag bekommen sollte. Das ist allerdings abhängig von einigen Faktoren. Grundsätzlich bieten die Hersteller wie Anifit auf ihren Verpackungen und Dosen immer einen Richtwert. An diesem können sich Halter gut orientieren. Allerdings ist die Futtermenge auch vom Aktivitätslevel abhängig. Ein Bernhardiner, der mehr Spaß an Bewegung hat, benötigt mehr Energie und damit mehr Futter. Liegt der Bernhardiner aber den halben Tag nur im Korb und ist deutlich weniger aktiv als andere Hunde, sollte auch das Futter reduziert werden. Daher brauchen kranke Tiere meist weniger Futter als fitte und gesunde Hunde. Auch im Alter wird die Menge des Hundefutters meist reduziert. Beachtet werden sollte auch, dass kastrierte Hunde ein bisschen weniger Futter erhalten sollten. Das liegt daran, dass ihr Stoffwechsel nach dem Eingriff meist ein bisschen abnimmt. Daher verbrennen sie nicht mehr so viel Fett und neigen zu Übergewicht.

An frisches Wasser denken

Frisches Wasser muss rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Die Hunde gehen immer dann an den Napf, wenn sie Durst haben. Die Schüssel sollte regelmäßig gereinigt und das Wasser gewechselt werden. Auch ist es eine gute Möglichkeit, das Wasser auf einer Höhe von mindestens 50 Zentimetern anzubieten. Damit muss der Bernhardiner nicht gegen die Schwerkraft schlucken und tut sich damit deutlich leichter beim Wasser aufnehmen. Bernhardiner, die Trockenfutter bekommen, brauchen im Schnitt deutlich mehr Flüssigkeit in Form von Wasser. Auch auf längere Ausflüge, gerade im Sommer, sollten Halter immer Wasser und einen Napf dabeihaben. Das Wasser ist an Körperfunktionen beteiligt, wie beispielsweise:

• dünnflüssiges Blut
• Funktion der Organe
• körperliche Fitness
• bessere Verdauung
• Zellteilung und Wachstum
• allgemeines Wohlbefinden

Kostenlose Ernährungsberatung

Die Richtige Ernährung ist sehr wichtig für deinen Hund. Oftmals ist es nicht klar ersichtlich wie man den Hund passend genau Füttern soll und mit, welcher Menge. Wir von Hundefutter-Helden Helfen Dir zu 100% Kostenlos!

Gerne unterstützen wir unsere Community bei allen Fragen zum Thema Hundefutter.

Hundefutter Rechner Bernhardiner

Hundefutterbedarf  Bernhardiner

Wie für uns Menschen gilt auch für die Vierbeiner: Die perfekte Ernährung gibt es nicht. Mit den leckeren und vielseitigen Sorten an Nassfutter oder BARF-Produkten aus dem Hause Anifit kann allerdings eine gute Nährstoffversorgung gewährleistet werden. Dabei müssen natürlich immer auch individuelle Faktoren wie Gewicht, Erkrankungen und Alter beachtet werden. Sollten Hundehalter unsicher sein, ob ein bestimmtes Futter geeignet ist, lohnt es sich immer, den Tierarzt um Rat zu fragen. Das gibt Haltern ein Stückchen Sicherheit bei der Ernährung des Tieres

AlterWelpe1-2 Jahre3-7 Jahreüber 7 Jahre
Idealgewicht11Kg70Kg80Kg75Kg
Bewegungsmuffel336g1.159g1.159g1.022g
SpaziergängerWelpenschutz1.342g1.468g1.184g
SportlerWelpenschutz1.526g1.668g1.668g

Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender Email zur Verfügung: info@hundefutter-helden.de

Aussehen

  • Größe: männlich 68-90 cm, weiblich: 65-80 cm
  • Durchschnittsgewicht: Männlich: 75-120 kg, weiblich: 64-105 kg

Der Bernhardiner ist ein Riesenhund von enormer Größe. Bernhardiner haben einen kräftigen, dicken Hals, der relativ lang ist und sich leicht wölbt. Die Schultern sind breit, schräg und zu starken, geraden Beinen mit viel Knochen führen. Die Pfoten sind groß, sauber und kompakt. Der Bernhardiner hat eine breite Brust, die nicht bis unter die Ellenbogen reicht. Der Körper und Rücken ist ebenfalls breit und muskulös und führt zu starken, geraden Hinterbeinen.

Bernhardiner  Entwicklung und Training

Der Bernhardiner entwickelt sich wie jeder andere Hund auch. Dazu nimmt er seine Umgebung in den ersten beiden Wochen hauptsächlich durch Gerüche, Wärme und Berührungen auf, denn seine Ohren und Augen sind zu diesem Zeitpunkt noch verschlossen. Erst später tritt er zunehmend mit seiner Umwelt in Kontakt und lernt den Schreckreflex kennen. Ab der vierten Woche sind die Sinnesorgane des Bernhardiners voll und ganz entwickelt und er hat zum ersten Mal mit den unterschiedlichen Eindrücken zu tun. Zwischen der achten und zwölften Woche kommt der Bernhardiner langsam in die Sozialisierungsphase und ist erstmals auch mit der Rangordnung konfrontiert. Es folgt die Rangordnungsphase im dritten bis fünften Monat, die Rudelordnungsphase ab dem fünften Monat und die Pubertät etwa ab dem neunten Monat. Mit dem Übergang in die Erwachsenenphase hat sich der Charakter und das Wesen des Hundes grundsätzlich gefestigt.

 Die richtige Erziehung ist wichtig

Gerade der Schutztrieb macht den Bernhardiner aus. Mit der richtigen und vor allem konsequenten Erziehung kann der Bernhardiner daher zu einem treuen und intelligenten Beschützer für die Familie werden. Das ist zudem wichtig, dass der Vierbeiner mit seinem Instinkt auch gezügelt umgeht. Ansonsten könnte es schon einmal passieren, dass er aggressiv reagiert, wenn er seine Familie bedroht fühlt und vorher nicht erzogen wurde. Bei der Erziehung kann im Zweifel auch ein Coach unterstützend zur Seite stehen, wenn sich die Halter damit überfordert fühlen.

Gehorsam ist beim Bernhardiner wichtig

Als ausgezeichneter Hüte- und Wachhund ist er Kindern gegenüber sehr sanftmütig und voller Geduld. Allerdings muss der Bernhardiner auch wissen, wie er sich gegenüber anderen Menschen und Hunden oder anderen Tieren verhält. Gerade für einen so großen Hund ist es entscheidend, dass er aufs Wort hört. Immerhin bringt der Bernhardiner gerne einmal bis zu 80 Kilogramm auf die Waage. Wenn ein kleiner Dackel nicht direkt umdreht auf Zuruf, wird das von Spaziergängern noch belächelt. Wenn der riesige Bernhardiner aber nicht sofort aufs Wort hört, können andere Menschen schnell Angst bekommen. Das kann zu sehr unschönen Begegnungen führen. Daher sollten Halter schon im Welpenalter eine Hundeschule besuchen oder selbst mit dem Tier trainieren. Die wichtigsten Kommandos sind dabei „Sitz“, „Platz“, „Aus“ und „Hier“.

Die bestimmte, aber einfühlsame Erziehung

Der Bernhardiner ist eine kleine Prinzessin und ein überaus sanftes Wesen. Die Erziehung muss daher zwar konsequent erfolgen, aber niemals zu energisch. Anschreien sollte man den Bernhardiner nur in Situationen, die es gar nicht anders zulassen. Ansonsten erreicht man mit Streicheleinheiten, Leckerli und Lob die besten Ergebnisse. Eine Erziehung mit Futterentzug oder sogar Schlägen ist heute zum Glück vorbei. Stattdessen sollte man zur Bestrafung seines Hundes lieber die konsequente Stimme einsetzen oder das Tier bei Fehlverhalten eine kurze Zeit mit Ignoranz strafen.

Pflegehaltung Bernhardiner

Ein großer Hund wie der Bernhardiner lebt am besten in einem Haus mit direktem Anschluss zu einem Garten. In einer kleinen Wohnung in der Stadt, womöglich noch in einem hoch gelegenen Stock, hat diese Hunderasse eigentlich nichts zu suchen. Zudem braucht das Tier eine enge Bindung zu seiner Familie und Haltungsformen wie im Zwinger sind definitiv abzulehnen – übrigens bei allen Hunderassen.

Der Bernhardiner neigt zu viel Speichelfluss. Das sollten Interessierte beachten, denn Sabberflecken auf dem Sofa, der Hose oder dem Sessel sind mit einem Bernhardiner ganz natürlich. Innenräume mit einem sehr glatten Boden sollten vermieden werden, denn da kann der Vierbeiner schnell ausrutschen. Auch ein Haus mit vielen Stufen und Treppen eignet sich nicht wirklich. Das Treppensteigen wird nämlich oft im Alter zu einem echten Problem. Und einen 80 Kilogramm schweren Hund zu tragen ist sicherlich keine einfache Sache.

Kein Ausdauersportler

Hinsichtlich des Bewegungsdrangs ist der Bernhardiner kein Weltmeister. Die meisten Hundesportarten eignen sich für die große Rasse also auch nicht. Natürlich braucht er dennoch ausreichend Bewegung und Aktivität an der frischen Luft. Dabei ist es sehr wichtig, dass der Hund schon im Welpenalter an die Leine gewöhnt wird. Der Bernhardiner kann nämlich einen ganz schön dicken Kopf haben. Besitzer, die den Hund nicht richtig erziehen, könnten Gefahr laufen Gassi geführt zu werden. Mit einem 80 Kilogramm schweren Vierbeiner an der Leine wird das Gassigehen dann schnell zu keiner sehr schönen Angelegenheit.

Pflege muss sein

Die Erziehung mit einem Bernhardiner ist relativ problemlos. Anders sieht es mit dem Aufwand der Pflege aus. Das regelmäßige Bürsten des Felles ist unerlässlich. Außerdem muss auf eine gute Hygiene der Augen geachtet werden, damit mögliche Erkrankungen schon früh erkannt werden. Hier sollten Halter etwas Zeit investieren und dies vor dem Kauf des Bernhardiners auch berücksichtigen. Auf die genauen Herausforderungen bei der Pflege wird weiter unten im Artikel eingegangen.

Ein Bernhardiner ist nicht günstig

Natürlich muss beim Kauf eins Tieres immer auch geprüft werden, ob das Budget das zulässt. Dabei ist ein großer Hund deutlich teurer als eine kleine Rasse. Große Tiere wie der Bernhardiner verdrücken deutlich mehr Futter. Außerdem sind die Tierarztkosten meist auch teurer, da große Hunderassen in der Regel häufiger beim Tierarzt auf der Matte stehen müssen. Hinzukommt. Dass ein großer Hund natürlich auch eine große Ausstattung braucht. Das bedeutet: großer Napf, großer Korb, großes Geschirr und vieles mehr. So können im Monat schon einmal drei bis vierstellige Beträge für den Bernhardiner zusammenkommen. Das muss man sich als Familie oder Einzelhalter natürlich leisten können.

Gesundheit und Pflege Bernhardiners

Die Pflege des Bernhardiners und der damit verbundene Aufwand ist abhängig von der Rasse. Bernhardiner gibt es als Kurzhaar- und Langhaarrassen. Langhaarige Vierbeiner sind aufwendiger in Sachen Fellpflege. Außerdem gibt es aber auch noch einige andere Dinge bei der Pflege zu beachten.

Baden sollte nur selten stattfinden

Hunde sollten immer nur dann gebadet werden, wenn keine andere Möglichkeit zur Reinigung mehr besteht. Das kann etwa dann der Fall sein, wenn sich der Bernhardiner in den Fäkalien eines anderen Hundes reibt. Bernhardiner haben mit Wasser eigentlich kein Problem, allerdings ist das von Tier zu Tier unterschiedlich. Damit das Baden keine stressige Prozedur wird, sollten Halter bereits in jungen Jahren mit dem Tier üben und ihn langsam an das Bad gewöhnen. Sehr wichtig ist dabei, dass ein spezielles Hundeshampoo verwendet wird. Dieses ist speziell für die Haut der Vierbeiner ausgelegt. Ein herkömmliches Shampoo setzt der empfindlichen Hundehaut zu und kann zu Schuppen oder Ausschlägen führen. Außerdem ist der Geruch des Tieres dann stärker. Wichtig ist außerdem, dass eine rutschfeste Unterlage in die Badewanne gelegt wird. So kann der Bernhardiner nicht ausrutschen. Auch muss beachtet werden, dass das Wasser nicht an die empfindlichen Stellen des Hundes kommt. Zu diesen zählen vor allem die Augen und die Nase.

Regelmäßige Pfotenpflege

Die Pfoten des Bernhardiners sind vielen Einflüssen ausgesetzt. Und das nicht nur, weil auf ihnen viel Gewicht lastet. Wenn sich Steinchen, Hölzer oder sogar Splitter zwischen den Zehenballen verschlupfen, kann das den Vierbeiner beim Bewegen sehr stören und schmerzen. Zudem können Verletzungen die Folge sein. Humpelt das Tier beim Laufen oder versucht es sich im Liegen immer wieder in die Zehenballen zu kneifen, sollten Halter einen Blick darauf werfen. Probleme an den Pfoten haben Bernhardiner auch häufig im Winter. Dann wird das Salz auf die Straßen gestreut und dieses Material kann den Zehenballen zusetzen. Spröde und rissige Pfoten sind dann nicht selten die direkte Folge. Passende Hundeschuhe oder auch eine pflegende Salbe kann hier Schmerzen verhindern bzw. lindern.

Auf Augen, Zähne und Ohren achten

Zur Pflege des Bernhardiners gehört nicht nur das Fell. Auch die Augen müssen jeden Tag auf Verletzungen kontrolliert werden. Wenn sich nach dem Schlafen getrocknete Tränenflüssigkeit unter dem Auge gebildet hat, kann diese einfach mit einem feuchten Lappen abgewischt werden. Das gilt auch für Verschmutzungen am äußeren Ohr. Um die Gehörgänge außerdem von Ohrenschmalz zu befreien, gibt es besondere Ohrentropfen für Hunde. Diese werden eingeträufelt und das Tier schüttelt sie im Anschluss von allein wieder heraus. So fließt das Ohrenschmalz heraus und kann mit einem Tuch abgewischt werden. Ebenso sollten die Zähne des Bernhardiners immer wieder auf Zahnstein kontrolliert werden. Dafür gibt es wunderbare Leckerli und Nagespielzeuge, die die Ablagerungen auf den Zähnen herunter schaben. Auch mit einer herkömmlichen Zahnpasta können Halter ihrem Tier die Zähne reinigen. Dann wird am besten eine spezielle Hundezahnpasta verwendet. Hat der Bernhardiner große Probleme in Sachen Mundhygiene, so sollte der Tierarzt um Rat gefragt werden.

Die häufigsten Krankheiten beim Bernhardiner

Der Bernhardiner leidet schon aufgrund seiner enormen Größe deutlich häufiger an bestimmten Krankheiten. Es gibt dabei einige Komplikationen, die besonders häufig bei dieser Rasse beobachtet werden. Generell liegt die Lebenserwartung des Vierbeiners bei etwa acht bis zehn Jahren. Zu den an den häufigsten auftretenden Krankheiten zählen:

  • Hüftdysplasie
  • Krebserkrankungen
  • Epilepsie
  • Arthrose

Krankheiten vorbeugen

Rassebedingt sind beim Bernhardiner einige Krankheiten genetisch wahrscheinlicher als bei anderen Hunderassen. Klar ist aber auch, dass sich die Wahrscheinlichkeit für eine solche Erkrankung auch durch andere Dinge beeinflussen lässt. Die Ernährung spielt hierbei etwa eine wichtige Rolle. Diese muss vollwertig sein und alle relevanten Vitamine enthalte. Außerdem sollte darauf geachtet werden, das Tier nicht übermäßig zu füttern, und zwar besonders im Welpenalter. Wenn das Tier dann zu viel Futter bekommt, setzt es in der Regel kein fett an, sondern wächst zu schnell. Das hat spätere in der Regel negativen Einfluss auf den Skelettbau. Die Knochen kommen in den meisten Fällen mit dem schnellen Wachstum nicht mit und eine starke Gelenkabnutzung liegt auf der Hand. Dazu braucht das Tier natürlich ausreichend Bewegung. Hierbei müssen Halter zugleich darauf achten, dass das Tier keine bis wenige Treppen steigen muss und auch Sprünge aus einer hohen Höhe sind tabu. Halter sollten außerdem bei Anzeichen für gesundheitliche Probleme einen Tierarzt aufsuchen. So lassen sich häufig schon zu einem frühen Zeitpunkt Schritte zur Behandlung einleiten. Das kann im Zweifel dem Bernhardiner sogar das Leben retten.

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Tierversicherung für den Hund: Absichern für den ernstfall

Vorweg ist bereits zu erläutern, dass Versicherungen aller Art sich immer mehr für Sie und für Ihr Tier lohnen.

Wer sich für einen Hund entscheidet, braucht nicht nur viel Zeit, Platz und Geduld. Ein gewisses finanzielles Polster ist ebenso wichtig. Sei es die teure Rechnung vom Tierarzt nach einer Operation oder Schadensansprüche bei einem Personenschaden. Hier kann sowohl eine Hundehaftpflichtverbesserung als auch eine Hundekrankenversicherung Abhilfe schaffen. Warum diese Versicherungen noch weitere Vorteile hat und was es dabei unbedingt zu beachten gibt, ist in diesem Artikel zusammengefasst.

Die Hundehaftpflichtversicherung

Immer dann, wenn das eigene Tier einen Schaden verursacht, muss der Halter für diesen haften. Dann ist es natürlich eine gute Sache, wenn zuvor eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. In manchen Bundesländern ist es sogar Pflicht, eine Hundehaftpflichtversicherung zu wählen. Aktuell betrifft dies Halter aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

Wer einen Listenhund bei sich zuhause hält, ist mittlerweile bundesweit dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für das Tier abzuschließen. In Zahlen ausgedrückte bedeutet das einen Betrag von etwa 50 bis 100 Euro im Jahr. Die Summe richtet sich dabei immer nach der Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens und der vereinbarten Deckungssumme. Wer es sich also leisten kann, kann durchaus eine Selbstbeteiligung von 120 Euro oder etwas mehr wählen, da die Beiträge im Monat dann noch einmal deutlich niedriger ausfallen. Das bedeutet aber auch, dass Halter dann im Falle eines kleinen Schadens selbst aufkommen müssen.

Deckungssummen für die Hundeversicherung beachten

Bevor die Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, machen sich Interessierte am besten Gedanken über die Deckungssumme. Diese Summe legt einen gewissen Wert fest, bis dem die Versicherung einen Schaden übernimmt. Meist handelt es sich dabei um Summen zwischen drei und fünf Millionen Euro. In einigen Bundesländer gibt es feste Vorschriften, bis zu welcher Summe ein Schaden abgesichert sein soll.

In Niedersachsen sind Halter etwa gesetzlich dazu verpflichtet, eine Mindest-Deckungssumme von einer halben Million Euro für Personenschäden auszuwählen. Experten empfehlen hierbei, eine möglichst hohe Deckungssumme mit einer eher kleinen Selbstbeteiligungssumme auszusuchen. Wie genau die Haftpflichtversicherung für Hunde abgeschlossen wird muss aber im Einzelfall entschieden werden.

In diesen Fällen springt die Hundeversicherung nicht ein

Bevor die Versicherung abgeschlossen wird, muss darüber nachgedacht werden, welche Schäden im Zweifel abgedeckt sind. Aufkommen muss sie für Personenschäden genauso wie für Sachschäden und Vermögensschaden. In den meisten Fällen sind dabei all die Schäden ausgenommen, die auf
sogenannte „gefahrdrohende Umstände“ zurückzuführen sind.

Ein solcher Umstand kann etwa gegeben sein, wenn jemand über eine Verhaltensauffälligkeit des eigenen Tieres Bescheid weiß und ihn dennoch ohne Leine ausführt. Auch beachtet werden sollte, dass die Versicherung einen Schaden nicht übernimmt, wenn es sich um geliehene, gemietet oder gepachtete Dinge handelt. Die  Versicherung springt auch dann nicht ein, wenn die Halter einen Schaden erst nach einigen Tagen und damit zu spät meldet. Gleiches gilt für Bußgelder oder Straftaten.

Krankenversicherung für den Hund

Hunde leiden genauso wie wir Menschen ab und zu an einer Erkrankung. Die medizinische Versorgung kann dabei ganz schön kostspielig sein, das weiß jeder Hundebesitzer. Allein eine normale Untersuchung kann schon einmal mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Muss wegen einer ernsthaften Erkrankung operiert werden, kann ein vierstelliger Betrag auf der Rechnung durchaus vorkommen.

Eine Krankenversicherung für das Haustier kann daher eine sinnvolle Investition sein. Sie übernimmt einen wesentlichen Teil der anfallenden Tierarztkosten und kann damit eine echte Entlastung für unvorhergesehene Eingriffe bei kleinem Budget sein.

Verletzungen sind schnell passiert

Hunde liegen nicht nur auf dem Sofa und schlafen. Sie fetzen gerne über die Hundeweise und spielen mit Artgenossen. Da kann es im Eifer des Gefechts schon einmal passieren, dass sich ein Tier verletzt. Dann müssen die Tierarztkosten vom Halter selbst bezahlt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass der eigene Hund einem anderen Hund eine Verletzung zugefügt hat. In einem solchen Fall kann eine Hundehaftpflichtversicherung oder die Krankenversicherung – oder aber eine Kombination aus beiden Versicherungen – für den Schaden aufkommen.

Arztbesuche mit dem Hund sind wichtig

Ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt ist allen Haltern ans Herz zu legen. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung können so alle Körperstellen auf mögliche Erkrankungen und Anzeichen untersucht werden. Auch bei kleineren Verletzungen ist der Besuch beim Tierarzt eine gute Sache. Je nach Tierkrankenversicherung hat der Halter die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der dafür anfallenden Kosten zurückerstattet bzw. übernommen zu bekommen. Die Höhe richtet sich dabei immer nach dem Prozentsatz in der Vereinbarung des Tarifs. Insgesamt übernehmen die meisten Versicherungen aber die unterschiedlichsten Tierarztkosten – sowohl für eine ambulante als auch für eine stationäre Behandlung. Abgedeckt sind in der Regel auch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren, Ultraschall, Röntgen, Operation, Nachuntersuchungen und homöopathische Behandlungsformen. Wenn eine Kastration medizinisch notwendig ist, übernehmen manche Kassen sogar eine solche.

Kostenübernahme bei anstehenden Operationen

Wer schon einmal seinen Hund operieren lassen musste weiß: Eine vierstellige Rechnung für einen solchen Eingriff ist mehr die Regel als die Ausnahme. Deshalb haben viele Tierversicherungen auch eine bestimmte OP-Versicherung für Hunde im Portfolio. Hier werden dann jegliche Untersuchungen
vor und nach dem Eingriff, sowie die Operation an sich, übernommen. Von den meisten Kassen übernommen werden folgende Eingriffe:

  • Zähne ziehen
  • Grauer Start
  • Tumore
  • Kreuzbandriss
  • Ohrenentzündung
  • Magenumdrehung
  • Gebärmutterentzündung
  • Ellenbogen-Dysplasie

Hundehaftpflichtversicherung und Hundekrankenversicherung vorher vergleichen

Wie bei allen Versicherungen gilt selbstverständlich auch für Tierversicherungen: Bevor eine Hundehaftpflichtversicherung oder eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen wird, sollten sich Interessierte zunächst mit den Konditionen beschäftigen und das Kleingedruckte lesen. Das ist bei Versicherungen besonders wichtig, um hinterher nicht enttäuscht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Außerdem lohnt sich ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter. Internetportale wie Verivox vergleichen die unterschiedlichen Versicherungen beispielsweise übersichtlich. Je nachdem welche Bereiche abgedeckt werden sollen, lohnen sich unterschiedliche Pakete. Ein Versicherungsmakler kann Hundehalter zusätzlich heben, die passende Versicherung für den Vierbeiner zu finden. So lässt sich das Leben mit dem Hund genießen – ohne an horrende Kosten für Schäden oder Krankheiten denken zu müssen.

Fazit

Ein schmerzhafter Tritt des Hundes in eine Glasscherbe oder ein aus Spiellaune zerbissener Schuh des Nachbarn: Wer die Vierbeiner hält muss damit rechnen, dass auch einmal etwas zu Schaden geht
oder sich das Tier verletzt. Die Behandlungskosten und mögliche Schadensansprüche sind dann oft
nicht überschaubar und können einem schnell finanziell das Genick brechen. Hundebesitzer sind also
gut beraten, sich nach den passenden Hundeversicherungen zu erkundigen.

Berühmte Besitzer Bernhardiner 

Der Bernhardiner ist auch in der Welt der Reichen und Schönen ein beliebtes Haustier. Die naturverbundene Sängerin Melanie Oesch genießt beispielsweise die langen Spaziergänge mit ihrer Bernhardiner-Hündin Rangoon in den Bergen. Auch die Modedesignerin Simone Pitzko ist auf den Hund gekommen. Sie lebt zusammen mit dem Bernhardiner Tami. Einen prominenten Paten hat übrigens auch der Bernhardiner Eddy im Tierheim Essen. Der Unternehmer Axel Stauder hat sich direkt in das freundliche Tier verliebt und die Patenschaft ohne zu zögern übernommen.

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