Nicht alle Hunde sind gleich, warum also sollten alle Hunde das gleich Futter bekommen? Wie auch beim Menschen gibt es bei Hunden Vorlieben, Unverträglichkeiten, Krankheiten oder Wünsche, die die Wahl des perfekten Futters beeinflussen. Um jedem Hund gerecht zu werden, sollte man sich daher eingehend mit dem Hund und gegebenenfalls auch mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen vom Hundefutter auseinandersetzen. Die Art des Futters behandeln wir schon an anderer Stelle. Daher lasst uns gleich zur Sache kommen!

Lebensabschnitte – vom Welpen zum Senior

Hunde können – je nach Rasse – ein stolzes Alter erreichen. Da scheint es logisch, dass sich während eines Hundelebens die Ansprüche an das Futter ändern. Allerdings sind die Ansrpüche das HUndefutter betreffend gar nicth so groß, wie man annehmen könnte. Eine gute Futtermischung kann man häufig das ganze Leben hindurch füttern. Was jedoch zu beachten ist, ist, dass sich die Futtermengen extrem verändern. Während Welpen und Junghunde noch ordentlich reinhauen können, dürfen ältere Hunde schon nur noch einen Teil ihrer einstigen Tagesration einnehmen. Zudem gibt es besondere Zusatzstoffe, welche in der jeweiligen Lebensphase nützlich sein können.

Futter für Welpen

Welpen werden in den ersten Wochen ihres lebens von ihrer Mutter gesäugt. Erst danach können sie langsam an feste Nahrung gewöhnt werden. Dazu eignen sich gut verdauliche, gut verträgliche schmackhafte futtermittel. Dies können sogenannte Milchaustauscher sein – eine Art Brei aus Milch, Quark, Ei und Öl – aber auch eigene Futtermischungen oder fertiges Futter. Wichtig ist dabei, dass das Futter eine breiige Konsistenz haben sollte, sodass es leicht geschluckt werden kann. Welpen haben anfangs einen hohen Eiweißbedarf, welcher aber durch die Muttermilch und später ein Futter mit hochwertigen Eiweißquellen gedeckt wird.

Leicht verdauliche Fleischsorten sind zum Beispiel Putenfleisch und Hühnerfleisch. Möhren oder Kartoffeln gehören zu dem Gemüse, was Hunde recht einfach verdauen können.